In Podcastfolge 3234 von „Ergebnisorientiert“ spricht Ernst Crameri darüber, warum Menschen ihr Leben nicht ständig auf später verschieben sollten und weshalb Lebensfreude, Fülle und bewusste Entscheidungen zusammengehören.
Viele Menschen funktionieren durch ihren Alltag und warten auf den nächsten Urlaub, das nächste Wochenende oder auf irgendeinen späteren Zeitpunkt, an dem das Leben endlich leichter und schöner werden soll. Ernst Crameri stellt in Podcastfolge 3234 von „Ergebnisorientiert“ genau dieses Denken infrage.
Seine Botschaft ist klar: Das Leben findet nicht irgendwann statt. Es findet jetzt statt. Wer immer nur wartet, verschiebt nicht nur Entscheidungen, sondern oft auch Freude, Freiheit und persönliche Erfüllung. Genau deshalb lohnt es sich, viel genauer hinzuschauen, wie das eigene Leben heute tatsächlich aussieht.
Crameri spricht darüber, wie schnell Menschen in Kompromissen hängen bleiben. Sie akzeptieren Situationen, die ihnen längst nicht mehr guttun, machen sich kleiner als nötig und wundern sich anschließend, warum ihnen im eigenen Leben etwas fehlt. Wer sich permanent mit weniger zufriedengibt, wird auch permanent etwas vermissen.
Für ihn steht Fülle im direkten Gegensatz zu diesem ständigen Vermissen. Fülle beginnt dort, wo Menschen ihr Leben bewusster annehmen, Möglichkeiten erkennen und sich selbst wieder mehr erlauben. Nicht irgendwann. Nicht erst dann, wenn alles perfekt ist. Sondern jetzt.
Dabei geht es nicht um ein Leben ohne Probleme. Es geht darum, ehrlich zu prüfen: Lebe ich so, wie ich wirklich leben will? Tue ich Dinge, die mir Energie geben? Bin ich mit Menschen zusammen, die mir guttun? Oder funktioniere ich nur noch und halte durch?
Crameri erinnert auch daran, dass Lebenszeit begrenzt ist. Viele Menschen leben so, als hätten sie unendlich viel davon. Genau das bezeichnet er als einen der größten Trugschlüsse. Wer immer wieder sagt „später“, riskiert, dass aus später irgendwann niemals wird.
Deshalb fordert er dazu auf, sich die Dinge zu gönnen, die guttun. Orte aufzusuchen, an denen man sich lebendig fühlt. Menschen in sein Leben zu holen, die Energie geben. Entscheidungen zu treffen, die zum eigenen Leben passen, statt sich permanent nach fremden Erwartungen zu richten.
Wer sein Leben verändern möchte, muss nicht auf perfekte Bedingungen warten. Der erste Schritt besteht darin, klarer zu werden, mehr Verantwortung zu übernehmen und sich selbst zu erlauben, das eigene Leben bewusster zu gestalten.
Am Ende bleibt eine einfache Frage: Wenn du heute auf dein Leben schaust, kannst du wirklich sagen: Genau so will ich leben?
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- Entscheidungen (Wikipedia)
Entscheidungen ist ein deutscher Fernsehfilm von Franziska Hörisch aus dem Jahr 2019. Es handelt sich um den dritten Film der ARD-Reihe Der Ranger – Paradies Heimat. Die deutsche Erstausstrahlung erfolgte am 3. Januar 2020 auf dem ARD-Sendeplatz „Endlich Freitag im Ersten“. - freiheit (Wikipedia)
Freiheit (lateinisch libertas) wird in einem weiten Sinn als die Möglichkeit verstanden, ohne Zwang zwischen unterschiedlichen Optionen auszuwählen und entscheiden zu können. Der Begriff benennt in Philosophie, Politikwissenschaft, Theologie und Recht der Moderne allgemein einen Zustand der Autonomie eines Subjekts. Freiheitsbegriffe befinden sich ständig in Diskussion und damit in einem permanenten Wandel und umfassen jeweils gleichzeitig psychologische, soziale, kulturelle, religiöse, politische und rechtliche Dimensionen. Freiheit gehört zu den zentralen Begriffen der Ideengeschichte. - Fülle (Wikipedia)
Fülle ist der Familienname folgender Personen: Peter Fülle (* 1939), tschechoslowakischer Fußballtorhüter Reiner Fülle (1938–2010), deutscher Agent für das Ministerium für Staatssicherheit Sebastian Fülle (* 1992), deutscher Basketballspieler Siegfried Fülle (* 1939), deutscher Geräteturner Wilhelm Fülle (Fotograf) (1866–1945), deutscher Fotograf und Verleger Wilhelm Karl Vertraugott Fülle (1811–??), deutscher Lehrer und Autor Fülle ist der Spitzname folgender Personen: Niclas Füllkrug (* 1993), deutscher Fußballspieler Siehe auch: Füllen Füller Füllung Leben in Fülle - Lebensfreude (Wikipedia)
Lebensfreude ist das subjektive Empfinden der Freude am eigenen Leben. In der Literatur findet sich der Begriff oftmals kombiniert mit weiteren erstrebenswerten positiven Attributen wie Selbstbewusstsein, Vitalität, Optimismus, Kreativität und Glücklichsein. Lebensfreude wird als das Gegenteil von Anhedonie und Depression beschrieben oder als das, was der Mensch anstrebt, will er eigene Depressionen überwinden. - selbstbestimmung (Wikipedia)
Als Autonomie (altgriechisch αὐτονομία autonomía ‚Eigengesetzlichkeit‘, ‚Selbstständigkeit‘, aus αὐτός autós ‚selbst‘ und νόμος nómos ‚Gesetz‘) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung des freien Willens, deren der Mensch als vernünftiges Wesen fähig ist. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie, die Fremdbestimmung. Sie ist in der idealistischen Philosophie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. Auch wird die Existenz von Autonomie in der Ethik als ein Kriterium herangezogen, nach dem Individuen ethische Rechte zugeordnet werden können. Ein zentrales Ziel jeder philosophischen Theorie der Autonomie ist, die Eigenschaft und Fähigkeit zu bestimmen, aufgrund derer Personen in der Lage sind, ihr Leben als eigenes autonom zu führen. Nach allgemein geteilter Ansicht muss eine autonome Person zumindest in der Lage sein, eine kritische Selbstbewertung der eigenen Werte und Normen durchzuführen, wenn sie aufgrund von Kritik oder neuen Problemkonstellationen dazu aufgefordert wird.