Mit zunehmender Vernetzung von Sicherheitssystemen und Unternehmensnetzwerken rückt die Zutrittskontrolle stärker in den Fokus von IT, Compliance und Risikomanagement.
Sicherheitsverantwortliche stehen vor der Aufgabe, Zutrittssrechte über verteilte Umgebungen hinweg sicher zu verwalten, Richtlinien konsistent durchzusetzen und die Aufsicht zu stärken. Gleichzeitig rücken Systemtransparenz, administrative Kontrollen und Cyberresilienz stärker in den Fokus. Der Report zur Lage der physischen Sicherheit 2026, der auf den Antworten von mehr als 7.000 Sicherheitsexperten weltweit basiert, erfasst diese Konvergenz und ihre Auswirkungen.
Zutrittskontrolle wird zur strategischen Managementaufgabe
Was früher vor allem als Türmanagement galt, betrifft heute auch Identität, Cybersicherheit, Compliance und Unternehmensrisiko. Zutrittskontrollsysteme erzeugen und speichern sensible Informationen, sind mit Unternehmensnetzwerken verbunden und oft in andere Geschäftssysteme integriert. Werden sie unzureichend gesteuert, können sowohl digitale als auch physische Sicherheitslücken entstehen. Unter den großen Unternehmen mit 10.000 oder mehr Mitarbeitern gaben 48 Prozent der Befragten an, dass die Zahl der Vorfälle im Bereich der physischen Sicherheit oder der Cybersicherheit im Jahr 2025 zugenommen hat.
Mit dem Wachstum von Unternehmen wird auch Governance schwieriger. Neue Standorte, Akquisitionen, Fremdpersonal und sich wandelnde Organisationsstrukturen führen häufig zu fragmentierten Umgebungen. Unterschiedliche Prozesse bei der Vergabe und Überprüfung von Berechtigungen erschweren einheitliche Richtlinien und erhöhen das Risiko von Inkonsistenzen.
Standardisierung und Transparenz schaffen mehr Kontrolle
Viele Unternehmen setzen deshalb auf Standardisierung. Einheitliche Zutrittsrichtlinien, rollenbasierte Zutrittsmodelle, automatisierte Workflows und eine engere Verzahnung mit HR- und Identity-Management-Systemen helfen dabei, Zutrittsrechte konsistent, nachvollziehbar und skalierbar zu verwalten. Ebenso wichtig ist eine verlässliche Transparenz über Berechtigungen, Aktivitäten von Berechtigungsnachweisen und Sicherheitsereignisse. Sie unterstützt Unternehmen dabei, bessere Entscheidungen zu treffen, Risiken frühzeitig zu erkennen und im Ernstfall schneller zu reagieren.
„Zutrittskontrolle wird zunehmend zu einer Frage der Governance, nicht nur der Technik“, sagt Andreas Flemming, Channel Account Executive bei Genetec. „Unternehmen, die klare Prozesse etablieren, eine konsequente Aufsicht sicherstellen und ihre Sicherheitspraxis kontinuierlich weiterentwickeln, sind besser aufgestellt, um neue Anforderungen und sich wandelnde Risiken zu bewältigen.“
Da Sicherheitsumgebungen zunehmend vernetzt sind, erfordert modernes Access Management eine engere Abstimmung zwischen physischer Sicherheit, IT, Compliance und Risikomanagement. Genetec unterstützt Unternehmen dabei, diese Balance zwischen Sicherheit, Compliance und operativer Flexibilität zu finden.
