Annemarie Schilliger erzählt von einem Leben zwischen Ausgrenzung, Krankheit und dem Wunsch nach Liebe

„Das schwarze Negligé“

Zug, Oktober 2026 – Aufgewachsen in einem alten Bauernhaus in Weggis am Vierwaldstättersee, erlebt Annemarie Schilliger schon früh, was es bedeutet, nicht dazuzugehören. Armut, familiäre Konflikte und gesundheitliche Probleme prägen ihre Kindheit. In ihrem autobiografischen Buch „Das schwarze Negligé“ erzählt sie offen von diesen Erfahrungen und von einem Leben, in dem sie immer wieder um Zuwendung, Verständnis und einen eigenen Platz kämpfen musste.

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Als jüngstes von sieben Kindern wächst Schilliger in einer Familie auf, die finanziell kaum über die Runden kommt. Der Vater ist schwer erkrankt, die Mutter leidet unter Depressionen. Für die Bedürfnisse der jüngsten Tochter bleibt wenig Raum. Schilliger berichtet von Zurückweisung, Gewalt und fehlender medizinischer Unterstützung. Besonders schmerzhaft ist für sie die Erfahrung, innerhalb der eigenen Familie als Belastung wahrgenommen zu werden.

Bereits in jungen Jahren wird bei Annemarie Schilliger nach ihrer Darstellung Schizophrenie diagnostiziert. Die Erkrankung beeinflusst ihre Schulzeit, ihre beruflichen Möglichkeiten und ihre Beziehungen. Statt Unterstützung erfährt sie häufig Unverständnis und Ablehnung.

Die Autorin beschreibt ihre Aufenthalte in psychiatrischen Einrichtungen, schwierige Arbeitsverhältnisse und die Suche nach Menschen, denen sie vertrauen kann. Dabei spricht sie auch über gesellschaftliche Vorurteile gegenüber psychisch erkrankten Menschen und über persönliche Erfahrungen mit Behörden und medizinischen Institutionen.

Der ungewöhnliche Buchtitel „Das schwarze Negligé“ verweist auf eine persönliche Episode, die in ihren Erinnerungen eine besondere Rolle spielt. Hinter dem Titel verbirgt sich jedoch weit mehr als eine Beziehungsgeschichte. Es geht um Verletzlichkeit, Abhängigkeit, den Wunsch nach Geborgenheit und die Frage, wie ein Mensch trotz wiederholter Enttäuschungen seinen eigenen Weg findet.

Das Buch gibt Einblick in ein Leben am Rand gesellschaftlicher Normalitätsvorstellungen. Zugleich macht es deutlich, wie tief familiäre Zurückweisung und die Stigmatisierung psychischer Erkrankungen einen Menschen prägen können.

Der Paramon Verlag veröffentlicht mit «Das schwarze Negligé» eine Autobiografie, die auch unbequeme Themen anspricht. Annemarie Schilliger erzählt ihre Geschichte ohne Beschönigung und gibt damit Erfahrungen eine Stimme, über die häufig geschwiegen wird.

Buchinformationen
Titel: Das schwarze Negligé
Autorin: Annemarie Schilliger
Verlag: Paramon Verlag
Erscheinungsjahr: 2026
ISBN: 978-3-99501-034-6
Erscheinungsort: Zug, Schweiz

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Kontakt
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https://Paramon.ch

