Eine der lebensfeindlichsten und zugleich faszinierendsten Regionen der Erde: Am 24.1.26 feiert das neue Naturpanorama ANTARKTIS von Yadegar Asisi Premiere im Panometer Leipzig.
PRESSEMITTEILUNG
Es ist eine der lebensfeindlichsten und zugleich faszinierendsten Regionen unseres
Planeten: Am 24. Januar 2026 feiert das neue Naturpanorama ANTARKTIS von Yadegar
Asisi seine Premiere im Panometer Leipzig.
Mit ANTARKTIS realisiert Asisi sein zehntes Panorama im Panometer Leipzig und zugleich
das fünfte Werk seiner Naturpanorama-Serie. Nach EVEREST, AMAZONIEN, GREAT
BARRIER REEF und CAROLAS GARTEN widmet er sich nun einer Landschaft, die sich der
menschlichen Aneignung weitgehend entzieht. Das 32 Meter hohe Rundbild verdichtet den
Naturraum der Antarktis zu einer künstlerischen Interpretation von beeindruckender
Naturgewalt und stiller Erhabenheit.
Im Mittelpunkt steht die antarktische Küstenlandschaft – dort, wo Gletscher, Schelfeis und
Eisberge aufeinandertreffen und sich in einer reduzierten, beinahe surrealen Farbpalette
entfalten. Die Darstellung spielt mit der Wasserlinie als zentraler Perspektive: Über der
Oberfläche ragen mächtige Eisformationen in die Höhe, während unter Wasser das
verborgene Leben der Antarktis sichtbar wird. Eine Besucherplattform eröffnet den Blick auf
diese Welt aus einer Perspektive, die sonst nur wenigen Forschenden vorbehalten ist.
Trotz der extremen klimatischen Bedingungen beherbergen die eisigen Gewässer ein
hochkomplexes Ökosystem. Riesige Schwärme von Krill bilden die Grundlage eines fragilen
Nahrungsnetzes, dem Pinguine, Wale, Robben und Seevögel angehören. ANTARKTIS
schärft den Blick für die Verletzlichkeit dieses einzigartigen Naturraums und versteht sich als
Einladung zu Respekt und Zurückhaltung gegenüber einer Region, die gerade dadurch
bewahrt wird, dass der Mensch ihr mit Umsicht begegnet.
Begleitend zum Panorama zeigt das Panometer Leipzig eine Ausstellung zu Geologie, Klima
und Forschungsgeschichte der Antarktis sowie zu Asisis persönlichem künstlerischen
Zugang. Fotografien, Skizzen und Gemälde geben Einblick in seine Expeditionen und
Recherchen und machen den Entstehungsprozess des Werks nachvollziehbar.
Die begleitende Ausstellung entstand in wissenschaftlicher Kooperation mit dem
Umweltbundesamt (UBA) zu den Themen Antarktisvertragssystem und Polarforschung, dem
Leibniz-Institut für Länderkunde (IfL) für den Ausstellungsbereich Historische Expedition von
1901 sowie dem Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) für den
Ausstellungsteil Polarwolke.
Ob Naturinteressierte, Kunstliebhaber oder Familien mit Kindern – ANTARKTIS lädt dazu
ein, die Faszination der letzten unberührten Wildnis unseres Planeten aus einer
einzigartigen Perspektive zu entdecken. Ab Samstag, 24. Januar 2026, im Panometer
Leipzig.
Über den Künstler und sein Studio
Yadegar Asisi ist Zeichner, Maler, Architekt, Bühnenbildner, Lehrer und Autor. Mit bislang 18
monumentalen Rundbildern hat er einen großen Teil seines künstlerischen Lebenswerks
geschaffen, das Geschichte, Natur und Gegenwart zu offenen Bildräumen verdichtet. Heute
ist Asisi der meistgesehene lebende deutsche Einzelkünstler; seine Arbeiten erreichen
Besucherzahlen, die auch international zu den höchsten in der zeitgenössischen Kunst
zählen. Seine Werke entstehen aus intensiver Recherche, eigenen Reisen und Expeditionen
und laden zu einem individuellen Erleben ein. „Der Betrachter wird der Regisseur seines
eigenen Sehens“, beschreibt Asisi den Kern seiner Arbeit.
