Beginnend mit dem Toyota Production System hat sich die Automobilindustrie auf den Weg zur smarten Produktion begeben. Doch noch gibt es viele Aufgaben zu erledigen.

Die Automobilindustrie steht im Zusammenhang mit dem Klimawandel unter Druck und muss sich neu erfinden. Das wirkt sich nicht nur auf das Angebot der Automobilhersteller hin zu mehr Elektromobilität aus. Auch die internen Prozesse in Management und Produktion müssen neu gestaltet werden.
Das Toyota Production System (TPS) ist als die Mutter des Lean Managements in der Automobilindustrie zu verstehen. Doch heute genügt es nicht mehr, nur „lean“ zu arbeiten. Produktionssysteme müssen digital und smart werden.
In Unternehmen, die bereits heute eine ausgeprägte Digitalisierungsstrategie eingeleitet haben, wird zukünftig die Anzahl komplexer Assistenzsysteme für Produktion, Logistik und nahezu aller Wertschöpfungsprozesse zunehmend ansteigen. Einen zukünftigen Wettbewerbsvorteil erzielen Unternehmen, die bereits die Prinzipien der Lean Production in ihren Prozessen etabliert haben. Hier werden moderne Steuerungsinstrumente eingesetzt, die auch in Zukunft für die Produktion unabdingbar sind.
Durch die Realisation einer ganzheitlichen Integration aller Wertschöpfungsprozesse im Unternehmen werden die bereits vorhandenen Steuerungsinstrumente intelligent vernetzt und automatisiert. Unternehmen, die im Bereich ihrer Prozess- und Führungsstrukturen auch heute noch Defizite aufweisen, müssen diese in den Vorgehenskonzepten gezielt aufeinander abstimmen, um zukünftig Anschluss an die Mitbewerber finden zu können. Und das gilt nicht nur für die Automobilindustrie. Bestenfalls werden spätestens dann Methoden aus dem Lean Management genutzt, denn letztendlich wird es hierbei auch darum gehen, die Führungskräfte und Mitarbeiter bei der laufenden Steigerung der Qualitäts-und Prozessziele zu unterstützen.
Industrie 4.0 ist kein Hype. Das strategische Zukunftsprojekt der Bundesregierung kann in kommenden Zeiten des Niedrigwachstums für die Unternehmen das Überleben sichern.
Mit Ausblick auf die nächsten drei bis fünf Jahre werden die Reifegrade hinsichtlich der Lean Ausrichtung in den Unternehmen und der voranschreitenden Digitalisierung so weiterentwickelt sein, dass die Produktions- und Logistikprozesse in den Fabriken zeitgleich aufeinander abgestimmt und automatisiert werden können. So wird es gelingen, dass trotz einer hohen Produkt- und Kundenflexibilität hochautomatisierte Wertstromfabriken entstehen.
Thomas Feld untersucht in seinem Buch Anforderungen an eine moderne Produktion genau diese Entwicklung hin zu einer smarten Produktion. Ein Auszug aus dem Buch steht kostenlos auf https://meine-ebooks.de/lean-management-und-smarte-Produktion/ zur Verfügung.

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Prof. Dr. Stefan Georg
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