cit intelliForm bindet Online-Dienste standardisiert an FIT-Connect an

Neue Anbindung macht Online-Services auf Basis von cit intelliForm direkt anschlussfähig. Bestehende und neue Online-Dienste lassen sich ohne zusätzlichen Programmieraufwand mit an FIT-Connect angeschlossenen Fachverfahren der Verwaltung verbinden.

cit intelliForm bindet Online-Dienste standardisiert an FIT-Connect an

cit intelliForm unterstützt FIT-Connect

Dettingen/Teck, 05.11.2026 – Die cit GmbH, Spezialist für E-Government und formularbasierte Prozesse, erweitert ihre Low-Code-Plattform cit intelliForm um eine standardisierte Anbindung an FIT-Connect. Damit können alle Online-Services, die mit cit intelliForm erstellt wurden, ohne zusätzlichen Programmieraufwand direkt an FIT-Connect angebunden werden.

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FIT-Connect ist ein zentraler digitaler Transportweg für Verwaltungsanträge, der von der FITKO im Auftrag des IT-Planungsrats entwickelt, betrieben und finanziert wird. Er ermöglicht – bildlich gesprochen als digitaler Postbote – die durchgängige, sichere und standardisierte Übermittlung von Antragsdaten zwischen Bürgerinnen und Bürgern, Unternehmen und Behörden. FIT-Connect ist damit ein wichtiger Baustein für die Digitalisierung und Modernisierung der öffentlichen Verwaltung.

Standardisierte Kommunikation statt individueller Schnittstellen

Bei der Digitalisierung von Verwaltungsleistungen stellt die Integration unterschiedlicher Online-Dienste und Fachverfahren sowie weiterer IT-Systeme eine besondere Herausforderung dar. Ohne eine zentrale Infrastruktur müssen Online-Dienste jeweils individuell an die benötigten Verwaltungssysteme angebunden werden. Das verursacht Entwicklungs- und Wartungsaufwand und erschwert die Wiederverwendung einmal entwickelter Lösungen.

FIT-Connect schafft hierfür einen standardisierten Kommunikationsweg: Online-Dienste werden einmal an die zentrale Infrastruktur angebunden und können darüber alle angeschlossenen Fachverfahren der Verwaltung erreichen. Auch diese müssen nur einmal an FIT-Connect angebunden werden.

Mit der neuen FIT-Connect-Integration macht cit diesen Ansatz unmittelbar für die eigene Plattform nutzbar. Alle mit cit intelliForm erstellten Online-Services können diesen standardisierten Kommunikationsweg nutzen, ohne dass dafür individuelle Schnittstellen programmiert werden müssen. Die Integration ist Bestandteil der Plattform und steht damit gleichermaßen für bestehende wie für neue Online-Dienste zur Verfügung. Damit können die bundesweit vielen tausend Online-Dienste auf Basis von cit intelliForm von Kommunen und Ländern FIT-Connect direkt als Kommunikationsweg nutzen.

Weniger Integrationsaufwand, mehr Nachnutzbarkeit

Die FIT-Connect-Anbindung ergänzt konsequent den Plattformgedanken von cit intelliForm. Die Low-Code-Plattform ermöglicht es Verwaltungen, digitale Antrags- und Verwaltungsprozesse modellbasiert umzusetzen und in bestehende IT-Landschaften zu integrieren. Durch die Unterstützung von FIT-Connect entfällt nun auch bei der Integration in diese Infrastruktur der zusätzliche Programmieraufwand auf Ebene der einzelnen Online-Services.

Davon profitieren insbesondere Verwaltungen, die zahlreiche digitale Verwaltungsleistungen bereitstellen oder bestehende Online-Dienste nachnutzen wollen. Statt die Integration von FIT-Connect für jede Anwendung individuell umzusetzen, steht mit cit intelliForm ein standardisierter Weg für sämtliche auf der Plattform erstellten Online-Services zur Verfügung.

