In Podcastfolge 3221 von „Ergebnisorientiert“ spricht Ernst Crameri über Selbstachtung, fremde Urteile, klare Grenzen und die Frage, warum negative Meinungen so schnell das eigene Selbstbild beeinflussen.

Wenn du anderen zu viel Macht über dich gibst

Ernst Crameri, Unternehmer, Coach und Autor des Podcasts „Ergebnisorientiert“

Wie oft übernehmen Menschen negative Aussagen über sich, obwohl diese mit der eigenen Realität wenig zu tun haben?

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Genau darum geht es in Folge 3221 des Podcasts „Ergebnisorientiert“.

Ernst Crameri beschreibt, wie schnell fremde Urteile Macht bekommen können. Ein einziger negativer Kommentar kann zehn positive Rückmeldungen überlagern. Wer solche Aussagen ungefiltert übernimmt, beginnt irgendwann, am eigenen Wert zu zweifeln.

Für Crameri ist deshalb klar: Niemand hat das Recht, deinen Wert für dich festzulegen.

Besonders kritisch wird es dann, wenn Menschen beginnen, sich zu verändern. Wer aus alten Mustern ausbricht, erlebt häufig Widerstand aus dem eigenen Umfeld. Plötzlich wird gespottet, kritisiert oder versucht, die Veränderung kleinzureden.

Crameri fordert dazu auf, sich davon nicht stoppen zu lassen. Nicht jede Meinung ist relevant. Nicht jeder Mensch hat die Erfahrung oder die Berechtigung, über den Weg eines anderen zu urteilen.

Ein weiterer Schwerpunkt ist die Bedeutung klarer Grenzen. Wer sich ständig kleinmachen, beleidigen oder manipulieren lässt, gibt anderen immer mehr Einfluss auf das eigene Selbstbild.

Dabei bleibt eine Beziehung besonders wichtig: Die Beziehung zu sich selbst.

Menschen kommen und gehen. Eltern, Partner, Kinder, Freunde und Geschäftspartner begleiten einen unterschiedlich lange. Mit sich selbst bleibt jeder Mensch jedoch ein ganzes Leben verbunden.

Genau deshalb ist Selbstachtung für Crameri keine Nebensache.

Wer anderen zu viel Macht über sich gibt, verliert Stück für Stück die eigene Klarheit.

Weitere Impulse zu Selbstwert, persönlicher Stärke, klaren Grenzen und Selbstbestimmung gibt Ernst Crameri in der Crameri Academy.

