Erst zum Altersvorsorgedepot beraten lassen, dann entscheiden

Anlagestrategien für die neue Förderrente: Was Anleger gründlich überlegen sollten

Wer ab 2027 ein staatlich gefördertes Altersvorsorgedepot abschließt, trifft eine Entscheidung, die über Jahrzehnte wirkt. Die Deutsche Investitions- und Förderberatung AG bietet ihr Altersvorsorgedepot ohne Garantie, die Deutsche Förderrente Premium, deshalb in drei Anlagestrategien an. Welche davon zur eigenen Situation passt, können Kunden vor dem Abschluss im persönlichen Gespräch klären – ohne Beratungskosten, ohne Vertriebs- und Vermittlungsprovision.

Die Varianten tragen die Bezeichnungen Sicherheit, Ausgewogen und Wachstum. Sie unterscheiden sich vor allem im Verhältnis von Aktien zu Anleihen. Alle drei werden über breit gestreute, börsengehandelte Indexfonds (ETFs) abgebildet.

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Der Unterschied liegt im Aktienanteil

Die Strategie Sicherheit arbeitet mit einem Aktienanteil von rund 69 Prozent, ergänzt um rund 29 Prozent Anleihen und einen Rohstoffanteil von zwei Prozent. Auch die defensivste der drei Varianten ist damit überwiegend in Aktien investiert. Die Variante Ausgewogen erhöht den Aktienanteil auf rund 79 Prozent, die Variante Wachstum auf rund 89 Prozent.

Damit verbunden ist eine unterschiedliche Schwankungsbreite: Ein höherer Aktienanteil kann größere Ausschläge nach oben wie nach unten mit sich bringen. Welche Variante passt, hängt nach Einschätzung des Unternehmens vor allem an zwei Fragen: Wie viele Jahre bleiben bis zum Rentenbeginn? Und wie reagiert ein Kunde, wenn sein Depot zwischenzeitlich im Minus steht? Gerade die zweite Frage lässt sich im Gespräch meist ehrlicher beantworten als per Mausklick in einem Online-Fragebogen.

„Die Börse schwankt, das gehört dazu. Die entscheidende Frage ist, ob Anleger bereit sind, diese Entwicklungen mitzutragen“, sagt Andreas Bitner, Vorstand der Deutschen Investitions- und Förderberatung AG. Seit 2012 hat er mehr als 1.000 Mandanten persönlich zu Kapitalanlage, Förderung und Vorsorge beraten. Sein Anliegen: Förderprogramme, Steuervorteile und durchdachte Geldanlage, die lange vor allem Vermögende genutzt haben, auch für Familien und Arbeitnehmer zu erschließen. „Wer nervös die Strategie wechselt oder aussteigt, macht aus einem vorübergehenden Minus einen echten Verlust. Deshalb sprechen wir mit unseren Kunden zuerst über ihr Verhalten in möglicherweise schwächeren Börsenphasen und erst danach über die passende Strategie.“

Breite Streuung über Regionen und Anlageklassen

Der Aktienteil verteilt sich in allen drei Strategien über mehrere Regionen. Neben nordamerikanischen Werten, teils währungsgesichert, sind Europa, Japan und die Schwellenländer vertreten. Ergänzt wird der Aktienteil um eine Value-Komponente, also um Unternehmen, die gemessen an Gewinn oder Substanz vergleichsweise günstig bewertet sind.

Der Anleihenteil ist ebenfalls gestreut und umfasst europäische und amerikanische Staatsanleihen, kurzlaufende Papiere, Unternehmensanleihen, Schwellenländeranleihen sowie inflationsindexierte Anleihen.

Automatische Anpassung über die Laufzeit

Die gewählte Strategie bleibt nicht über die gesamte Ansparzeit unverändert. Mit zunehmender Nähe zum Rentenbeginn wird das Risiko schrittweise reduziert. Dieses Life-Cycle-Management ist Bestandteil des Produkts und erfordert kein Zutun des Kunden.

