„Die Ausbildungsskala des Reitlehrers“ von Tatjana Götz im GOLD Verlag erschienen
„Guter Reitunterricht beginnt nicht mit einer Methode, sondern mit der Fähigkeit, Pferd und Reiter wirklich wahrzunehmen“, sagt Tatjana Götz. Denn jedes Pferd bringt andere körperliche Voraussetzungen, Erfahrungen, Stärken und Bedürfnisse mit – ebenso wie jeder Mensch, der mit ihm arbeitet. In ihrem gerade im GOLD Verlag erschienenen Buch erläutert die Pferdewirtin aus der Oberpfalz, welche Leitlinien guten und pferdegerechten Reitunterricht ausmachen können. Anhand zahlreicher Beispiele gibt sie anschauliche Einblicke in ihre jahrzehntelange Berufserfahrung und zeigt, wie sich Fachwissen, Beobachtung und ein individueller Blick auf Pferd und Reiter miteinander verbinden lassen.
Götz will alle Menschen ansprechen, die in der Pferdebranche Verantwortung für Pferde und Reitschüler übernehmen, Zusammenhänge erkennen und Reitunterricht neu denken möchten. Ihr Credo: „Reitunterricht beginnt beim Verständnis fürs Pferd und ist damit weit mehr als Technik.“ Es gehe unter anderem um Haltung und Pädagogik, wobei die Autorin auch die klassische Reitlehre würdigt. Sie verbindet neue Ideen mit bewährten Grundlagen der Klassischen Reitlehre und zeigt sowohl in den theoretischen Teilen, als auch anhand zahlreicher Praxisbeispiele, wie sich beides sinnvoll ergänzen kann.
Beobachtung als Basis
Um Pferde und Reiter gut zu unterrichten, sollte nicht erst bei der Korrektur im Sattel angesetzt werden, so Götz. Für sie ist es zentral, sowohl Pferd als auch Reiter intensiv zu beobachten. Reitlehrer müssen Bewegungsabläufe, Körpersprache und Lernprozesse erkennen, diese einordnen und daraus die nächsten Schritte für den Unterricht ableiten. Fachbegriffe wie Takt, Losgelassenheit, Durchlässigkeit oder Anlehnung helfen dabei, komplexe Vorgänge präzise zu benennen und verständlich zu vermitteln. Erst das mache aus Anweisungen echtes Lernen, sagt Götz.
Die höchste Stufe der Ausbildungsskala ist für Götz die Interaktion mit Pferd und Reiter. Wahrnehmen, entscheiden, handeln: All das greift ineinander. Einem starren Schema F erteilt die Autorin eine klare Absage. Vielmehr müsse stets aus der jeweiligen Situation heraus agiert werden. Im Idealfall entwickelt der Reitlehrer aus seiner Beobachtung heraus die nächsten sinnvollen Schritte – basierend auf einem umfassenden Verständnis für Pferd und Reitschüler.
Der Reitlehrer sei Ausbilder, aber auch Begleiter und Vorbild, der Verantwortung für das Wohl von Mensch und Pferd trägt.
Individualität erkennen und würdigen
Ganz wichtig ist Götz, die Individualität von Pferd und Reitschüler zu erkennen und zu würdigen: „Jedes Pferd kann ein Schulpferd sein, aber nicht jedes Pferd erfüllt jede Anforderung.“ Aufgabe eines guten Reitlehrers ist es deshalb, die Fähigkeiten, Bedürfnisse und Stärken seiner Schulpferde zu kennen und ihren Einsatz entsprechend zu gestalten. So wie eine Führungskraft im Unternehmen die Fähigkeiten, Vorlieben und Stärken ihrer Mitarbeiter erkennen sollte, muss das auch der Reitlehrer in Bezug auf die Pferde und Reitschüler tun. Passende Einsatzbereiche ließen sich dann immer finden. Ein Pferd, das beispielsweise nicht gerne in der Bahn galoppiert, kann vielleicht hervorragend für einfache Voltigierübungen mit Kindern geeignet sein. Ein anderes gibt Wiedereinsteigern durch seine ruhigen Bewegungsabläufe Sicherheit. Entscheidend ist für Götz, das Pferd nicht in ein bestehendes Konzept zu zwängen, sondern einen Einsatzbereich zu finden, der zu diesem individuellen Pferd passt.
Tatjana Götz versteht Reiten als ganzheitlichen Bildungsprozess. Dabei können sportliche Ziele eine Rolle spielen, doch Reiten bedeutet für Götz weit mehr: Es kann Selbstvertrauen und Verantwortungsbewusstsein stärken und lehrt, sich auf ein anderes Lebewesen einzustellen.
Letztlich deshalb gehören für die Autorin neben der Arbeit auf dem Reitplatz weitere Elemente zu einer umfassenden Ausbildung: etwa das sichere Reiten im Gelände und ein respektvolles Miteinander im öffentlichen Raum. Mit ihrem Buch möchte Götz die Rolle des Reitlehrers neu definieren und einen Beitrag dazu leisten, den Reitsport pferde- und menschengerechter zu gestalten.
