Rund 12 Millionen Bundesbürger leiden unter Heuschnupfen. Auslöser sind pflanzliche Pollen, die unser Abwehrsystem in Kampfbereitschaft versetzen.
Es ist schon fast ein Massenphänomen: Rund 12 Millionen Bundesbürger leiden unter Heuschnupfen. Auslöser sind pflanzliche Pollen, die unser Abwehrsystem in Kampfbereitschaft versetzen. Die in der Luft umherfliegenden Pollen werden eingeatmet und verursachen dort Beschwerden, wo sie auf die Schleimhäute treffen. Daher sind Augen und Nase betroffen, es kann zu Kratzen im Hals kommen und im schlimmsten Falle auch zu asthmatischen Beschwerden in der Lunge. Je nach Jahreszeit sind Pollen unterschiedlicher Pflanzen Auslöser für Heuschnupfen. Unsere körpereigene Abwehr hält fälschlicherweise Pollen für gefährliche Fremdkörper. Spezielle Abwehrzellen, die Mastzellen, reagieren deshalb beim Kontakt mit Ausschüttung von Histamin und anderen Entzündungsstoffen, um feindliche Strukturen auszuschwemmen und abzutöten.
Es stellt sich natürlich die Frage, warum natürliche Stoffe wie Pflanzenpollen plötzlich bei Menschen so unangenehme Wirkungen entfalten. Was hat sich an unseren körperlichen Voraussetzungen in den letzten Jahrzehnten geändert, dass die Stoffwechsellage so entgleitet? Ursache ist der moderne Lebensstil. Schleimhäute bilden eine Schutzschicht nach außen, die unter anderem mit Bakterien besiedelt ist. Ist die Schutzschicht intakt, so ist sie undurchlässig für Stoffe aus der Umwelt. Die moderne Ernährung verändert jedoch die bakterielle Besiedelung. Es können sich zunehmend Bakterien vermehren, die diesen Schutzfilm gerade im Darm nun löchrig gestalten. Das Immunsystem gerät aus dem Gleichgewicht. So haben Umweltgifte oder auch Pollen plötzlich die Möglichkeit, im Körper allergische Abwehrreaktionen hervorzurufen. Die Basis für jede bakterielle Mikroflora liegt im Darm. Wollen wir also unsere Schleimhäute wieder abdichten, so müssen wir die Darmflora aufbauen und zusätzlich antientzündliche Mikronährstoffe zuführen, damit ein überschießender Entzündungsprozess während einer allergischen Phase abklingt.
Ganz vorne steht neben probiotischen Bakterien das Schwarzkümmelöl. Außerdem benötigt die Immunabwehr ganz generell die Vitamine B6, C, D sowie Folsäure, Selen und Zink. Damit kann man sämtliche allergische Erkrankungen, also auch Asthma und Neurodermitis, ganz entscheidend lindern. Beginnt man mit der Behandlung schon vor Ausbruch der Heuschnupfensaison, so kann der Ausbruch sogar in vielen Fällen ganz verhindert werden.
Ist Heuschnupfen bereits in vollem Gange, greifen die klassischen Behandlungsmethoden:
Ganz gezielt blockieren sogenannte Antihistaminika die Histaminwirkungen sofort nach der Anwendung. In Tablettenform helfen sie gegen alle Beschwerden gleichzeitig. Als Augentropfen oder Nasensprays wirken sie gezielt an Auge oder Nase. Kortisonhaltige Präparate drosseln die Immunabwehr ebenfalls. Hier dauert es bis zu drei Tagen, bis die volle Wirkung einsetzt. Gerade als Nasenspray werden sie auch über einen längeren Zeitraum eingesetzt.
Bei ausgeprägtem Fließschnupfen helfen auch klassische Schnupfensprays. Diese dürfen jedoch nur maximal 5 Tage hintereinander angewendet werden, weil sonst die Schleimhäute austrocknen. Auch in der homöopathischen Hausapotheke finden sich potente Mittel: Euphrasia Augentropfen sowie Allium cepa Globuli gegen Fließschnupfen unterstützen auf schonende Weise eine Heuschnupfenbehandlung.
Tritt der Heuschnupfen nur zeitlich begrenzt auf, so kommt man mit der Behandlung der Symptome ganz gut zurecht. Ist jedoch die allergische Grundausrichtung so stark, dass man mehrere Wochen im Jahr zu kämpfen hat, so hilft ein Allergietest weiter. Damit identifiziert man, ob man auf bestimmte Pflanzen oder auf Hausstaub allergisch reagiert und kann eine spezifische Immuntherapie einleiten. Über einige Jahre wird der Körper an die Allergene gewöhnt und es gelingt damit, etwa 80 % der Fälle deutlich zu lindern oder sogar ganz auszuheilen. Übrigens: Bei lange andauerndem Schnupfen sollte man immer auch eine allergische Ursache in Erwägung ziehen.
Jetzt noch ein paar generelle Empfehlungen: Wenn man abends vor dem Schlafengehen duscht, die getragene Kleidung nicht ins Schlafzimmer nimmt und auch nur frühmorgens lüftet, lässt sich der Kontakt zu Pollen deutlich verringern. Für den Staubsauger ebenso wie für die Klimaanlage im Auto gibt es Pollenfilter, die man regelmäßig wechseln muss. Auch sollte man nicht gerade zur Hauptzeit im Freien intensiv Sport treiben, sondern eher in einem geschlossenen Raum.
Der Tipp der Pregizer Apotheke Pforzheim ist: Ein pflegender Nasenbalsam regeneriert und befeuchtet die angegriffene Nase und schützt vor dem Kontakt mit Pollen.