Ebenfalls enthalten ist eine diskretionäre Vermögensverwaltung: Die spezialisierte Vermögensverwaltung, die den Tarif auflegt, betreut das Portfolio laufend und nimmt notwendige Umschichtungen innerhalb der gewählten Strategie vor. Der Kunde muss sich darum nicht selbst kümmern.

Beratung statt Schnellabschluss

Mit dem Start des Altersvorsorgedepots werben Banken, Versicherer, Fondsgesellschaften und Neobroker um neue Kunden. Der Abschluss per App ist in wenigen Minuten erledigt. Die Fragen, die über den Erfolg der Altersvorsorge entscheiden, beantwortet sich aber nicht von selbst: Welcher Aktienanteil passt zur verbleibenden Ansparzeit? Werden Grund- und Kinderzulagen vollständig ausgeschöpft? Was geschieht mit einem bestehenden Riester-Vertrag? Und wie fügt sich das neue Depot in eine vorhandene Betriebsrente oder andere Vorsorgeverträge ein?

Besonders deutlich wird das bei bestehenden Riester-Verträgen. „Wer ab 2027 einen neuen geförderten Vertrag abschließt, für den gilt das neue Förderrecht für alle seine Verträge. Ein Zurück zur alten Riester-Förderung gibt es dann nicht“, erklärt Andreas Bitner weiter. „Für manche Familien mit kleinerem Einkommen war die alte Förderung aber günstiger. Das sollte man gründlich durchrechnen, bevor man unterschreibt, nicht hinterher. Mein Credo: nicht einfach abschließen, sondern erst prüfen und dann entscheiden.“

Hier setzt die Deutsche Investitions- und Förderberatung AG an. Ihre Berater und Experten für Altersvorsorge prüfen gemeinsam mit dem Kunden Förderanspruch, Ansparzeit, Risikobereitschaft und bestehende Verträge, bevor eine Strategie ausgewählt wird. Für die Beratung entstehen dem Kunden keinerlei Kosten, eine Vertriebs- oder Vermittlungsprovision fällt nicht an. Eigenbeiträge und staatliche Zulagen fließen ohne Abzug von Abschluss- oder Vertriebskosten in das Depot; es fallen allein die laufenden Kosten des jeweiligen Tarifs an.

„Beim Altersvorsorgedepot geht es um Jahrzehnte und um viel Geld. Eine solche Entscheidung sollte niemand zwischen Tür und Angel per App treffen, nur weil die Werbung zum Jahreswechsel Zeitdruck macht“, sagt Sascha Müller, ebenfalls Vorstand der Deutschen Investitions- und Förderberatung AG. „Gute Beratung darf keine Frage des Geldbeutels sein. Das Gespräch verursacht unseren Kunden keine Beratungskosten, und niemand muss im Anschluss etwas unterschreiben. Wer zu uns kommt, entscheidet in Ruhe und erst dann, wenn er sich sicher ist.“

Abschluss jetzt oder später

Die Wahl der Strategie erfolgt beim Abschluss. Wer seine Entscheidung bereits vor dem gesetzlichen Startdatum treffen möchte, kann das über das Brückendepot tun; die Überführung in die gewählte Zielvariante erfolgt zum 1. Januar 2027 automatisch. Wer noch abwägen möchte, verpasst nichts: Das Altersvorsorgedepot ist kein befristetes Angebot, ein Einstieg ist auch nach dem Jahreswechsel jederzeit möglich.

Wer eine Absicherung der Beiträge wünscht, findet im Angebot zudem die Garantievarianten Deutsche Förderrente Premium Garantie 80 und Garantie 100. Sie werden von zwei großen Versicherungsgesellschaften aufgelegt. Die Variante mit 80 Prozent Beitragsgarantie startet zum 1. Januar 2027, die Variante mit voller Beitragsgarantie voraussichtlich zum 1. April 2027.

