R+V-Infocenter: Wilde Beeren vor dem Verzehr gründlich waschen
Wiesbaden, 30. Juni 2026. Ob beim Spaziergang oder beim Ausflug ins Grüne: Derzeit locken viele reife Beeren zum Naschen. Doch Zugreifen ist nicht immer eine gute Idee – die Früchte könnten verunreinigt oder verschimmelt sein. Das Infocenter der R+V Versicherung empfiehlt, wilde Beeren vor dem Verzehr genau anzuschauen und gründlich zu waschen.
Grundsätzlich darf man wildwachsende Früchte in geringen Mengen für den persönlichen Bedarf sammeln. Das erlaubt die „Handstraußregelung“. Sie gilt auf öffentlichen Grünflächen, in Parks oder in Wäldern. In Naturschutzgebieten und bei besonders geschützten Pflanzen kann es strengere Regeln geben. „Wer wilde Beeren sammelt, sollte also darauf achten, ob das Pflücken an dieser Stelle erlaubt ist“, sagt Torben Thorn, Arbeits- und Gesundheitsschutzexperte bei der R+V Versicherung.
Beeren vor dem Essen gründlich waschen
Hinzu kommt: Nicht überall sind Beeren und Co. ein unbedenklicher Genuss. Besonders vorsichtig sollten Sammler bei Früchten sein, die an vielbefahrenen Straßen wachsen. Vor allem bodennahe Beeren können stark verschmutzt sein. Deshalb gilt: Besser nur dort pflücken, wo die Pflanzen mit etwas Abstand zur Straße wachsen. „Wilde Beeren sollte man immer erst zu Hause gründlich waschen“, rät R+V-Experte Thorn. Das entfernt Schmutz und senkt mögliche hygienische Risiken durch tierische Ausscheidungen. „Zudem sind Früchte sicherer, die ab Kniehöhe wachsen, weil sie außerhalb der Reichweite von kleineren Tieren liegen“, ergänzt Thorn.
Ein weiteres Problem: Beeren sind besonders anfällig für Schimmel und verderben schnell – vor allem bei Feuchtigkeit und wenn sie nah am Boden wachsen. Deshalb lohnt vor dem Pflücken ein genauer Blick. Matschige, fleckige oder angeschimmelte Früchte nicht pflücken und am besten gar nicht erst anfassen.
Weitere Tipps des R+V-Infocenters:
– Die Handstraußregelung gilt nicht nur für Früchte, sondern beispielsweise auch für Blumen, Gräser, Farne, Pilze und Kräuter. Erlaubt ist immer nur eine geringe Menge für den persönlichen Bedarf.
– Obst und Gemüse auf landwirtschaftlich genutzten Flächen oder auf Privatgrundstücken dürfen nur mit Erlaubnis gepflückt oder mitgenommen werden. Das gilt auch für liegengebliebene Ernte.
– Sind Obstbäume mit einem gelben Band markiert, darf man das Obst für den Eigenbedarf pflücken. Im Internet gibt es Seiten, die Flächen auflisten, wo Pflücken und Sammeln erlaubt ist.
Das R+V-Infocenter wurde 1989 als Initiative der R+V Versicherung in Wiesbaden gegründet. Es informiert regelmäßig über Service- und Verbraucherthemen. Das thematische Spektrum ist breit: Sicherheit im Haus, im Straßenverkehr und auf Reisen, Schutz vor Unfällen und Betrug, Recht im Alltag und Gesundheitsvorsorge. Dazu nutzt das R+V-Infocenter das vielfältige Know-how der R+V-Fachleute und wertet Statistiken und Trends aus. Zusätzlich führt das R+V-Infocenter eigene Untersuchungen durch: Die repräsentative Langzeitstudie über die „Ängste der Deutschen“ ermittelt beispielsweise bereits seit 1992 jährlich, welche wirtschaftlichen, politischen und persönlichen Themen den Menschen am meisten Sorgen bereiten.