„Mit der direkten FIT-Connect-Anbindung in cit intelliForm nehmen wir unseren Kunden Integrationsaufwand ab: Online-Services auf Basis unserer Plattform können ohne zusätzlichen Programmieraufwand über FIT-Connect kommunizieren“, erklärt Thilo Schuster, geschäftsführender Gesellschafter bei cit und E-Government-Experte.

FIT-Connect unterstützt dabei eine standardisierte Datenübertragung sowie eine Ende-zu-Ende-Digitalisierung mit asymmetrischer Verschlüsselung. Darüber hinaus ermöglicht die Infrastruktur eine bidirektionale Kommunikation zwischen Behörden und Antragstellenden.

cit intelliForm als Plattform für durchgängige Verwaltungsdigitalisierung

Mit der FIT-Connect-Anbindung baut cit die Integrationsmöglichkeiten von cit intelliForm weiter aus. Die Low-Code-Plattform unterstützt öffentliche Verwaltungen bei der Umsetzung komplexer digitaler Antrags- und Verwaltungsabläufe von der Antragstellung bis zur weiteren Bearbeitung.

Mit der standardisierten FIT-Connect-Anbindung fügt sich cit intelliForm zugleich in die Zielsetzung der Deutschen Verwaltungscloud (DVC) ein, Verwaltungsleistungen auf Basis standardisierter, interoperabler und nachnutzbarer IT-Strukturen bereitzustellen.

Die standardisierte FIT-Connect-Anbindung trägt dazu bei, technische Hürden zwischen Online-Diensten und nachgelagerten Fachverfahren in der Verwaltung weiter abzubauen. Verwaltungen können sich damit stärker auf die fachliche Umsetzung digitaler Services konzentrieren, während die notwendige Kommunikation mit FIT-Connect und cit intelliForm bereits durch die Plattform unterstützt wird.

Mehr Informationen zur Low-Code-Plattform cit intelliForm für effizientes E-Government: https://www.cit.de/produkte

Weitere Informationen zu den cit-Lösungen im Bereich Formularmanagement, Fallmanagement und Antragsmanagement für die öffentliche Verwaltung: https://www.cit.de/loesungen

Die cit GmbH ist ein führender Anbieter von flexiblen Low-Code-Plattformen im E-Government und Kundenservice mit Online-Formularen und Formularanwendungen, mit Formularserver und Formularmanagement, Workflows und sichererem Austausch von Dokumenten sowie mit integriertem Antrags- und Fallmanagement. Die innovative Produktfamilie cit intelliForm unterstützt öffentliche Auftraggeber und Unternehmen wie Banken und Versicherungen bei der webbasierten oder mobilen Umsetzung komplexer Antrags- und Verwaltungsabläufe. Die vollständig XBau-konforme Lösung cit intelliForm Virtuelles Bauamt (VBA) setzt Maßstäbe für digitale Bauanträge und öffnet bekannte Lösungen zum Baugenehmigungsverfahren für eine digitale Zukunft.
Zu den Kunden der cit gehören viele Behörden und Institutionen im öffentlichen Bereich wie die Länder Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Hamburg, Brandenburg und Sachsen-Anhalt, die Landeshauptstädte München, Dresden und Erfurt sowie die Deutsche Forschungsgemeinschaft. Die Produkte von cit werden auch von innovativen Partnern wie AKDB, dataport, komuna, msg group, Prosoz oder T-Systems erfolgreich eingesetzt.
Die cit GmbH wurde 1993 gegründet und hat ihren Stammsitz in Dettingen/Teck sowie Niederlassungen in Berlin, Bonn und Wernau (Neckar). Durch eine strategische Beteiligung der zur DSV-Gruppe gehörenden S-Management Services GmbH an der cit GmbH gehört das Unternehmen seit 2023 zur Sparkassen-Finanzgruppe. www.cit.de

