Wer kontrolliert den Code, wenn die KI übernimmt?
KI verändert die Softwareentwicklung grundlegend. Laut der aktuellen Stack Overflow Developer Survey 2026 nutzen bereits 66 Prozent der befragten IT-Fachkräfte KI-Coding-Assistenten oder Coding-Agenten, 26 Prozent setzen KI-Agenten oder automatisierte Workflows ein. Gleichzeitig zeigt sich eine Vertrauenslücke: 48 Prozent vertrauen KI-Ergebnissen, wenn sie diese leicht überprüfen können. Lediglich knapp sieben Prozent vertrauen ihnen auch bei wichtigen beruflichen Entscheidungen.Welche Risiken autonome KI-Agenten bergen können, zeigt eine Untersuchung von Cisco Foundation AI und der Carnegie Mellon University: Im Versuch ignorierten KI-Agenten konkrete Vorgaben und stützten Empfehlungen stattdessen auf eigene Annahmen. Dies offenbart: Die fachkundige Kontrolle durch den Menschen bleibt unerlässlich.Für Softwareentwickler bedeutet das einen Wandel ihres Berufsbildes: Statt jede Codezeile selbst zu schreiben, können sie komplexe Aufgaben an KI-Agenten delegieren. Das macht sie aber nicht überflüssig. Vielmehr müssen sie die Arbeit der KI-Agenten steuern, Ergebnisse überprüfen und in bestehende Softwarearchitekturen integrieren. Gefragt sind damit zunehmend Fachkräfte, die neben Programmierkenntnissen auch den professionellen Umgang mit KI-Agenten beherrschen. Genau hier setzt die neue Weiterbildung der Developer Akademie zum Agentic Engineer an. Sie richtet sich gezielt an Entwickler mit Vorkenntnissen, die sich für die veränderten Anforderungen qualifizieren möchten.Vom Programmierer zum Agentic EngineerBeim Agentic Engineering geht es darum, KI-Agenten so einzusetzen und zu orchestrieren, dass sie weitgehend eigenständig umfangreiche Entwicklungsaufgaben bearbeiten können. Voraussetzung dafür sind strukturierte Prozesse, klar definierte Qualitätsstandards sowie Tests und Sicherheitsmechanismen. Ziel ist es, KI nicht nur zur Erstellung schneller Prototypen zu nutzen, sondern zuverlässig in die professionelle Softwareentwicklung einzubinden.Damit unterscheidet sich Agentic Engineering vom sogenannten Vibe-Coding, bei dem Anwendungen vorwiegend durch Sprach-Anweisungen an KI-Systeme und häufig auf experimentelle Weise entstehen. Agentic Engineers müssen hingegen den generierten Code, seine Architektur und mögliche Sicherheitsrisiken beurteilen können.Von Coding-Agenten bis zur sicheren KI-InfrastrukturAuf diese Anforderungen ist die neue Weiterbildung der Developer Akademie zugeschnitten. Die Weiterbildung verbindet technische Grundlagen mit praktischer Anwendung. Zu den Lerninhalten gehören Advanced Prompting und Context Engineering, der professionelle Einsatz von GitHub Copilot sowie die Entwicklung und Orchestrierung eigener KI-Agenten. Auch die Arbeit mit Tools wie Claude Code und lokalen KI-Modellen ist Bestandteil des Programms.Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Model Context Protocol (MCP). Über entsprechende Schnittstellen können KI-Agenten mit externen Werkzeugen, Datenquellen und Softwaresystemen verbunden werden. Die Teilnehmer lernen, eigene Integrationen und MCP-Server aufzubauen und agentenbasierte Systeme dadurch funktional zu erweitern.Besondere Bedeutung kommt außerdem der Sicherheit zu. Denn je eigenständiger KI-Agenten arbeiten, desto wichtiger werden kontrollierte Zugriffsrechte, der Schutz sensibler Daten und technische