Vebego nutzt entmineralisiertes Wasser für chemiefreie Unterhaltsreinigung, keimfreie Reinräume und nachhaltiges Facility Management.
Der Facility-Services-Anbieter Vebego setzt das Osmoseverfahren neben der klassischen Glas- und Fassadenreinigung auch in der Unterhalts- und Reinraumreinigung ein. Durch die Nutzung von entmineralisiertem Wasser lassen sich in großen Bürokomplexen sowie in Forschungseinrichtungen hohe Hygienestandards und Materialschonung miteinander verbinden. Vebego integriert die Methode gezielt in die tägliche Unterhaltsreinigung sowie in die hochsensible Reinraumreinigung. Das bei der Wasseraufbereitung anfallende mineralhaltige Wasser kann für die Bewässerung und Pflege geeigneter Grünanlagen weiterverwendet werden.
Bei dem Verfahren wird dem Wasser während der Aufbereitung sämtliche Mineralik entzogen. Auf Oberflächen entwickelt dieses Reinstwasser den physikalischen Effekt, Schmutzpartikel stark anzuziehen und zu binden. In der täglichen Unterhaltsreinigung von Hartböden wie Feinsteinzeug oder Terrakotta kann Vebego dadurch vollständig auf chemische Reinigungsmittel verzichten. Weil keine Tensidrückstände auf dem Boden verbleiben, behält das Material seine natürliche Rutschhemmung und seine ursprüngliche Optik. Zudem verschmutzen die gereinigten Flächen im Alltag langsamer.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt in der mikrobiologischen Hygiene. Die Anlagen zur Umkehrosmose arbeiten mit sehr feinen Membranen, die im Filterprozess auch Viren und Bakterien weitestgehend zurückhalten. Das erzeugte Wasser ist nahezu keimfrei. Vebego nutzt diese Eigenschaft für die Reinraumreinigung in der Pharmazie- und Halbleiterindustrie. In diesen Produktions- und Forschungsumgebungen gelten strenge Vorgaben an die Kontaminationskontrolle, da bereits kleinste mikrobielle Verunreinigungen erhebliche Schäden verursachen können.
„Viele Gebäudebetreiber kennen das Osmoseverfahren primär von der streifenfreien Reinigung großer Glasfassaden. In der Praxis bietet das entmineralisierte Wasser jedoch vor allem auf stark beanspruchten Hartböden und in sensiblen Reinräumen entscheidende Vorteile, weil wir dort ohne chemische Reinigungsmittel auskommen und mit nahezu keimfreiem Wasser arbeiten können“, erklärt Jörg Tobollik, Chief Operating Officer bei Vebego in Deutschland. „Gleichzeitig bietet das bei der Filterung entstehende mineralhaltige Wasser die Möglichkeit, es direkt einem neuen Nutzen auf dem Gelände zuzuführen.“
Dieses Vorgehen ist ein Beispiel für Kreislaufwirtschaft innerhalb bewirtschafteter Liegenschaften. Bei der Herstellung von Osmosewasser fällt technisch bedingt Abwasser an, in dem die herausgefilterten Stoffe gebunden sind. Wegen seines hohen Mineraliengehalts eignet sich dieses Wasser als natürlicher Pflanzendünger. Vebego wendet diese Kombination aus Gebäudereinigung und Grünpflege auch in Metropolen wie Frankfurt am Main und München an, da die dortigen Bürokomplexe und Forschungsstandorte neben großen Glasflächen oft über weitläufige Außen- und Grünanlagen verfügen.
Das Familienunternehmen Vebego wurde 1943 in den Niederlanden gegründet. Heute ist die Gruppe in den Kernländern Belgien, Deutschland, Schweiz, den Niederlanden sowie in Liechtenstein und Österreich aktiv. Mit einer Kollegschaft von rund 39.000 Beschäftigten in den Bereichen Facility Management, haustechnische Leistungen und Reinigungsdienste, Landschaftsgestaltung, Sicherheitsdienste sowie Healthcare arbeiten wir jeden Tag daran, ein besseres und angenehmeres Lebens- und Arbeitsumfeld zu schaffen. In Deutschland sind rund 7.600 Mitarbeitende bei Vebego Facility Services tätig. Damit das Talent jeder einzelnen Person genutzt wird, geben wir allen Beschäftigten die Möglichkeit, sich weiterzuentwickeln, und ermutigen sie auch dazu. Unsere Arbeit erledigen wir mit Sorgfalt und Genauigkeit, stets lösungsorientiert und engagiert. Diesen Ansatz bezeichnen wir als „Great work“. Gemeinsam stehen wir für einen bedeutsamen Impact.