Unter dem Motto: „Fit Fitter Pregizer“ setzt sich die Pregizer Apotheke Pforzheim seit über 480 für das Wohlbefinden ihrer Kunden ein. Dank ihrem Interesse an den verschiedenen Einflüssen für ein gesundes Leben, möchte die Pregizer Apotheke Pforzheim möglichst viele Menschen dabei unterstützen einen gesunden und aktiven Lebensstil zu führen.
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- Apotheke (Wikipedia)
Als Apotheke wird ein Ort bezeichnet, an dem Arzneimittel und Medizinprodukte abgegeben, geprüft und hergestellt werden. Zudem ist es eine Hauptaufgabe des Apothekers und des übrigen Apothekenpersonals, die Kunden zu beraten, sie über unerwünschte Wirkungen aufzuklären und mögliche Wechselwirkungen mit anderen Arzneimitteln aufzudecken. Zusätzlich zu der Abgabe von Medikamenten verkaufen Apotheken auch „apothekenübliche Artikel“ wie Nahrungsergänzungsmittel, kosmetische Erzeugnisse und weitere Waren mit gesundheitsförderndem Bezug. - Heuschnupfen (Wikipedia)
Die allergische Rhinitis, auch Rhinitis allergica oder allergischer Schnupfen, ist eine allergisch bedingte Entzündung der Nasenschleimhaut (Rhinitis). Die Erkrankung beginnt meistens im frühen Kindesalter und führt jahrzehntelang zur Beeinträchtigung der Lebensqualität. Die gesundheitlichen Auswirkungen betreffen das Sozialleben, die schulische Leistungsfähigkeit und die Arbeitsproduktivität. Je nach Quelle wird der Anteil an kranken Kindern und Jugendlichen zwischen 15 und über 30 Prozent beziffert. Im Erwachsenenalter spielen zudem Kreuzallergien eine große Rolle. Die allergische Rhinitis wird oft von weiteren Erkrankungen der Atemwege begleitet wie Entzündungen der Nasennebenhöhlen (Sinusitis) und Asthma. Bei einer gleichzeitigen Entzündung der Bindehaut des Auges (Konjunktivitis) spricht man von einer allergischen Rhinokonjunktivitis. Eine spezifisch durch Pollenflug ausgelöste und nur saisonbedingt auftretende Unterart der allergischen Rhinitis ist die pollenbedingte allergische Rhinitis, auch bekannt als Heuschnupfen, Heufieber oder medizinisch Pollinose bzw. Pollinosis (von lat. pollen = feines Mehl). - Pforzheim (Wikipedia)
Pforzheim ist eine Großstadt mit 134.912 Einwohnern (31. Dezember 2024) im Nordwesten Baden-Württembergs am Nordrand des Schwarzwalds am Zusammenfluss von Enz, Nagold und Würm. Pforzheim ist ein Stadtkreis und zugleich Verwaltungssitz des Enzkreises, von dem das Stadtgebiet fast vollständig umschlossen ist. Die Stadt ist ein Zentrum des Verdichtungsraums Karlsruhe/Pforzheim, der etwa 650.000 Einwohner zählt. Die Stadt ist ferner das Oberzentrum der Region Nordschwarzwald. Die nächsten größeren Städte sind Karlsruhe (etwa 25 Kilometer nordwestlich) und die Landeshauptstadt Stuttgart (rund 37 Kilometer südöstlich). Pforzheim beherbergt zahlreiche weiterführende Schulen sowie eine Hochschule für angewandte Wissenschaft (Hochschule Pforzheim). Pforzheim ist ursprünglich eine Römergründung. Der Name leitet sich von lat. Port(us) (= vielleicht Flusshafen oder Stapelplatz) ab, dem auf dem Leugenstein von Friolzheim überlieferten römischen (Teil-)Namen der römischen Siedlung im heutigen Stadtgebiet von Pforzheim. Als Hauptort einer Civitas der Provinz Germania superior war die römische Stadt Portus ein Verwaltungszentrum. Der lateinische Name war im Mittelalter auch Phorcen(sis). Im Jahre 1067 wurde Pforzheim in einem Dokument König Heinrichs IV. erstmals urkundlich erwähnt. Als badische Residenzstadt wurde Pforzheim Ende des 17. Jahrhunderts mehrfach durch französische Truppen zerstört. Der britische Luftangriff auf Pforzheim am 23. Februar 1945 vernichtete 80 Prozent des Stadtgebietes und forderte nahezu 18.000 Todesopfer. Durch die 1767 von Markgraf Karl Friedrich von Baden begründete Schmuck- und Uhrenindustrie wurde Pforzheim weltbekannt. Darauf nimmt der Beiname Goldstadt beziehungsweise Gold-, Schmuck- und Uhrenstadt Bezug. In der Stadt werden etwa 75 Prozent der deutschen Schmuckwaren produziert; zudem befindet sich hier die einzige Goldschmiedeschule mit Uhrmacherschule in Deutschland. Pforzheim wird auch Pforte zum Schwarzwald genannt. Hier beginnen die Schwarzwald-Wanderwege nach Basel (Westweg), Waldshut (Mittelweg) und Schaffhausen (Ostweg). Auch der Schwarzwald-Schwäbische-Alb-Allgäu-Weg hat seinen Startpunkt dort, er führt über 311 Kilometer ins Allgäu. … - Pregizer Apotheke (Wikipedia)
Die Pregizer Apotheke ist die älteste Apotheke in Pforzheim und befindet sich am Leopoldplatz.