Sicherheitsmechanismen. Die Weiterbildung behandelt deshalb unter anderem Security Hooks, isolierte Ausführungsumgebungen, den sicheren Umgang mit Zugangsdaten und den Einsatz lokaler KI-Modelle.Reale Entwicklungsprojekte und individuelle BetreuungDas onlinebasierte Programm verbindet technische Lerninhalte mit praxisnaher Anwendung. An eigenen oder realitätsnahen Softwareprojekten durchlaufen die Teilnehmer den gesamten Entwicklungsprozess: von der Aufgabenstellung und Planung über die Umsetzung durch KI-Agenten bis hin zu Tests, Code-Reviews und der Integration der Ergebnisse.Begleitet werden sie von erfahrenen Entwicklern und Mentoren. Ein bis zwei Live-Calls pro Woche bieten Gelegenheit für fachlichen Austausch und individuelles Feedback. Die Weiterbildung lässt sich sowohl in Teilzeit als auch in Vollzeit absolvieren und ermöglicht damit auch berufstätigen Entwicklern eine berufsbegleitende Qualifizierung.Neue Tätigkeitsfelder in der SoftwareentwicklungMit dem Einsatz agentenbasierter KI-Systeme verändern sich nicht nur bestehende Aufgaben, sondern es entwickeln sich neue Rollen in der IT. Neben dem Agentic Engineer zählen dazu beispielsweise AI Solutions Consultants oder Forward Deployed Engineers. Diese Profile verbinden technisches Know-how mit der Fähigkeit, KI-Systeme für konkrete Anforderungen zu entwickeln, zu steuern und in bestehende IT-Landschaften einzubinden.Die Weiterbildung soll Entwicklern ermöglichen, ihre vorhandenen Programmierkenntnisse um diese Fähigkeiten zu ergänzen und sich für neue Aufgaben in der KI-gestützten Softwareentwicklung zu qualifizieren. Die ersten Weiterbildungskurse der Developer Akademie starten in wenigen Wochen. HIer geht`s zur Anmeldung: https://weiterbildung.developerakademie.com/termin?utm_source=google&utm_medium=cpc&utm_campaign=S2%20Search%20Brand_new&utm_term=developer%20akademie&utm_content=%7BAdGroupName%7D&gclid=CjwKCAjw9PvWBhAxEiwAddzYyahPMudslK1QPYEu-biXqVgewdVfpG-lGQb31Qfd10taQLixIBLuGRoC480QAvD_BwE&source_url=https:%2F%2Fdeveloperakademie.com%2Fbildungsangebote%2Fki-automation%2F
Über Developer Akademie
Die Developer Akademie ist ein spezialisierter Anbieter für berufliche Fortbildung im Bereich Softwareentwicklung mit Fokussierung auf die Anforderungen des DACH-Arbeitsmarktes. Innerhalb von neun bis zwölf Monaten erwerben die Teilnehmer systematisch die Fähigkeiten, die für eine erfolgreiche Karriere als IT-Entwickler erforderlich sind. Die Lehrinhalte umfassen neueste Technologien wie KI und Cloud sowie DevSecOps-Ansätze.
Das onlinebasierte Schulungsprogramm bietet maximale Flexibilität und kombiniert fundierte Theorie mit intensiver Praxisorientierung. In mindestens zwölf praxisbezogenen Projekten setzen die Teilnehmer das erlernte Wissen aus den Video- und Live-Tutorials im Bereich Back- und Frontend um. Unterstützt werden sie dabei von Mentoren, die in Chats und wöchentlichen Live-Calls Fragen beantworten, sowie durch den Austausch in der Community. Bewerbungscoachings runden das Kursangebot ab.
Die Kurse der Developer Akademie stehen sowohl Quer- als auch Neueinsteigern im Bereich Softwareentwicklung offen. Daneben richtet sich das Angebot an Unternehmen zur Weiterbildung ihrer Mitarbeitenden. Dank der AZAV-Zertifizierung bietet die Developer Akademie zusätzlich von der Bundesagentur für Arbeit geförderte Kurse für Arbeitssuchende.
