Philip B über das Mikrobiom der Kopfhaut und warum es über schönes Haar entscheidet

Wer den Begriff Mikrobiom hört, denkt meist zuerst an den Darm. Dabei besitzt auch unsere Kopfhaut ein eigenes Mikrobiom. Es ist ein komplexes Ökosystem aus Milliarden Mikroorganismen, das entscheidend zur Gesundheit von Kopfhaut und Haar beiträgt. Gerät dieses empfindliche Gleichgewicht aus der Balance, können Entzündungen, Schuppen, übermäßige Talgproduktion oder sogar Haarausfall die Folge sein.

Lange Zeit konzentrierte sich Haarpflege vor allem auf die sichtbaren Haarlängen. Glanz, Geschmeidigkeit, Volumen und Spliss standen im Fokus. Die Kopfhaut spielte meist nur dann eine Rolle, wenn Schuppen oder Juckreiz auftraten. Dieses Verständnis ändert sich derzeit grundlegend.

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Immer mehr wissenschaftliche Untersuchungen zeigen, dass eine gesunde Kopfhaut entscheidend dafür ist, wie kräftig Haare wachsen, wie widerstandsfähig sie bleiben und wie sie altern.

Für den international renommierten Haarexperten Philip B, mit vollständigem Namen Philip Berkovitz, ist die Kopfhaut seit jeher Ausgangspunkt gesunder Haarpflege. Anfang der 1990er Jahre entwickelte er seinen ganzheitlichen Haarpflegeansatz. Zu einer Zeit, in der die Gesundheit der Kopfhaut in der Beautybranche kaum Beachtung fand und Begriffe wie Kopfhautpflege, Mikrobiom oder Skinification of Hair noch kein Thema waren. Damals lag der Fokus auf Glanz, Styling und kosmetische Effekte.

Im Interview mit PlusPerfekt – Magazin für Diversity in Fashion, Trends & LifeStyle – erklärt er, warum eine regelmäßige Haarwäsche wichtiger ist als viele glauben, weshalb Hair Oiling viel mehr als ein kurzfristiger Beauty-Trend ist und welche Rolle der pH-Wert für die Stabilität der Haarstruktur spielt.

Hier klicken um das Interview “ Über das Mikrobiom der Kopfhaut und warum es über schönes Haar entscheidet“ mit Philip B zu lesen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Haare (Wikipedia)
    Ein Haar (lateinisch pilus, capillus [Haupthaar], crinis, coma) ist ein langer Hornfaden, der auf der Haut von Säugetieren wächst. Haare bestehen im Wesentlichen aus Keratin. Alle Säugetiere tragen auf ihrer Haut zumindest teilweise Haare, die Schleimhäute sind immer unbehaart. Mit wenigen Ausnahmen (Handflächen, Fingerinnenseiten, Fußsohlen, Brustwarzen, Lippenrot) ist die gesamte äußere Haut des Menschen behaart. Bei der menschlichen Behaarung wird unterschieden in Kopfhaar, Barthaar und Körperhaar.
  • Kopfhaut (Wikipedia)
    Als Kopfschwarte (auch Skalp) bezeichnet man die funktionelle Einheit von Haut, Unterhaut und Sehnenhaube (Galea aponeurotica) über dem Schädeldach (Calvaria). Das lockere subaponeurotische Bindegewebe verbindet hierbei die Sehnenhaube mit der Knochenhaut (Periost, am Schädel auch als Pericranium bezeichnet) was die freie Bewegung der Kopfschwarte ermöglicht (subgaleotische oder subgaleale Verschiebeschicht). Die Kopfschwarte ist größtenteils mit Kopfhaar bedeckt.
  • Mikrobiom (Wikipedia)
    Die Ausdrücke Mikrobiom und Mikroflora (griechisch μικρός mikrós ‚klein‘, griechisch βίος bios ‚Leben‘) bezeichnen im weitesten Sinne die Gesamtheit aller Mikroorganismen eines Habitats, welches wohlgemerkt sehr unterschiedlicher Größe sein mag. So kann zum Beispiel die Erde als Ganzes als Habitat aufgefasst werden, wobei das Mikrobiom der Erde in dieser Systematik alle Mikroorganismen umfasst, welche die Erdkruste, die Gewässer und die Erdatmosphäre besiedeln. Mikrobiota ist der Begriff, der die Mikroorganismen einer Gesamtheit bezeichnet. Häufig wird mit Mikrobiom die Gesamtheit aller Mikroorganismen bezeichnet, die ein vielzelliges Lebewesen natürlicherweise (d. h. ohne Auslösung von Krankheitssymptomen) besiedeln. Es werden auch spezielle Teil-Mikrobiome des Körpers eines solchen Lebewesens (also von bestimmten Körperteilen oder -bereichen) mithilfe der Bezeichnungen „Mikrobiom“ und „Mikrobiota“ beschrieben. Sie werden speziell erforscht, so auch die Wechselwirkungen zwischen diesen Teil-Mikrobiomen eines solchen Lebewesens wie auch zwischen den (Teil-)Mikrobiomen verschiedener solcher Lebewesen (also z. B. zwischen den Mikrobiomen der Münder zweier Kusspartner), etwa im Rahmen der Immunologie. Mikrobiome von Lebewesen setzen sich aus Bakterien (Bakteriom), Viren (Virom), Pilzen (Mykobiom) und Parasiten (Parasitom) zusammen.
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