Beim Heizen ist Erdgas weiterhin am beliebtesten

Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern weist auf Vorzüge des effizienten Energieträgers hin

Beim Heizen ist Erdgas weiterhin am beliebtesten

Im Gebäudebestand und im Neubau bleibt Erdgas weiterhin auf Rang eins der beliebtesten Energieträger. Laut vorläufigen Zahlen des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft e.V. (BDEW) wurden 2013 hierzulande gut 20 Millionen (49,2 Prozent) der insgesamt 40,8 Millionen Wohnungen mit Erdgas beheizt. Dieser Trend setzt sich 2014 fort. Im ersten Halbjahr wählte knapp die Hälfte aller Bauherren Erdgas: 49,4 Prozent aller Wohnungsbauten erhielten eine Erdgasheizung. Der Initiativkreis Stadtwerke Nordbayern bestätigt diese Entwicklung: „Das Interesse an mit Erdgas betriebenen Heizanlagen ist ungebrochen – sowohl im Bereich der Neubauten als auch bei Sanierungen“, betont Sprecher Stephan Pröschold.

Laut BDEW wurde neben Erdgas im ersten Halbjahr 2014 im Gebäudebestand bei 12,9 Prozent aller Wohnungen Fernwärme genutzt, Heizöl kam bei 28,8 Prozent zum Einsatz. Nachtspeicher und Wärmepumpen sorgten in 6,1 Prozent der Wohnungen für Wärme.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres erhielten Bauwillige Baugenehmigungen für rund 119.000 Wohnungen. Der überwiegende Anteil setzt dabei auf Erdgas. Bei 20,3 Prozent fällt die Wahl auf Wärmepumpen. Auf Platz 3 befindet sich die Fernwärme (20,1 Prozent). Es folgen: Holz- und Pellet-Heizungen (6,8 Prozent), Heizöl- (0,7 Prozent), Biogas- (0,6 Prozent) und Stromheizungen (0,5 Prozent).

Gasversorgung beruht auf mehreren Eckpfeilern

Beim Thema Versorgungssicherheit, das im Zuge der politischen Krise zwischen Russland und der Ukraine mehrmals zur Sprache gekommen war, können BDEW und Initiativkreis beruhigen: „Die Gaswirtschaft in Deutschland geht gut gerüstet in die Heizperiode, die Speicher sind voll“, sagte Pröschold. Seit vielen Jahrzehnten sei in Deutschland eine sichere und leistungsfähige Gasversorgung gewährleistet, die auf mehreren Säulen ruht. So gibt es hierzulande etwa verschiedene Importquellen und Transportwege, die weltweit viertgrößten Speicherkapazitäten und die heimische Erdgas-Förderung. Zwar deckt Deutschland aktuell rund 38 Prozent seines Erdgas-Bedarfs mit russischen Importen, allerdings hat die Nord-Stream-Pipeline die Bedeutung der Ukraine als Transitland für Erdgas stark reduziert. Außerdem betragen laut Deutschem Institut für Wirtschaftsforschung (DIW) die hiesigen Speicherkapazitäten über 20 Milliarden Kubikmeter, was etwa einem Viertel des gesamten deutschen Jahres-Verbrauchs entspricht.

Verbraucher setzen auf Wirtschaftlichkeit und Effizienz

Laut der „Positionierungsstudie Erdgas 2013“ des BDEW sind Wirtschaftlichkeit und Effizienz die entscheidenden Faktoren für Verbraucher, wenn es darum geht, Heiztechnologien zu bewerten. Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich über 45 Prozent der Eigenheimbesitzer in Deutschland für ein Heizsystem mit dem Energieträger Erdgas entscheiden würden. „Ausschlaggebend sind die hohe Wirtschaftlichkeit bei der Nutzung und der Komfort, den Erdgasheizungen mit sich bringen“, erläutert Stephan Pröschold. Erdgaskessel arbeiten aufgrund der guten Verbrennungseigenschaften besonders effizient. „Darüber hinaus müssen Verbraucher den Brennstoff nicht vorbestellen, beschaffen und lagern. Das spart Zeit, Platz und Geld“, erklärt der Sprecher des Stadtwerkeverbunds. Die Initiativkreis-Mitglieder liefern den Brennstoff über das Erdgasnetz direkt nach Hause und er steht stets in der nötigen Menge zur Verfügung.

Ein weiterer Pluspunkt für Erdgas ist die Umweltfreundlichkeit des Brennstoffs. Er hat die beste Klimabilanz aller fossilen Energieträger: Denn im Vergleich entsteht bei seiner Verbrennung deutlich weniger klimaschädliches CO2. Außerdem enthält Erdgas kaum Schadstoffe und verbrennt nahezu feinstaub- und rußfrei. Pröschold verweist zudem auf die Bedeutung von Erdgas als Brückentechnologie: „Erdgas kann mit regenerativen Energien, wie beispielsweise Solarthermie, und mit effizienten, innovativen Technologien wie Mini-Blockheizkraftwerken kombiniert werden.“

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