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- Beeren (Wikipedia)
Beeren steht für: Plural von Beere, Schließfrucht mit fleischigem Perikarp Beerenobst, Bezeichnung für kleine süße Früchte (nicht deckungsgleich mit obiger Verwendung) Beeren (Maierhöfen), Ortsteil der Gemeinde Maierhöfen, Landkreis Lindau (Bodensee), Bayern Beeren als Familienname: Beeren (Adelsgeschlecht), brandenburgisches Adelsgeschlecht Karl Friedrich Hermann von Beeren (1749–1817), preußischer Generalmajor Louis von Beeren (1811–1899), preußischer Generalleutnant Siehe auch: Prädikat Beerenauslese Behren Beren - Eigenbedarf (Wikipedia)
Eigenbedarf steht für: Eigenbedarf (Mietrecht), ein rechtlicher Kündigungsgrund durch den Vermieter Drogenmenge zum eigenen Verbrauch, siehe Menge (Betäubungsmittelrecht) #Geringe Menge bei Cannabisprodukten Eigenbedarf (Kraftwerk), benötigte Energie zum Betrieb Siehe auch: Selbstbehalt (Unterhalt) Selbstversorgung (Eigenversorgung) - Essen (Wikipedia)
Essen ist eine kreisfreie Großstadt im nordrhein-westfälischen Regierungsbezirk Düsseldorf. Sie liegt im Zentrum des Ruhrgebiets und der Metropolregion Rhein-Ruhr. Nach Köln, Düsseldorf und Dortmund ist Essen die viertgrößte Stadt des Landes Nordrhein-Westfalen (NRW) sowie eines der Oberzentren. Die Stadt zählt mit ihren 573.618 Einwohnern (31. Dezember 2025) zu den bevölkerungsreichsten Städten Deutschlands. Essen ist als bedeutender Industrie- und Wirtschaftsstandort Sitz bekannter Großunternehmen und mit der Universität Duisburg-Essen auch Hochschulstandort. Im Jahre 1958 wurde die Stadt Sitz des neugegründeten Bistums Essen. Die auf das vor 850 gegründete Frauenstift Essen zurückgehende Stadt an der Ruhr ist Mitglied im Landschaftsverband Rheinland und der Hauptsitz des Regionalverbands Ruhr. Im Rahmen des Projekts RUHR.2010 – Kulturhauptstadt Europas war Essen im Jahr 2010 stellvertretend für das gesamte Ruhrgebiet Kulturhauptstadt Europas. Aufgrund der zentralen Lage im Ruhrgebiet wird Essen auch als „heimliche Hauptstadt des Ruhrgebiets“ angesehen. Neben dem Stift Essen bestand das von Liudger um 800 gegründete Kloster Werden, ein Zentrum der spätantik-frühchristlichen Textüberlieferung. Heute erinnern das Essener Münster und die älteste erhaltene vollplastische Marienfigur des christlichen Abendlandes (Goldene Madonna) an die mittelalterliche Geschichte der Stadt. Im 14. Jahrhundert von Kaiser Karl IV. zur freien Reichsstadt erhoben, war Essen seit dem Spätmittelalter eine Waffenschmiede und stieg mit der Industrialisierung zu einem der wichtigsten Zentren der Montanindustrie in Deutschland (mit eigener Kuxbörse) auf. Nach massivem Rückgang der Schwerindustrie ab Mitte der 1960er Jahre hat Essen im Zuge des Strukturwandels einen starken Dienstleistungssektor entwickelt. Monumente der Industriekultur zeugen von der schwerindustriellen Vergangenheit, besonders das Weltkulturerbe Zeche Zollverein. Das Stadtbild ist auch durch markante Hochhäuser geprägt. Mit dem Museum Folkwang verfügt Essen über eine renommierte Sammlung moderner Gemälde, Skulpturen, Grafiken und Fotografien. Das nach Plänen von Alvar Aalto erbaute Opernhaus, die Folkwang-Universität der … - Feuchtigkeit (Wikipedia)
Feuchtigkeit (auch Humidität, von lateinisch humiditas) oder Feuchte (über „feucht“ wie mittelhochdeutsch viuhtecheit von viuhte ‚feucht, nass‘) ist der Gehalt an Wasser, anderen Flüssigkeiten, Gas oder an Dampf in Boden, Luft und Materie oder in Räumen. Gegensatz ist die Trockenheit. - Gefahr (Wikipedia)
Eine Gefahr (Abkürzung Gef.) ist eine Situation, die bei ungehindertem Ablauf des objektiv zu erwartenden Geschehens zu einem Schaden führt, wobei für den Schadenseintritt eine hinreichende Wahrscheinlichkeit verlangt wird und von einem Schaden erst gesprochen werden kann, wenn eine nicht unerhebliche Beeinträchtigung vorliegt. Dagegen bezeichnet Gefährdung die Möglichkeit eines Schadens oder einer gesundheitlichen Beeinträchtigung ohne bestimmte Anforderungen an deren Ausmaß oder Eintrittswahrscheinlichkeit. Der Schaden kann Personen, Sachen, Sachverhalte, Tiere oder Umwelt betreffen. - sammeln (Wikipedia)