https://bit.ly/Crameri-Academy

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Grenzen (Wikipedia)
    Grenzen steht für: früherer deutscher Name von Nekrassowo (Kaliningrad, Nesterow) in der Astrologie einem Planeten zugeordneter Gradbereich eines Tierkreiszeichens, siehe Termini (Astrologie) Siehe auch: Grenze (Begriffsklärung)
  • Manipulation (Wikipedia)
    Der Begriff Manipulation bedeutet heute meist die gezielte und verdeckte Einflussnahme, bezeichnet also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen, und ist damit der Propaganda verwandt. Eine besondere Bedeutung besitzt der Begriff in der Psychologie für die Methode der experimentellen Manipulation. In seiner ursprünglichen Bedeutung „Handgriff“ steht Manipulation in der manuellen Medizin für eine Reihe von mit der Hand durchgeführten Techniken, die dem Lösen einer Blockierung dienen.
  • Selbstachtung (Wikipedia)
    Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht man in der Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben. Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. Auf das Selbstvertrauen wird in der Verhaltenstherapie vor allem unter dem Begriff Selbstwirksamkeitserwartung Bezug genommen. Sowohl ein gesteigertes als auch ein geringes Selbstwertgefühl (Insuffizienzgefühl) kann ein Symptom einer psychischen Störung sein. Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, kontingent oder nicht-kontingent, explizit (bewusst kognitiv) oder implizit (unbewusst affektiv erfahrungsbedingt), sicher oder fragil ist. Laut Leary und Mitarbeitern dient der Selbstwert als ein Indikator für die soziale Integration eines Menschen (Soziometer-Theorie). Nach dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck wird der Selbstwert auch stark von Denkprozessen (Grundannahmen, automatische Gedanken, verzerrte Informationsverarbeitung) beeinflusst. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel Methodenkompetenz, ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen, wiederholte Tätigkeiten in ähnlichen Situationen oder Ähnliches. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Selbstwert auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Seltener wird der Begriff Eigenwert benutzt, der heute eine Eigenschaft linearer …
  • selbstbestimmung (Wikipedia)
    Als Autonomie (altgriechisch αὐτονομία autonomía ‚Eigengesetzlichkeit‘, ‚Selbstständigkeit‘, aus αὐτός autós ‚selbst‘ und νόμος nómos ‚Gesetz‘) bezeichnet man den Zustand der Selbstbestimmung des freien Willens, deren der Mensch als vernünftiges Wesen fähig ist. Ihr Gegenteil ist die Heteronomie, die Fremdbestimmung. Sie ist in der idealistischen Philosophie die Fähigkeit, sich als Wesen der Freiheit zu begreifen und aus dieser Freiheit heraus zu handeln. Auch wird die Existenz von Autonomie in der Ethik als ein Kriterium herangezogen, nach dem Individuen ethische Rechte zugeordnet werden können. Ein zentrales Ziel jeder philosophischen Theorie der Autonomie ist, die Eigenschaft und Fähigkeit zu bestimmen, aufgrund derer Personen in der Lage sind, ihr Leben als eigenes autonom zu führen. Nach allgemein geteilter Ansicht muss eine autonome Person zumindest in der Lage sein, eine kritische Selbstbewertung der eigenen Werte und Normen durchzuführen, wenn sie aufgrund von Kritik oder neuen Problemkonstellationen dazu aufgefordert wird.
  • Selbstwert (Wikipedia)
    Unter Selbstwert (auch: Selbstwertgefühl, Selbstwertschätzung, Selbstachtung) versteht man in der Psychologie die Bewertung, die man an sich selbst vorgenommen hat. Die Begriffe werden wenig trennscharf verwendet, wobei Selbstvertrauen (Selbstsicherheit) sich auf die Kompetenzüberzeugungen (Fähigkeiten des Individuums) bezieht und als Teilkomponente des Selbstwertes verstanden werden kann, der sich darüber hinaus auch auf Eigenschaften beziehen kann, die nichts mit Kompetenzen zu tun haben. Der Selbstwert könnte sich beispielsweise auf Persönlichkeit und die Erinnerungen an die Vergangenheit und das Ich-Empfinden oder auf das Selbstempfinden beziehen. Auf das Selbstvertrauen wird in der Verhaltenstherapie vor allem unter dem Begriff Selbstwirksamkeitserwartung Bezug genommen. Sowohl ein gesteigertes als auch ein geringes Selbstwertgefühl (Insuffizienzgefühl) kann ein Symptom einer psychischen Störung sein. Unterschieden wird nicht nur, ob der Selbstwert einer Person hoch oder niedrig ist, sondern auch ob er stabil oder instabil, kontingent oder nicht-kontingent, explizit (bewusst kognitiv) oder implizit (unbewusst affektiv erfahrungsbedingt), sicher oder fragil ist. Laut Leary und Mitarbeitern dient der Selbstwert als ein Indikator für die soziale Integration eines Menschen (Soziometer-Theorie). Nach dem kognitiven Modell von Aaron T. Beck wird der Selbstwert auch stark von Denkprozessen (Grundannahmen, automatische Gedanken, verzerrte Informationsverarbeitung) beeinflusst. Äußere Faktoren können das Selbstvertrauen prägen, wenn bei bestimmten Anforderungen hinreichend objektive Gründe gegeben sind, wie zum Beispiel Methodenkompetenz, ausreichende Kenntnisse oder Erfahrungen, wiederholte Tätigkeiten in ähnlichen Situationen oder Ähnliches. Selbstwert ist darüber hinaus auch eine politisch-moralische Kategorie, die beispielsweise die Gewissheit begründet, in einer bestimmten Situation „im Recht“ zu sein, bzw. ein zustehendes Recht wahrzunehmen, einzufordern oder zu erstreiten. Im allgemeinen Sprachgebrauch wird Selbstwert auch unpräziser Weise mit Selbstbewusstsein gleichgesetzt. Seltener wird der Begriff Eigenwert benutzt, der heute eine Eigenschaft linearer …
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