Hintergrund

Zum 1. Januar 2027 tritt das Altersvorsorgereformgesetz in Kraft. Die Riester-Rente wird für Neuabschlüsse geschlossen, an ihre Stelle tritt das Altersvorsorgedepot. Eigenbeiträge bis 360 Euro im Jahr werden mit 50 Prozent gefördert, darüber hinaus bis 1.800 Euro mit 25 Prozent. Die Grundzulage beträgt damit bis zu 540 Euro jährlich. Je Kind mit Kindergeldbezug sind bis zu 300 Euro zusätzlich möglich. Erstmals sind auch Selbstständige unmittelbar förderberechtigt.

ÜBER DIE DEUTSCHE INVESTITIONS- UND FÖRDERBERATUNG AG
Die Deutsche Investitions- und Förderberatung AG mit Sitz in Düsseldorf berät Privatpersonen, Familien und Selbstständige zu staatlichen Förderprogrammen. Das Unternehmen prüft Förderansprüche, ordnet Kombinationsmöglichkeiten ein und begleitet die Antragstellung.
Unter der Marke Deutsche Förderrente vermittelt das Unternehmen ab 2027 geförderte Altersvorsorgeprodukte nach dem Altersvorsorgereformgesetz. Zum Angebot gehören der Tarif Deutsche Förderrente Standard als Standarddepot, die Deutsche Förderrente Premium als Altersvorsorgedepot ohne Garantie mit den Anlagestrategien Sicherheit, Ausgewogen und Wachstum sowie die Garantievarianten Deutsche Förderrente Premium Garantie 80 und Garantie 100. Die Investmenttarife werden von einer spezialisierten Vermögensverwaltung aufgelegt, die Garantietarife von zwei großen Versicherungsgesellschaften.
In den Investmenttarifen der Deutschen Förderrente werden keine Abschluss- und Vertriebskosten berechnet. Die persönliche Beratung zu Förderung, Tarifwahl und Anlagestrategie erbringt das Unternehmen ohne gesondertes Honorar.

Firmenkontakt
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Andreas Bitner
Opitzstrasse 12
40470 Düsseldorf
0049-211-98070110
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https://deutsche-foerderrente.de