Studio asisi
Die Werke entstehen gemeinsam mit dem Studio asisi, einem interdisziplinären Team aus
Expertinnen und Experten für Architektur, Geschichte, 3D-Visualisierung,
Ausstellungsgestaltung, Fotografie und digitale Kunst. Die musikalischen Klangräume
gestaltet der Komponist und Pianist Eric Babak. Licht, Rhythmus sowie die Tag- und
Nachtwechsel sind integraler Bestandteil der künstlerischen Konzeption und werden von
Asisi selbst entwickelt und in aufwendiger Detailarbeit umgesetzt; sie verbinden Bild und
Klang zu einem atmosphärischen Gesamterlebnis.
Die Ausstellungshäuser
Die monumentalen 360°-Panoramen von Yadegar Asisi werden in eigens dafür errichteten
Ausstellungshäusern gezeigt, häufig auch in aufwendig umgebauten historischen
Gasometern. Seit 2003 sind seine Werke im Panometer Leipzig zu sehen; weitere Standorte
befinden sich in Berlin (DIE MAUER und PERGAMON), Dresden, Lutherstadt Wittenberg
und Pforzheim.
Mit dem neuen Ausstellungshaus in Konstanz am Bodensee, das 2026 eröffnet wird, erreicht
die Entwicklung der Panorama-Häuser eine neue architektonische und konzeptionelle
Dimension. Auf dieser Grundlage entwickelt sich auch das Interesse von
Präsentationspartnern im In- und Ausland, weitere Häuser zu realisieren. Zudem wird das
Panorama GREAT BARRIER REEF ab dem 27. März 2026 erstmals im Panometer Dresden
gezeigt.
Bildungsengagement
Neben seinen Ausstellungsprojekten engagiert sich Yadegar Asisi für die Vermittlung des
Zeichnens als grundlegende Kulturtechnik. Mit Formaten wie dem Buch „Zeiten des
Zeichnens“, dem YouTube-Kanal „Sehen & Gestalten“ sowie partizipativen Projekten wie
„Eine Stadt zeichnet“ (im Jahr 2026 bereits in vier Städten) und Schul-Workshops verfolgt er
das Ziel, Zeichnen wieder als selbstverständlichen Bestandteil von Bildung und
gesellschaftlicher Praxis zu verankern.
Kontakt für Rückfragen
Panometer Leipzig:
Marketing und Presse: Marie Rosenlöcher
T +49 341.35 55 3430
marie.rosenloecher@panometer.de
www.panometer.de
Kontakt für Interviews und Formate
Studio asisi:
Artist Relations & Project Coordination: Yvonne Schünemann
T +49 (0)30 69 58 08 6-0
yvonne.schuenemann@asisi.de
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
asisi F&E GmbH
Frau Yvonne Schünemann
Oranienplatz 2
10999 Berlin
Deutschland
fon ..: +49 (0) 30 6958086-0
web ..: https://www.asisi.de
email : presse@asisi.de
YADEGAR ASISI – ZWISCHEN PANORAMA,
EXPEDITION UND BILDUNG
Wer Yadegar Asisi begegnet, trifft auf einen Künstler zwischen Welten: Geboren in Wien,
aufgewachsen in der DDR als Sohn persischer Eltern, geprägt von der Erfahrung, dort als
Ausländer zu leben – und zugleich Student der Architektur in Dresden, bevor er an der
Hochschule der Künste in West-Berlin Malerei studierte (Meisterschüler bei Klaus
Fußmann). DDR, West-Berlin, Iran – drei Gesellschaftssysteme, drei Erfahrungswelten, die
sich in einer Biografie bündeln, die ebenso ungewöhnlich wie faszinierend ist.
Heute ist er der meistgesehene deutsche Einzelkünstler, einer der meistgesehenen Künstler
Europas, und erreicht Besucherzahlen, die auch international zu den höchsten in der
zeitgenössischen Kunst gehören. Seine Arbeit entsteht aus Begegnungen mit Orten,
Extremen und den Menschen, die diese Geschichten tragen. Für jedes seiner Panoramen
ging er an Grenzen – körperlich, geografisch, künstlerisch: Expeditionen in den Himalaya,
Tauchgänge ohne Vorerfahrung im Great Barrier Reef, Aufenthalte über Wochen im
Amazonas-Regenwald, Reisen in die Antarktis, Recherchen unter anderem in Pergamon
und Rom.