Über Tatjana Götz
Tatjana Götz ist staatlich anerkannte Pferdewirtin, Reitlehrerin und gelernte Kauffrau für Bürokommunikation. Seit ihrer Kindheit begleiten Pferde ihr Leben. Mit 20 Jahren bekam sie eine Islandstute, die ihre Sicht auf Pferde und den Umgang mit ihnen nachhaltig veränderte. Heute verbindet sie die Klassische Reitlehre mit einem tiefen Verständnis für Pferdeverhalten, Haltung und pferdegerechten Unterricht. Mit ihrer Arbeit inspiriert sie Menschen dazu, Reitunterricht neu zu denken.
Der GOLD Verlag, initiiert von Topspeaker und Bestseller-Autor Hermann Scherer, versammelt in seinem Programm Sach- und Ratgebertitel mit klarer Haltung – fokussiert auf Arbeit & Karriere, Beziehung & Persönlichkeit, Familie & Gesundheit sowie Digitalisierung & Teilhabe. Leitmotiv: „Starke Stimmen. Starke Bücher.“ Weitere Informationen: www.goldverlag.com
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- Pferd (Wikipedia)
Pferd steht für: die Familie der Pferde, siehe Equidae die Gattung der Pferde innerhalb dieser Familie Hauspferd, ein weit verbreitetes Haustier Wildpferd, verschiedene Arten wildlebender Pferde, teilweise auch verwilderte Hauspferde Ferner: ein chinesisches Tierzeichen, siehe Erdzweige Pferd (Wappentier), das Pferd als häufig auftretendes Wappentier Pauschenpferd, ein Turngerät eine Figur beim Schachspiel, siehe Springer (Schach) Markenname des Werkzeugherstellers August Rüggeberg Peerd, ein Tau, das unter den Rahen befestigt ist und die Arbeiten an der Rah ermöglicht Siehe auch: - Reiten (Wikipedia)
Reiten bezeichnet die Fortbewegung des Menschen auf dem Rücken eines Tieres. Dabei kann es sich um Pferde, aber auch um andere Reittiere wie Esel, Maultiere oder Kamele handeln. - Reiter (Wikipedia)
Reiter steht für: jemanden, der auf dem Rücken eines Tieres reitet, siehe Reiten Dachreiter, kleinerer Dachaufsatz Deutsche Reiter, oft einfach nur Reiter genannt, französisch Reitres, Waffengattung in europäischen Heeren im 16. und 17. Jahrhundert Gasthof Zum Reiter, Leipzig Heureiter, landwirtschaftliches Trockengestell Registerkarte, Steuerelement einer grafischen Benutzeroberfläche Reiter, niedrigster Dienstgrad in bestimmten Einheiten der Wehrmacht bis 1945, siehe Schütze (Militär) #Schützen in deutschen Heeren Reiter (Büromaterial), Markierung bzw. Beschriftungsträger Reiter (Familienname), Namensträger siehe dort Reiter (Schach), bestimmter Typus von Schachfigur in der Schachmathematik Reiter Engineering, Tuning-Unternehmen und Motorsport-Team Bauteil einer E-Gitarre, siehe Bridge (E-Gitarre) österreichischer Ausdruck für Durchwurfsieb Ortsteile in Bayern: Reiter (Eggenfelden), Ortsteil der Stadt Eggenfelden, Landkreis Rottal-Inn Reiter (Erlbach), Ortsteil der Gemeinde Erlbach, Landkreis Altötting Reiter (Irschenberg), Ortsteil der Gemeinde Irschenberg, Landkreis Miesbach Reiter am Wald, Ortsteil der Stadt Eggenfelden, Landkreis Rottal-Inn Siehe auch: Reither Reitter Rajter Reuter Reuther Reutter Reiterer Apokalyptische Reiter Der Blaue Reiter (im Expressionismus, ab 1911) Der Rote Reiter (Künstlergruppe, 1945 gegründet) Schwere Reiter Writer - Reitlehrer (Wikipedia)
Reiten bezeichnet die Fortbewegung des Menschen auf dem Rücken eines Tieres. Dabei kann es sich um Pferde, aber auch um andere Reittiere wie Esel, Maultiere oder Kamele handeln. - Reitsport (Wikipedia)
Der Pferdesport ist ein Teilbereich des Sports, der alle Sportdisziplinen umfasst, die mit dem Pferd als Partner ausgeübt werden. Er lässt sich grob in Reitsport, Fahrsport, Voltigieren und Bodenarbeit unterteilen. Wettkämpfe im Pferdesport werden als Turniere bezeichnet (zum Beispiel Springturniere oder Dressurturniere). - Reitunterricht (Wikipedia)
Reiten bezeichnet die Fortbewegung des Menschen auf dem Rücken eines Tieres. Dabei kann es sich um Pferde, aber auch um andere Reittiere wie Esel, Maultiere oder Kamele handeln.