Weitere Informationen
Den vollständigen Report zur Lage der physischen Sicherheit 2026 sowie weiterführende Informationen zu den Governance-Lösungen von Genetec finden Sie unter: www.genetec.com/de/a/report-zur-lage-der-physischen-sicherheit
Den vollständigen Report zur Lage der physischen Sicherheit 2026 sowie weiterführende Informationen zu den Hybrid-Cloud-Lösungen von Genetec finden Sie unter: www.genetec.com/de/a/report-zur-lage-der-physischen-sicherheit
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- Compliance (Wikipedia)
Compliance (englisch für „Einhaltung, Befolgung“) steht für: Compliance (BWL), Einhaltung von Gesetzen, Richtlinien und freiwilligen Kodizes durch Unternehmen Compliance (Recht), Einhaltung von Regeln in Form von Recht und Gesetz Compliance (Medizin), Deckungsgleichheit von ärztlichem Planen und patientlichem Handeln Compliance (Physiologie), Maß für die Dehnbarkeit von Körperstrukturen Compliance (Film), US-amerikanischer Thriller von Craig Zobel (2012) Compliance (Lied), Lied der britischen Rockband Muse, siehe Muse (Band)#Will of the People (2022–2024) Siehe auch: Material Compliance komplientes System Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Compliance enthält - Cybersecurity (Wikipedia)
Informationssicherheit ist ein Zustand von technischen oder nicht-technischen Systemen zur Informationsverarbeitung und -speicherung, der die Schutzziele Vertraulichkeit, Verfügbarkeit und Integrität sicherstellen soll. Informationssicherheit dient dem Schutz vor Gefahren bzw. Bedrohungen, der Vermeidung von wirtschaftlichen Schäden und der Minimierung von Risiken. In der Praxis orientiert sich die Informationssicherheit im Rahmen des IT-Sicherheitsmanagements unter anderem an der internationalen ISO/IEC-27000-Reihe oder dem US-System der System and Organization Controls (SOC). Im deutschsprachigen Raum ist ein Vorgehen nach IT-Grundschutz verbreitet. Im Bereich der Evaluierung und Zertifizierung von IT-Produkten und -systemen findet die Norm ISO/IEC 15408 (Common Criteria) häufig Anwendung. Die Normenreihe IEC 62443 befasst sich mit der Informationssicherheit von „Industrial Automation and Control Systems“ (IACS) und verfolgt dabei einen ganzheitlichen Ansatz für Betreiber, Integratoren und Hersteller. Die Umsetzung aus der Cyberresilienz-Verordnung schafft dabei auch Sicherheit auf Hardwareebene und schützt dadurch auch die Betreiber von Anlagen und Maschinen, indirekt auch die Verbraucher. - governance (Wikipedia)
Governance (von französisch gouverner „verwalten, leiten, erziehen“; dieses aus lateinisch gubernare, mit gleicher Bedeutung entlehnt von altgriechisch κυβερνᾶν kybernán „steuern, lenken; leiten, regieren“) – oft übersetzt als Regierungs-, Amts- beziehungsweise Unternehmensführung – bezeichnet allgemein das Steuerungs- und Regelungssystem im Sinn von Strukturen (Aufbau- und Ablauforganisation) einer politisch-gesellschaftlichen Einheit wie Staat, Verwaltung, Gemeinde, privater oder öffentlicher Organisation. Häufig wird es auch im Sinne von Steuerung oder Regelung einer jeglichen Organisation (etwa einer Gesellschaft oder eines Betriebes) verwendet. Der Begriff Governance wird häufig unscharf verwendet. - Zutrittskontrolle (Wikipedia)
Zutrittskontrolle steuert den Zutritt über ein vom Betreiber festgelegtes Regelwerk „Wer – wann – wohin“, damit nur berechtigte Personen Zugang zu den für sie freigegebenen Bereichen in Gebäuden oder geschützten Arealen auf einem Gelände erhalten. Die Zutrittsberechtigungen können zeitlich begrenzt werden (Ablauffrist, Uhrzeit). Die Zutrittsberechtigung kann von Menschen, z. B. Mitarbeitern eines Sicherheitsdienstes, oder auch von technischen Zutrittskontrollsystemen anhand von Identitätsnachweisen überprüft werden.