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Altersvorsorge (Wikipedia)
    In der Bundesrepublik Deutschland umfasst der Begriff Altersvorsorge die Gesamtheit aller Maßnahmen, die der Einzelne während seines Lebens trifft, um im Alter, regelmäßig nach dem Ende seiner Erwerbstätigkeit, seinen Lebensunterhalt – gegebenenfalls ohne Einschränkungen seines Lebensstandards – bestreiten zu können. Der Altersvorsorge dienen vornehmlich Leistungen der Deutschen Rentenversicherung, der Beamtenversorgung, der betrieblichen Altersversorgung, der berufsständischen Versorgung, der privaten Lebens- und Rentenversorgung, weiterhin Kapitalerträgen aus Sachbesitz und der selbst bewohnten Immobilie. Arbeitslebensbegleitend dienen – insbesondere zum Schutz des Familienverbandes – dazu auch Versorgungen zur Absicherung des Ausfalls des Eigenerwerbs und für den Fall des Wegfalls des Versorgers selbst.
  • Altersvorsorgedepot (Wikipedia)
    Das Altersvorsorgedepot ist ein staatlich geförderter Kapitalanlagevertrag zur privaten Altersvorsorge. Er wird ab 1. Januar 2027 die Riester-Rente ersetzen. Die gesetzliche Grundlage dafür bildet § 1 Abs. 1b des Altersvorsorgeverträge-Zertifizierungsgesetzes in der Fassung des Altersvorsorgereformgesetzes. Kern der Reform ist die Einführung eines staatlich geförderten kapitalmarktorientierten Wertpapierdepots. Anleger können für eine Geldanlage staatliche Zuschüsse zum Vermögensaufbau für den Ruhestand erhalten, die nicht auf einer Beitragsgarantie beruhen. Über die Pflichtversicherten in der gesetzlichen Rentenversicherung hinaus, sind beim Altersvorsorgedepot auch Beamte und Selbständige unmittelbar förderberechtigt. Da die Produkte nicht nur Anleihen und Exchange Traded Funds (ETF) enthalten können, sondern auch Fonds, ELTIFs, „Betreuungsleistungen“ oder eine „Premium Fondsauswahl“, warnen Verbraucherzentralen vor übereilten Abschlüssen, da viele Details noch offen sind und Produkte sich als unrentable Kostenfalle herausstellen könnten. Die Effektivkosten sind für alle Anbieter auf maximal ein Prozent gedeckelt. Im Vergleich zu kostenfreien Depots bei Neobrokern und günstigen ETF-Sparplänen wäre dies verhältnismäßig teuer – gegenüber zulässigen Riester-Gebühren niedrig.
  • Beratung (Wikipedia)
    Unter einer Beratung (oder auch Konsultation, von lateinisch consultatio; zugehöriges Verb konsultieren) wird im Allgemeinen eine Form des Gesprächs bzw. der Kommunikation verstanden, also ein Beratungsgespräch (englisch consultation). Je nach Ziel, Format und Thema sind Beratungsgespräche unterschiedlich aufgebaut und strukturiert. Üblicherweise findet Beratung mündlich statt, auch telefonisch oder über Videokonferenzen (von zwei oder mehr Personen), seltener auch schriftlich etwa mit Hilfe von E-Mail, Chats oder Briefen. Ziel von Beratung kann darin bestehen, Informationen weiterzugeben, den Adressaten zu einer bestimmten Handlung oder einem Unterlassen zu bewegen oder ihn bei der Bearbeitung von Problemen, der Klärung von Themen oder der Entscheidungsfindung zu unterstützen. Personen, die Beratung häufig anbieten, werden auch mit dem Nomen Agentis Berater sowie Konsultant oder auch (englisch ausgesprochen) Consultant (aus dem englischen consultant entlehnt) bezeichnet. In Österreich und in der Schweiz wird auch die Bezeichnung Konsulent verwendet.
  • Förderrente (Wikipedia)
    Die Riester-Rente ist eine durch staatliche Zulagen und durch Sonderausgabenabzug geförderte, grundsätzlich privat finanzierte Rente in Deutschland. Die Förderung ist durch das Altersvermögensgesetz (AVmG) 2002 eingeführt worden und in § 10a, §§ 79 ff. Einkommensteuergesetz geregelt. Die Bezeichnung „Riester-Rente“ geht auf Walter Riester zurück, der als Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung die Förderung der freiwilligen Altersvorsorge durch eine Altersvorsorgezulage ausarbeiten ließ. Anlass dafür war die Reform der gesetzlichen Rentenversicherung 2000/2001, bei der das Nettorentenniveau des Eckrentners, eines idealtypischen sozialversicherungspflichtig Beschäftigten, der 45 Jahre lang Sozialversicherungsbeiträge eingezahlt hat, von 70 % auf 67 % reduziert worden war. Für die Nutzung derart geförderter Altersvorsorgeverträge wird in vielen Publikationen das Verb „riestern“ verwendet. 2027 wird die bisherige Riester-Rente durch das neue Altersvorsorgedepot abgelöst bzw. ergänzt.
  • Riester (Wikipedia)
    Riester steht für: Riester-Rente, nach Walter Riester benannte Form der Altersvorsorge Riester (Schuhmacherhandwerk), einen Flicken aus Leder des Schuhmacherhandwerks Riester, auch Streichbrett genannt, ein Bestandteil des Beetpfluges Riester ist der Familienname folgender Personen: Franck Riester (* 1974), französischer Politiker der Union pour un mouvement populaire Paula Riester (* 1984), deutsche Politikerin (Bündnis 90/Die Grünen) Rudolf Riester (1904–1999), deutscher Maler Walter Riester (* 1943), deutscher Politiker (SPD), Bundesminister für Arbeit und Sozialordnung 1998 bis 2002 Wilhelm Friedrich Riester (1902–?), deutscher Wirtschaftsingenieur und Hochschullehrer Siehe auch: Rieste Riesterer
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