Mit seinen monumentalen Rundbildern bannt er Geschichte, Natur und Gegenwart auf eine
Leinwand, die größer ist als jede Galerie. Die Dimensionen lassen zunächst vermuten, dass
ein Panorama überwältigt, dass man als Besucherin und Besucher von der Fülle an Details
und Szenen regelrecht erschlagen wird. Doch tatsächlich eröffnet sich ein Raum, der
Geschichten erzählt – ein Spiel mit der Wahrnehmung, das den Betrachtenden mit jedem
Schritt neue Facetten offenbart. „Der Betrachter wird der Regisseur seines eigenen Sehens“,
sagt Asisi – und beschreibt damit, was seine Kunst so besonders macht: Sie entzieht sich
jeder linearen Erzählung und lädt stattdessen zu einem individuellen Erleben ein.
Unterstützt wird er dabei vom Studio asisi, einem Team aus Expertinnen und Experten für
Architektur, Geschichte, 3D-Visualisierung, Ausstellungsgestaltung, Fotografie und digitale
Kunst. Hinzu kommt die langjährige Zusammenarbeit mit dem Komponisten und Pianisten
Eric Babak, der die musikalischen Klangräume zu Asisis Panoramen gestaltet. Licht sowie
die Tag- und Nachtwechsel entwickelt Yadegar Asisi selbst und verbindet sie mit Klang und
Bild zu einem atmosphärischen Gesamterlebnis. Gemeinsam mit externen Beraterinnen und
Beratern sowie Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern begleitet das asisi-Team
Yadegar Asisi von dem Moment an, in dem er seine Ideen zu einem neuen Panorama
entwickelt, bis hin zur tatsächlichen Realisierung. Doch entscheidend bleibt: Die Themen
wählt er selbst. Er nimmt keine Aufträge an, er setzt nur das um, wovon er überzeugt ist.
Dabei greift er tief in alle technischen Prozesse ein – bis hin zu Innovationen wie den
Nähten, die die gewaltigen Stoffbahnen seiner Panoramen verbinden.
Die Präsentation der Panoramen von Yadegar Asisi ist untrennbar mit eigens dafür
entwickelten Ausstellungshäusern verbunden. In ihnen werden in der Regel mehrere
bestehende oder neue Panoramen gezeigt; Architektur, Raumführung und technische
Ausstattung folgen einem über Jahre entwickelten Panorama-Standard. Bereits an zehn
Standorten wurde dieses Modell auch international erprobt, unter anderem mit einem Projekt
in Rouen. Mit wachsender Erfahrung über mehr als zwei Jahrzehnte entstand so ein
Ausstellungstypus, der das Panorama nicht als temporäres Ereignis, sondern als
eigenständiges Museumsformat der Zukunft begreift. Auf dieser Grundlage entwickelte sich
auch das Interesse von Präsentationspartnern im In- und Ausland, entsprechende Häuser zu
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realisieren. Das derzeit entstehende Ausstellungshaus in Konstanz am Bodensee steht
exemplarisch für diese Entwicklung: Es bündelt architektonische, technische und
kuratorische Erfahrungen aus über zwanzig Jahren Panorama-Arbeit und öffnet zugleich den
Blick auf zukünftige Möglichkeiten dieses Formats.
Seine Panoramen sind nur ein Teil seines Schaffens. Yadegar Asisi ist nicht nur Zeichner,
Maler, Architekt und Bühnenbildner – die Grundpfeiler seiner künstlerischen Arbeit -,
sondern genau aus dieser Basis heraus erwächst auch sein Engagement für die Bildung.