Sammeln ist eine Tätigkeit, welche die systematische Suche, Beschaffung und Aufbewahrung von Gegenständen oder Informationen betrifft. Institutionalisiertes Sammeln besteht im Anlegen eines Fundus in Museen, Bibliotheken oder Archiven. In den Industriestaaten ist Sammeln eine ideelle Beschäftigung geworden. Eine spezielle Art des Sammelns ist die Hortung. - Schimmel (Wikipedia)
Schimmel steht für: Schimmelpilze Schimmel (Pferd), ein weißes Pferd Schimmel (Familienname), deutscher Familienname eine Fellzeichnung bei Hausmeerschweinchen, siehe Hausmeerschweinchen#Farben Glocke und Hammer, ein Würfelspiel Schimmel (An der Poststraße), ein Ortsteil der Gemeinde An der Poststraße Unternehmen: Wilhelm Schimmel Pianofortefabrik, Klavierhersteller in Braunschweig Schimmel & Co., ehemaliger Hersteller von Riechstoffen Siehe auch: Amtsschimmel Grauer Schimmel, Berggipfel in Osttirol Nacht und Schimmel, Werk von Stanisław Lem Schimmel-Fichte, Art der Gattung Fichte - schmutz (Wikipedia)
Schmutz ist Materie an einem Ort, wo sie jemanden oder einen Prozess stört. Das Wort bezeichnet etwas, das Unsauberkeit oder Verunreinigung verursacht. Schmutz und Verschmutzung sind somit in etwa das Gegenteil von Sauberkeit. Solche Definitionen sind nicht objektiv oder eindeutig, sondern abhängig von Kontext, Situation und individueller Wahrnehmung. Verunreinigung bezeichnet den Schmutz oder den Prozess der Verschmutzung oder Kontamination von Oberflächen, Objekten, Substanzen oder Räumen mit Substanzen, die im jeweiligen Kontext als Schmutz angesehen werden, die also als gesundheitlich bedenklich, als ekelerregend, ökologisch bedenklich oder ästhetisch abstoßend wahrgenommen werden, zum Beispiel durch Unrat, Kehricht, oder Dreck. Von Umweltverschmutzung ist meist dann die Rede, wenn durch Verschmutzung die natürliche Umwelt ökologisch oder ästhetisch durch Emissionen oder Müll beeinträchtigt wird. Die Beseitigung von Schmutz ist das Tätigkeitsfeld der professionellen Stadtreinigung und professioneller Gebäudereinigung, zudem nimmt es eine wichtige Rolle in der Körperpflege und in der Hauswirtschaft (Wäsche, Geschirr etc.) ein. - Straße (Wikipedia)
Eine Straße ist im Landverkehr ein Verkehrsbauwerk, das Fußgängern und Fahrzeugen als Transport- und Verkehrsweg überwiegend dem Personentransport, dem Gütertransport und dem Tiertransport zur Ortsveränderung dient. Der Begriff Straße bezieht sich insbesondere auf planmäßig mit Straßenbelag angelegte Verkehrsbauwerke. Straßen dienen in erster Linie dem allgemeinen und freizügigen Straßenverkehr. Sie bilden als Verkehrsträger einen bedeutsamen Teil der Verkehrsinfrastruktur, ein System von Straßen innerhalb einer Region oder eines Staates heißt Straßennetz. Die Straßen dienen als Verkehrsweg zur Fortbewegung von Fußgängern oder Fahrzeugen, so dass die Straßenverhältnisse den Verkehr mit Fußgängern oder Fahrzeugen auch tragen müssen. Straßen sind über die verkehrliche Nutzung hinaus weit mehr. Straßen sind Teil des öffentlichen Raums, in dem Menschen leben. Auf Spielstraßen spielen Kinder, bei einem Straßenfest feiert die Nachbarschaft. Im Alltag wird ein großer Teil der Fläche zum Parken von Autos verwendet. Auch Bürgersteige sind Teil der Straße und damit häufig auch der Zugang zu Wohnhäusern. Der Raum unter den Fahrbahnen wird häufig für die Kanalisation genutzt, Wasser-, Strom- und Gasleitungen sowie Kabelinfrastruktur dort verlegt. Es sind Rettungswege für die Rettungsdienste und die Möglichkeit für die Müllabfuhr ihren Dienst zu tun. Straßen können, je nach Bauweise und Beschaffenheit der Oberfläche, zur Regenwasserableitung oder direkt zur Versickerung genutzt werden; auch ein Straßengraben oder Restgrünflächen im Straßenraum gehören zur Straße. Straßen sind auch im übertragenen Sinn Lebensräume von Obdachlosen, die dann mehr oder weniger wortwörtlich „auf der Straße leben“. - tiere (Wikipedia)