Kontakt
Vebego Facility Services B.V. & Co. KG
Iris le Claire
Konsumstr. 45
42285 Wuppertal
0202 9479-4395

https://www.vebego.de/
- Facility Management (Wikipedia)
Facilitymanagement ([fəˈsɪlɪtɪ ˌmænədʒmənt], gebräuchliche Abkürzung: FM; alternative Schreibweise Facility Management oder Facility-Management), auch Liegenschaftsverwaltung oder Gebäudemanagement, bezeichnet die Verwaltung und Bewirtschaftung von Gebäuden sowie deren technische Anlagen und Einrichtungen (englisch facilities). In Großbritannien, Australien und Kanada ist die Bezeichnung facility management üblich, in den USA ursprünglich facilities management. In Deutschland wurde dieser Anglizismus im April 2019 in der DIN EN ISO 41011 genormt. Facilitymanagement ist eine eigene Wissenschaftsdisziplin und wird als Studiengang an 22 Hochschulen angeboten. Gebäude, Liegenschaften und betriebliche Abläufe werden im FM ganzheitlich betrachtet. Ziel der koordinierten Abwicklung von Prozessen ist dabei der rechtssichere Betrieb von Anlagen und Gebäuden, die Betriebs- und Bewirtschaftungskosten dauerhaft zu senken, Fixkosten zu flexibilisieren, die technische Verfügbarkeit der Anlagen zu sichern sowie den Wert von Gebäuden und Anlagen langfristig zu erhalten oder gar zu steigern. - Gebäudereinigung (Wikipedia)
Der Beruf des Gebäudereinigers bzw. der Gebäudereinigerin ist ein in Deutschland und Österreich anerkannter Ausbildungsberuf im Handwerk (vgl. Reinigungskraft). In Österreich nennt sich dieses Gewerbe Reinigungstechnik. Die dreijährige betriebliche Ausbildung wird durch eine theoretische und eine praktische Prüfung abgeschlossen. In Österreich wird der Beruf des Gebäudereinigers über den Lehrberuf Reinigungstechnik erlernt. Die Lehrausbildung beträgt in Österreich und Deutschland als duale Ausbildung 3 Jahre. Eine Verkürzung (in Deutschland), zum Beispiel mit Abitur oder besonders guten Leistungen, ist möglich. Die betrieblich-praktische Ausbildung findet im dualen Modell statt. Heißt: Um umfassend ausgebildet zu werden, arbeiten Azubis in einem ausbildungsberechtigten Betrieb und gehen zur Berufsschule. Der Unterricht findet entweder in Teilzeitform mit wöchentlichen Besuchen oder in Blöcken statt. Das Gebäudereiniger-Handwerk in Deutschland stellt mit knapp 700.000 Mitarbeitern das beschäftigungsstärkste Handwerk in Deutschland dar. Die rund 30.000 Unternehmen der Branche erzielten 2023 (vorläufige Zahlen) einen Umsatz von rund 26 Milliarden Euro. - Kreislaufwirtschaft (Wikipedia)
Eine Kreislaufwirtschaft (englisch circular economy) ist ein regeneratives System, in dem Ressourceneinsatz und Abfallproduktion, Emissionen und Energieverschwendung durch das Verlangsamen, Verringern und Schließen von Energie- und Materialkreisläufen minimiert werden; dies kann durch langlebige Konstruktion, Instandhaltung, Reparatur, Wiederverwendung, Remanufacturing, Refurbishing und Recycling erzielt werden. Das Konzept der Kreislaufwirtschaft spielt auch bei der Verbundproduktion eine zentrale Rolle. Die Kreislaufwirtschaft zielt auf die Ersetzung des traditionellen linearen Wirtschaftsmodells – das Modell der Entnahme, Herstellung und Entsorgung – durch ein regeneratives System. Sie strebt eine nachhaltige Nutzung von Ressourcen an. Sie wird oft als Lösung für große Umweltprobleme wie Ressourcenknappheit, Umweltverschmutzung und Verlust der Biodiversität vorgeschlagen. Die Kreislaufwirtschaft wird gelegentlich mit Recycling verwechselt, geht jedoch weit über das Recycling hinaus; Recycling ist zumeist lediglich das Mittel letzter Wahl zur Etablierung einer Kreislaufwirtschaft. Das Gegenteil zur Kreislaufwirtschaft wird zumeist Linearwirtschaft (auch „Wegwerfwirtschaft“) genannt. Dabei wird ein Großteil der eingesetzten Rohstoffe nach der jeweiligen Nutzungsdauer der Produkte deponiert oder verbrannt; nur ein geringer Anteil wird einer Wiederverwendung zugeführt. - Umkehrosmose (Wikipedia)
Die Umkehrosmose oder Reversosmose ist ein physikalisches Verfahren der Membrantechnik zur Konzentrierung von in Flüssigkeiten gelösten Stoffen, bei der mit Druck der natürliche Osmose-Prozess umgekehrt wird. Sie wird angewandt, um Trinkwasser oder aus sonstigen Gründen besonders gereinigtes Wasser zu gewinnen, oder aus gegenteiligen Gründen zur Konzentrationserhöhung von gelösten Stoffen. - Unterhaltsreinigung (Wikipedia)
Reinigung (oder das Reinigen bzw. Putzen) ist ein Sammelbegriff für das Aufrechterhalten und Wiederherstellen von Reinheit in Industrie, Gewerbe und Haushalt. Neben Instandhaltung und Aspekten der Hygiene umfasst es auch Sicherheit (Ordnung) und ästhetische Gesichtspunkte. Die gewerbliche Reinigung fasst man in den angestellten Reinigungsberufen und im selbständigen Gewerbe der Gebäudereinigung zusammen. Die Reinigung von fertigen Produkten wird unterschieden vom Reinigen als Fertigungsverfahren im Zuge der industriellen Produktion.