Über 25 Jahre lehrte er an Berliner Hochschulen und vermittelte Studierenden das
perspektivische und räumliche Denken, das seine künstlerische Arbeit bis heute prägt. Für
ihn ist Zeichnen keine Nebensache, sondern eine Schlüsselkompetenz, die über das rein
Rationale hinausgeht und zugleich Wahrnehmung, Denken, Emotionalität und Kreativität
fördert – vergleichbar mit den grundlegenden menschlichen Sinnen. Deshalb fordert er, dass
Zeichnen denselben Stellenwert wie Lesen, Schreiben und Rechnen erhält. Mit dem Projekt
„Eine Stadt zeichnet“ sowie seinem seit 2020 bestehenden YouTube-Kanal, auf dem er
regelmäßig Inhalte veröffentlicht, trägt er diese Idee in Schulen, Städte und Wohnzimmer.
Yadegar Asisi ist – im übertragenen Sinn – ein Wanderer zwischen Welten. Zwischen Ost
und West, Kunst und Wissenschaft, Sinnlichkeit und Struktur. Seine Panoramen sind
sichtbare Manifestationen innerer Reisen – Geschichten, die aus Erlebtem entstehen und
zugleich neue Fragen stellen. Doch über seine Kunst hinaus bewegt ihn vieles: die Suche
nach Bildung als Schlüssel zur Wahrnehmung, das Zusammenspiel von Rationalem und
Emotionalem, die Kunst als Sprache, die jeder verstehen kann.
Kontakt für Interviews und Formate
Yvonne Schünemann
Artist Relations & Project Coordination
T +49 (0)30 69 58 08 6-0
yvonne.schuenemann@asisi.de
Pressekontakt:
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Frau Yvonne Schünemann
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Berlin 10999
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email : yvonne.schuennemann@asisi.de
- Kunst, Kultur (Wikipedia)
Das Wort Kunst (lateinisch ars, griechisch téchne) bezeichnet im weitesten Sinne jede entwickelte Tätigkeit von Menschen, die auf Wissen, Übung, Wahrnehmung, Vorstellung und Intuition gegründet ist (Heilkunst, Kunst der freien Rede). Im engeren Sinne werden damit Ergebnisse gezielter menschlicher Tätigkeit benannt, die nicht eindeutig durch Funktionen festgelegt sind. Nach Tasos Zembylas unterliegt der Formationsprozess des Kunstbegriffs einem ständigen Wandel, der sich entlang von dynamischen Diskursen, Praktiken und institutionellen Instanzen entfalte. Kunst ist ein menschliches Kulturprodukt, das Ergebnis eines kreativen Prozesses. Das Kunstwerk steht meist am Ende dieses Prozesses, kann aber auch der Prozess bzw. das Verfahren selbst sein. So wie die Kunst im gesamten ist das Kunstwerk selbst gekennzeichnet durch das Zusammenwirken von Inhalt und Form. Ausübende der Kunst im engeren Sinne werden Künstler genannt. Die ursprüngliche Bedeutung des Begriffs Kunst wurde auf alle Produkte menschlicher Arbeit angewandt (vgl. Kunstfertigkeit) als Gegensatz zur Natur, was beispielsweise bei Kunststoff, Künstliche Ernährung, Künstliches Aroma, Künstliche Intelligenz ersichtlich wird. Jedoch versteht man seit der Aufklärung unter Kunst vor allem die Ausdrucksformen der schönen Künste: bildende Kunst mit den klassischen Gattungen Malerei und Grafik, Bildhauerei, Architektur und etlichen Kleinformen sowie seit dem 19. Jahrhundert dem Kunstgewerbe, Gebrauchskunst oder angewandte Kunst genannten Grenzbereich zum Kunsthandwerk Musik mit den Hauptsparten Komposition und Interpretation in Vokal- und Instrumentalmusik, Gattungen der Musik (nach Funktion oder Besetzung) Literatur mit den Hauptgattungen Epik, Dramatik, Lyrik und Essayistik darstellende Kunst mit den Hauptsparten Theater, Tanz und Film Ausdrucksformen und Techniken der Kunst haben sich seit Beginn der Moderne stark erweitert, so mit der Fotografie in der bildenden Kunst oder mit der Etablierung des Comics als Verbindung bildender Kunst mit der Narrativität der Literatur. Bei den darstellenden Künsten, Musik und Literatur lassen sich heute auch Ausdrucksformen der Neuen Medien wie Hörfunk, Fernsehen, Werbung und …