Die 2020 von dem Wirtschaftsinformatiker Junus Ergin und dem Wirtschaftsökonom Manuel Thaler gegründete Developer Akademie ist Teil des Bildungsnetzwerks Education Partners, vom TÜV Rheinland zertifiziert und ein Kooperationspartner des IHK-Bildungsinstituts Hellweg-Sauerland. Gemeinsam verfolgen die beiden Gründer die Vision, Karrieren im zukunftsträchtigen IT-Bereich zu ermöglichen und parallel den IT-Fachkräftemangel, der das Wachstum vieler Unternehmen hemmt, nachhaltig zu beheben. Die Developer Akademie mit Sitz in der Tech-Metropole München verzeichnet jährlich mehr als 1.000 Kursteilnehmer und beschäftigt rund 40 Mitarbeiter. Weitere Informationen unter: https://developerakademie.com/
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- Fortbildung (Wikipedia)
Die Fortbildung ist neben der Berufsausbildungsvorbereitung, der Berufsausbildung und der beruflichen Umschulung ein Teilbereich der Berufsbildung. Sie gehört zur beruflichen Weiterbildung. - Künstliche Intelligenz (Wikipedia)
Künstliche Intelligenz (kurz KI, englisch artificial intelligence, kurz AI) ist ein Forschungs- und Anwendungsgebiet der Informatik. Es handelt sich dabei um verschiedene Klassen von Problemlösungsverfahren, die anhand von Eingaben aus ihrer Umgebung Handlungen ausführen. - programmieren (Wikipedia)
Programmierung (von altgriechisch πρόγραμμα prógramma „öffentlich und schriftlich bekannt gemachte Nachricht, Befehl“) bezeichnet die Tätigkeit, Computerprogramme zu erstellen und wird der Softwareentwicklung zugerechnet. Computerprogramme werden mit Hilfe einer Programmiersprache formuliert („codiert“). Die Programmierenden überführen dabei die z. B. im Pflichtenheft vorgegebenen Anforderungen in eine bestimmte Programmiersprache. Teilweise werden dazu Codegeneratoren verwendet, die Teile des Programmcodes auf Basis von Modellen (die im Entwurf entstanden sind) automatisch erzeugen. Beim Programmieren sind wesentliche Aspekte zur Softwarequalität zu berücksichtigen und durch die Gestaltung des Quellcodes umzusetzen. Siehe dazu als Beispiele: Programmierstil, Benutzerfreundlichkeit, Wiederverwendbarkeit / Modularität, Wartbarkeit. „Programmieren“ in erweitertem Sinn umfasst neben der Codeerstellung zahlreiche weitere Tätigkeiten, zum Beispiel das Testen (Entwicklertest) des Programms oder das Erstellen der Programmdokumentation. Abgrenzen vom Begriff des Programmierens lassen sich andere Tätigkeiten zur Softwareentwicklung wie beispielsweise das Projektmanagement, die Anforderungsanalyse oder die Datenmodellierung. Abhängig vom Typ und der Einsatzumgebung von Software (z. B. für Systemsoftware, Spielesoftware, Standardsoftware, Grafiksoftware. usw.) können zur Entwicklung unterschiedliche Verfahren oder/und Werkzeuge (wie Programmiersprachen, Testverfahren etc.) zum Einsatz kommen und/oder von spezialisierten Entwicklern ausgeführt werden. Je nach angewendetem Vorgehensmodell verlaufen die Aktivitäten zur Programmierung in zeitlich voneinander abgegrenzten Projektphasen, parallel oder iterativ. In der Praxis geschieht das Programmieren häufig in Teamarbeit, mit modernen Entwicklungsmethoden (wie Agile Softwareentwicklung) und Programmierwerkzeugen. Ähnliche Bedeutungen: Umgangssprachlich bezeichnet man gelegentlich auch das Konfigurieren (das Einstellen/Einrichten) von Haushalts- oder anderen elektrischen Geräten als „Programmieren“. Auch Organisationseinheiten von Unternehmen, in denen Software entwickelt wird, werden oder wurden zum Teil „Programmierung“ … - Softwareentwicklung (Wikipedia)
Die Softwaretechnik bzw. Softwaretechnologie oder das Software-Engineering (SE) beschäftigt sich mit der Herstellung oder Entwicklung von Software, der Organisation und Modellierung der zugehörigen Datenstrukturen und dem Betrieb von Softwaresystemen. Eine Definition von Helmut Balzert beschreibt das Gebiet als Softwaretechnik umfasst eine Vielzahl von Teilgebieten, die in ihrer Gesamtheit die Softwareentwicklung begleiten. Wichtig ist auch die experimentelle Untersuchung von Softwaretechnik, um ihren praktischen Nutzen zu messen und zu verbessern. Zur Beschreibung des „Standes der Technik“ des Fachgebiets gibt es verschiedene Ansätze, unter anderem den Guide to the Software Engineering Body of Knowledge (SWEBOK) der IEEE Computer Society. Die IT-Disziplin Softwaretechnik wird im Sprachgebrauch und als Synonym mit „Softwareentwicklung“ bezeichnet; im sprachlich engeren Sinn steht „Softwareentwicklung“ jedoch für die Tätigkeiten, die innerhalb der Disziplin Softwaretechnik ausgeführt werden. In erweitertem Sinn versteht man unter Softwaretechnik – neben dem Entwickeln – auch das Betreiben von Software unter Nutzung der Informationstechnik und/oder die technischen Geräte und die Systemsoftware, die dazu oder zur Softwareentwicklung verwendet werden.