In unserem Projekt geht es um die Renaturierung von Brachflächen für die Erschaffung vorerst zweier Bienenreservate. Da mehr Flächen in den Städten verbaut werden und die Bienen eines der wichtigsten Lebewesen auf unserem Planeten sind, bieten wir den Bienen angemessene Lebensräume. Hier geht es in erster Linie nicht um die Honigernte!

Hier geht es in erster Linie nicht um die Honigernte!
Viele Nistmöglichkeiten für Bienen wie Totholz in Gärten, Parks und Wäldern fehlen. Fast alle Bienen leiden unter unseren Monokulturen der Landwirtschaft. Dazu kommen die vielen „Pflanzenschutzmittel“, die vor Schädlingen schützen, die Nützlinge vernichten! Die wenigsten wissen, dass diese, durch uns Menschen genutzte Honigproduktion, einen geringen Anteil des Wertes darstellt, der die Honigbiene zum drittwichtigsten volkswirtschaftlichen Nutztier nach Rind und Schwein macht. Durch die Bestäubungsarbeit der Bienen in der Landwirtschaft, vor allem im Obst- und Gemüseanbau, in der Saatguterzeugung und im Gartenbau wird ein hoher Wert geschaffen.

Das Projekt wird durch Arbeiten in und mit Schulen, Kindergärten und für Firmen erweitert. Das bedeutet, dass wir Schulen mit 1-2 Völkern ausstatten und betreuen. Um unsere Kinder und Enkelkinder zu sensibilisieren. Sicherlich wird es hier nicht nur die Honigbienen sein die wir „vermitteln“, sondern auch die Wildbienen werden neue Heimatflächen finden. Viele Menschen realisieren diese Bienenart und wissen Ihre Notwendigkeit nicht zu schätzen!

Geld oder Bienen?
Das Leben mit Bienen ist wichtiger als all das Geld auf der Welt!
Denk daran: Geld ist nicht essbar und Bienen ernähren uns! Wie sähe unsere Natur und unser Speiseplan aus, wenn es keine Bienen mehr gäbe? Vergiss nicht: Jeder dritte Bissen, den wir essen, ist von Bienen abhängig! Das Bienensterben wird eingedämmt, wenn wir was unternehmen und nicht wegschauen!

Warum stellen wir nicht ein paar Völker an Feldern oder Wäldern wie andere Imker?
Weil wir die Bienen nicht an gespritzten Gebieten aufstellen, wo wir Menschen die Bienen vergiften. Wir nutzen die Flächen der Gärtner. Alleine im Radius von 2 Kilometern befinden sich hier über 985 Kleingärten plus zahlreiche Gärten und Vorgärten von Hausbesitzern und Parkanlagen. Wir nutzen somit als Gärtner die natürliche Bestäubung der Pflanzen aus. Dieser tolle Effekt bringt weitere Vorteile für den Gärtner ein.
Landwirtschaft und Imkerei – heute nicht mehr selbstverständlich!
Imkerei und Landwirtschaft waren und sind voneinander abhängig, sie haben heute eine unterschiedliche Ausrichtung. Mittlerweile gibt es zu wenige Bienen in der Fläche. Aus Sicht der Bienenhaltung ist in vielen Regionen eine karge Agrarlandschaft entstanden, die Probleme für Bestäubungsinsekten mit sich bringt!

Wer lebt alles in den Reservaten?
Ist dir bewusst, dass sich bei Bienenvölkern bis zu 400 weitere Tierarten ansiedeln?! Also packt mit an und unterstützt unser Projekt. Wir sind es den Tieren und unseren Nachkommen schuldig!

Gemeinütziger Kleingartenverein

Kontakt
KGV Klosterbusch e.V.
Eike Wagener
Schöppensteg 30
39124 Magdeburg
01725366084
kgv-klosterbusch@t-online.de
http://www.klosterbusch-bienen.de

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