Tiere sind vielzellige Lebensformen, die eine Form des heterotrophen Stoff- und Energiewechsels betreiben, somit in der Ernährung auf Körpersubstanz oder Stoffwechselprodukte anderer Organismen angewiesen und keine Pilze sind. Innerhalb der irdischen Lebensformen bilden die Tiere ein eigenes Reich namens Animalia. Dieses Reich wird heutzutage gleichgesetzt mit dem Taxon der Metazoa. Demzufolge ist die Gruppe der eigentlichen Tiere deckungsgleich mit der Gruppe der vielzelligen Tiere. Nach moderner Auffassung existieren keine einzelligen Tiere, obwohl dies traditionell anders gesehen wurde. Sämtliche Tiere entwickelten sich aus einer gemeinsamen Stammform und sind untereinander näher verwandt als mit allen anderen Lebewesen. Die Tierwelt wird mit dem Begriff der Fauna umschrieben. Die Naturwissenschaft von den Tieren heißt Zoologie. Der Mensch wird in der Biologie zu den Tieren gezählt. Bestimmte nicht-naturwissenschaftliche Disziplinen – darunter Rechtswissenschaft und Theologie – rechnen ihn nicht zu ihnen. Das Verhältnis zwischen Tier und Mensch ist Forschungsgegenstand der Tierphilosophie. - Verzehr (Wikipedia)
Ernährung (von mittelhochdeutsch ernern, von althochdeutsch neren/nerian „genesen machen, heilen, retten, am Leben erhalten“) oder Nutrition (spätlateinisch nutritio ‚Ernährung‘, von lateinisch nutrire ‚nähren‘) ist die Aufnahme von organischen und anorganischen Stoffen durch Lebewesen, die in der Nahrung in fester, flüssiger, gasförmiger oder gelöster Form vorliegen. Mit Hilfe dieser Stoffe wird die Körpersubstanz der Lebewesen aufgebaut oder erneuert und der für alle Lebensvorgänge notwendige Energiebedarf gedeckt. Die Ernährung für Lebewesen lässt sich aufteilen in Ernährung des Menschen, Tierernährung und Pflanzenernährung sowie Ernährung der Pilze. - Vorsicht (Wikipedia)
Vorsicht bezeichnet die Fähigkeit, Gefahren zu erkennen und gefahrenträchtige Situationen durch geeignete Verhaltensweisen zu vermeiden. In den meisten Fällen gilt die Vorsicht als Tugend, kann aber (wie fast alle menschlichen Eigenschaften) auch eine Kehrseite besitzen. So tendiert übertriebene Vorsicht zur Ängstlichkeit, zur Unentschlossenheit oder zum Wankelmut, während mangelnde Vorsicht zu Leichtsinn führen kann. Fälschlich wird oft Mut als Gegenteil vorsichtigen Verhaltens gesehen, ist jedoch im Idealfall mit Besonnenheit verknüpft. Erich Fried beschreibt in seinem Gedicht Was es ist die Vorsicht als ein begrenzendes Element der Liebe, in einer Reihe mit Angst oder Stolz. - Wald (Wikipedia)
Wald (auch Waldung) im alltagssprachlichen Sinn und im Sinn der meisten Fachsprachen ist ein Ausschnitt der Erdoberfläche, der von Bäumen bedeckt wird und eine gewisse, vom Deutungszusammenhang abhängige Mindestdeckung und Mindestgröße überschreitet. Die Definition von Wald ist notwendigerweise vage und hängt vom Bedeutungszusammenhang (alltagssprachlich, geographisch, biologisch, juristisch, ökonomisch, kulturell usw.) ab. Präzisere Definitionen decken jeweils nur einen Teil des Bedeutungszusammenhangs ab. Eine in der deutschen Forstwissenschaft verbreitete Definition definiert Wald als eine Pflanzenformation, die „im Wesentlichen aus Bäumen aufgebaut ist und eine so große Fläche bedeckt, dass sich darauf ein charakteristisches Waldklima entwickeln kann“. Nach § 2 des deutschen Bundeswaldgesetzes ist ein Wald „… jede mit Forstpflanzen bestockte Grundfläche. Als Wald gelten auch kahlgeschlagene oder verlichtete Grundflächen, Waldwege und Lichtungen“. - Waschen (Wikipedia)
Waschen steht für: etwas mit Wasser reinigen oder säubern, siehe Reinigung (Instandhaltung) Säuberung des Körpers, zum Beispiel Hautreinigung, siehe Körperpflege Textilien im Wasserbad reinigen, siehe Wäsche Wascheffekt: Bearbeitung von Textilien, um ein bestimmtes Aussehen zu erreichen, siehe Jeans #Waschungen Gewinnung von Goldpartikeln aus Flusssedimenten, siehe Goldsucher #Goldwäscher illegal erworbenes Geld in den legalen Wirtschaftskreislauf einschleusen, siehe Geldwäsche Siehe auch: Wäsche (Begriffsklärung) Waschung