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • autobiografie (Wikipedia)
    Eine Autobiografie (altgriechisch αὐτός autós „selbst“, βίος bíos „Leben“, und -graphie) oder Selbstbiographie ist die Beschreibung der eigenen Lebensgeschichte oder von Abschnitten derselben aus der Retrospektive (im Gegensatz etwa zum Tagebuch). Das Besondere dieser literarischen Form besteht in der Identität zwischen Autor, Erzähler und Protagonisten. Trotz ihrer explizit subjektiven Perspektive hat die Autobiografie einen größeren Objektivitätsanspruch als der autobiografische Roman. Die der Autobiografie verwandte Form der Memoiren legt ein besonderes Gewicht auf die Darstellung zeitgeschichtlicher Ereignisse. Ihr „Grenzgängertum zwischen Geschichte und Literatur“ bringt die Autobiografie in eine literarische „Randposition“. Mit ihrer Hilfe werden jedoch auch Kernbereiche der Literaturwissenschaft grundlegend neu definiert (etwa von Paul de Man).
  • Familiengeschichte (Wikipedia)
    Familienforschung oder Familiengeschichte steht für: Genealogie, die Erforschung der Abstammung und Nachkommenschaft von Personen und Familien die humanwissenschaftliche Beschäftigung mit Fragen zum Themenkreis „Familie“, siehe Familie Siehe auch:
  • Lebensgeschichte (Wikipedia)
    Als Lebenslauf oder Lebensgeschichte wird in der Biografieforschung der Lebensverlauf von Individuen im Kontext zu sozialen oder historischen Rahmenbedingungen bezeichnet. Der Duden definiert allgemeinsprachlich Lebenslauf als „individuelle[r] Verlauf eines Lebens, Lebensgeschichte“. Dausien bezeichnete den Begriff Lebenslauf enger gefasst als den Begriff Biografie, da er häufiger mit der äußeren und objektiven Abfolge innerhalb des Individuums gefasst werde, während Lebensgeschichte vielmehr als eine Erzählung von inneren oder subjektiven Ereignisfolgen zu werten sei. In der Biologie bezeichnet Lebensgeschichte (im Sinne von Lebensablauf oder Lebenszyklus) auch Merkmale, die das Leben eines Organismus auszeichnen.
  • schizophrenie (Wikipedia)
    Als Schizophrenie oder schizophrene Psychose werden bestimmte psychische Erkrankungen mit ähnlichem Symptommuster bezeichnet, die zur Gruppe der Psychosen gehören. Im akuten Krankheitsstadium tritt bei schizophrenen Menschen eine Vielzahl charakteristischer Störungen auf, die fast alle Bereiche des inneren Erlebens und Verhaltens betreffen, wie Wahrnehmung, Denken, Gefühls- und Gemütsleben, Willensbildung, Psychomotorik und Antrieb. Häufig werden nicht vorhandene Stimmen gehört (sogenanntes Stimmenhören). Es kann der Wahn vorkommen, verfolgt, ausspioniert oder kontrolliert zu werden. Weiter kann das Gefühl auftreten, fremdgesteuert zu werden, z. B. durch Gedankenentzug oder Gedankeneingebung. Anhaltende Halluzinationen jeder Sinnesmodalität sind möglich. Auch sozialer Rückzug, Antriebslosigkeit, mangelnde Motivation, emotionale Verflachung und Freudlosigkeit werden nicht selten beobachtet. Je nach vorherrschenden Symptomen werden mehrere Untergruppen der Schizophrenie unterschieden. In vielen Fällen kommt es nach der erstmaligen Krankheitsphase zu einem Verschwinden der Symptome. Bei der Mehrzahl der Erkrankten folgen in unregelmäßigen Zeitintervallen weitere Krankheitsphasen (Rezidive). Bei etwa der Hälfte aller Patienten verbleiben Restsymptome (Residualsymptome). Das Risiko, im Laufe des Lebens an Schizophrenie zu erkranken, liegt im Median bei 0,5 bis 0,7 %. Erkrankungen aus dem schizophrenen Formenkreis werden seit dem Altertum beschrieben. Als Ursache geht man von einem Zusammenspiel mehrerer Faktoren aus. Es existiert ein bewährtes multimodales Behandlungskonzept, das es den Erkrankten häufig ermöglicht, ein weitgehend beschwerdefreies Leben zu führen.
  • Schweiz (Wikipedia)
    Die Schweiz (schweizerdeutsch Schwiz, französisch [sɥis(ə)], italienisch [ˈzvitːsera], rätoromanisch [ˈʒviːtsrɐ] oder [ˈʒviːtsʁɐ], lateinisch Helvetia), amtlich Schweizerische Eidgenossenschaft (schweizerdeutsch Schwizerischi Eidgnosseschaft, französisch Confédération suisse, italienisch Confederazione Svizzera, rätoromanisch , lateinisch Confoederatio Helvetica), ist ein föderalistischer, demokratischer Staat in Mitteleuropa. Er grenzt im Norden an Deutschland, im Osten an Österreich und Liechtenstein, im Süden an Italien und im Westen an Frankreich. In der Schweiz wohnen 9'104'063 Menschen auf 41'291 Quadrat­kilometern (30. September 2025). Die Schweiz hat einen Anteil von 27,6 Prozent an Einwohnenden ohne Schweizer Bürgerrecht. Der Staat zählt mit 220 Einwohnern pro Quadratkilometer zu den dichter besiedelten Staaten Europas, wobei sich die Bevölkerung im Mittelland, der Beckenzone zwischen Jura und Alpen, sowie im südlichen Tessin konzentriert. Die acht grössten Städte respektive Wirtschaftszentren sind Zürich, Genf, Basel, Lausanne, Bern, Winterthur, Luzern und St. Gallen. Der Staat hat Anteil an vier Sprachräumen: dem deutschen in der Deutschschweiz, dem französischen in der Romandie, dem italienischen in der italienischen Schweiz und dem rätoromanischen in der rätoromanischen Schweiz (in Teilen des Kantons Graubünden). Deutsch, Französisch und Italienisch sind die Amtssprachen des Bundes; nur im Verkehr mit rätoromanisch sprechenden Personen ist auch Rätoromanisch Amtssprache des Bundes. Alle vier Sprachen sind Landessprachen auf Bundesebene. Im deutschen und italienischen Sprachgebiet werden im Alltag Dialekte gesprochen; in der französischen und in der rätoromanischen Sprachregion dominieren die Standardsprachen. Um keine der Landessprachen zu bevorzugen, lautet das Landeskennzeichen «CH», die Abkürzung der lateinischen Bezeichnung Confoederatio Helvetica. Die Schweizerische Eidgenossenschaft ist ein Bundesstaat, der aus 26 teilsouveränen Kantonen besteht. Sitz der Regierung und des Parlaments ist die Bundesstadt Bern. Die Schweiz gilt als Willensnation; nationale Identität und der Zusammenhalt der Bürger basieren nicht auf einer gemeinsamen …
  • Weggis (Wikipedia)
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