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • E-Government (Wikipedia)
    Unter E-Government (von englisch Electronic Government, deutsch „E-Regierung, E-Verwaltung, eGovernment, digitale Verwaltung“) ist der Anglizismus für eine Sonderform des E-Business, welche die Vereinfachung, Durchführung und Unterstützung von Geschäftsprozessen zur Information, Kommunikation und Transaktion innerhalb und zwischen der öffentlichen Verwaltung und sonstigen öffentlichen Einrichtungen sowie zwischen diesen Institutionen und anderen Wirtschaftssubjekten durch den Einsatz von digitalen Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) zum Inhalt hat. E-Government kann digitale Verwaltung oder auch dafür eingesetzte Anwendungen meinen. Soweit es die Anwendungen umfasst, werden diese auch als GovTech bezeichnet, der einen Teil von Legal Technology darstellt. Mit der Einführung von MitID und dem Vorgängersystem gibt es bspw. in Dänemark heute praktisch keinen Briefverkehr und praktisch keine Behördengänge mehr.
  • Fachverfahren (Wikipedia)
    Elektronische Fachverfahren, auch IT-Fachverfahren oder kurz Fachverfahren, sind Werkzeuge des Informationsmanagements, die in der Verwaltung – insbesondere der öffentlichen Verwaltung – eingesetzt werden. Es handelt sich um IT-gestützte Verfahren, die dazu dienen, bestimmte Fachprozesse in einem bestimmten Bereich einer öffentlichen Verwaltung zu unterstützen.
  • Nachnutzung (Wikipedia)
    Der Begriff Nachnutzung beschreibt eine Nutzung, die sich an die ursprünglich gedachte Funktion bzw. den ursprünglichen Gebrauch anschließt. Besonders häufig findet er Verwendung in der Stadtplanung für die Nutzung von Gebäuden und Geländen zu einem anderen als dem ursprünglich vorgesehenen Zweck. Beispiele sind Nutzungsänderungen von Industriegebäuden oder die Umwandlung ehemaliger Militärareale, um sie nach dem Ende ihrer bisherigen Nutzung für Wohnzwecke nutzen zu können. Besonders im Kontext der Verwaltungsdigitalisierung und der Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes wird er entgegen des ursprünglichen fachlichen Kontexts auch für digitale Inhalte (Digitale Medien und Software) verwendet, besonders für solche, die unter einer freien Lizenz verbreitet werden. Staatliche Stellen sprechen von der „Nachnutzung“ von Software, wenn diese von anderen Einrichtungen wiederverwendet wird als derjenigen, die die Softwarelösung erarbeitet hatte. Anders als bei der Gebäude- oder Flächenkonversion wird hier die Wiederverwendung zum ursprünglich vorgesehenen oder einem ähnlichen Zweck angenommen. Ein ähnlicher Gebrauch der Begriffs, damit die Anwendung einer Entwicklung aus einem Betrieb oder Institut in anderen Betrieben zu bezeichnen, war in der DDR üblich. Synonym wird manchmal auch der Begriff Weiternutzung (engl. re-use) verwendet.
  • OZG (Wikipedia)
    Die Abkürzung OZG steht für: Flughafen Zagora in Marokko (IATA-Code) Onlinezugangsgesetz in Deutschland (Gesetz zur Verbesserung des Onlinezugangs zu Verwaltungsleistungen)
  • Standardisierung (Wikipedia)
    Standardisierung ist in Technik und Wirtschaft die Vereinheitlichung von Bauteilen, Fertigungsverfahren, Maßeinheiten, Prozessen, Strukturen, Typen oder Gütern und Dienstleistungen. Gegensatz ist die Individualisierung.
  • Verwaltungsdigitalisierung (Wikipedia)
    Unter Verwaltungsdigitalisierung (auch: Digitale Transformation der öffentlichen Verwaltung oder Digitalisierung der öffentlichen Verwaltung) versteht man den Prozess, bei dem öffentliche Verwaltungen ihre Arbeitsabläufe, Register und Kommunikationskanäle auf digitale Technologien umstellen und ihre Dienstleistungen benutzerorientiert online bereitstellen. Dieser Prozess hat sowohl das Ziel, die Effizienz und Effektivität innerhalb der Verwaltung zu steigern und Bürokratie zu reduzieren, als auch das Ziel, den Bürgern und Unternehmen sowie den Behörden untereinander einen benutzerfreundlicheren, schnelleren und einfacheren Zugang zu Informationen und Verwaltungsleistungen zu bieten.
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