Akeneo-Umfrage zeigt wachsende Kluft im Einkaufsverhalten | KI als Shopping-Assistent bei Jüngeren etabliert

Düsseldorf, 25. Juni 2026 – Große Shopping-Events wie der Amazon Prime Day treffen Verbraucher verschiedener Generationen grundverschieden: Während 42 Prozent der Gen Z und 37 Prozent der Millennials planen, in diesem Jahr mehr auszugeben als im Vorjahr, kauft jeder vierte Babyboomer am Prime Day gar nicht erst ein. Das zeigt eine aktuelle Verbraucherumfrage von Akeneo, der Product Experience (PX) Company und führendem Anbieter von Product-Cloud-Lösungen. Dahinter steckt kein Zufall – sondern ein grundlegend unterschiedliches Verhältnis zu Rabatten, Technologie und Markenvertrauen.

Babyboomer zweifeln an Aktionstagen, Millennials sehen Sparpotenzial

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

70 Prozent der Millennials gehen davon aus, dass Marken an Aktionstagen ihre besten Angebote machen. Unter Babyboomern glaubt das weniger als die Hälfte – 41 Prozent bezweifeln sogar ausdrücklich, dass Shopping-Events tatsächlich die attraktivsten Preise bringen. Dieses Misstrauen schlägt sich direkt im Kaufverhalten nieder: 27 Prozent der Boomer planen, am Prime Day gar nichts zu kaufen.

Hinzu kommt ein wirtschaftlicher Faktor: Ein Viertel der Gen Z (25 Prozent) und 24 Prozent der Millennials nutzen Aktionstage gezielt, um preisgünstige Produkte des täglichen Bedarfs zu sichern und größere Anschaffungen vorerst zurückzustellen – ein Indikator für veränderte Konsumprioritäten unter jüngeren Verbrauchern.

KI als Kaufberater: Jüngere sind längst weiter

Der Generationengraben zeigt sich auch beim Einsatz von KI im Einkaufsprozess. 54 Prozent der Millennials und 53 Prozent der Gen Z geben an, dass KI ihre Kaufentscheidung bereits beeinflusst hat.

Besonders verbreitet ist der Einsatz zum Finden von Angeboten (Millennials: 45 Prozent) und zum Preis- und Produktvergleich (42 Prozent) – Werte, die bei Babyboomern mit 14 beziehungsweise 18 Prozent weit dahinter liegen.

KI braucht hochwertige Produktdaten

Mit der wachsenden Nutzung KI-gestützter Shopping-Tools steigen auch die Anforderungen an Produktdaten im digitalen Handel. KI kann Kaufimpulse setzen, aber nur dann in Conversions verwandeln, wenn vollständige und verlässliche Produktdaten dahinterstehen.

„Unsere Ergebnisse zeigen, dass Verbraucher KI zunehmend als Unterstützung bei der Produktsuche nutzen – gleichzeitig erwarten sie transparente Preise und verlässliche Produktinformationen“, sagt Romain Fouache, CEO von Akeneo. „Wer in KI-gestützten Einkaufserlebnissen sichtbar sein will, muss sicherstellen, dass seine Produktdaten konsistent und aktuell sind. Das gilt beim Prime Day genauso wie das ganze Jahr über.“

Methodik

Die Umfrage wurde von Akeneo in Auftrag gegeben und im Mai 2026 von Dynata, dem weltweit größten Anbieter von First-Party-Daten, unter 1.000 US-Verbrauchern ab 18 Jahren durchgeführt.

Über Akeneo
Akeneo ist die Product Experience (PX) Company und weltweit führend im Bereich Product-Cloud-Lösungen für den KI-gestützten Handel. Mit der Product Cloud unterstützt Akeneo Marken, Hersteller, Distributoren und Händler dabei, Produktinformationen zentral zu verwalten, zu steuern und kanalübergreifend bereitzustellen. So entstehen Produkterlebnisse, die Verbraucher bei ihrer Kaufentscheidung unterstützen und Unternehmen dabei helfen, ihre Commerce-Ziele effizient zu erreichen.

Durch die Integration von PricingHUB vereint Akeneo Produktdaten und Preisinformationen auf einer Plattform. Unternehmen erhalten damit die Möglichkeit, ihre Produkt- und Preisstrategien besser aufeinander abzustimmen, ihre KI-Sichtbarkeit zu erhöhen und somit ihre Geschäftsergebnisse nachhaltig zu verbessern.

Führende globale Marken wie Fossil, Intersport, KaDeWe, Liqui Moly, Snipes und Wüsthof vertrauen auf Akeneo, um ihre Commerce-Initiativen zu skalieren und konsistente Produkterlebnisse zu schaffen.

Weitere Informationen unter: https://www.akeneo.com/de/

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Babyboomer (Wikipedia)
    Als Babyboomer, Baby-Boomer oder Boomer bezeichnet man sowohl einzelne Menschen als auch die Generation (Boomgeneration), die zu den Zeiten steigender Geburtenraten (dem „Babyboom“) geboren wurden. Der Babyboom trat sowohl in den Gewinnerstaaten als auch in den Staaten, die den Zweiten Weltkrieg verloren hatten, sowie in neutralen Staaten auf, jedoch zu verschiedenen Zeiten. In den USA, Australien, Kanada und Neuseeland waren die Geburtenraten, auch die altersspezifischen, also auf bestimmte Altersgruppen bezogene, während der Weltwirtschaftskrise auf einen Tiefpunkt gesunken. Danach stieg die Fertilität bis in die 1960er Jahre. In einigen Ländern stiegen bereits während des Zweiten Weltkrieges die Geburtenraten, z. B. in der Schweiz, den Niederlanden, Frankreich, Belgien, Großbritannien, Dänemark, Finnland und Norwegen. In der Schweiz gelten die Jahrgänge 1946 bis 1964 als Babyboomer-Jahrgänge; die Geburtenraten waren aber ab Ende des Zweiten Weltkrieges zunächst wieder gesunken. In Westdeutschland stieg die Geburtenrate auf Grund der Kriegsfolgen zunächst nur leicht, etwa wegen verspäteter Heimkehrer aus der Kriegsgefangenschaft. Erst Mitte der 1950er Jahre stiegen die Fertilitätsraten und erreichten 1964 einen Höhepunkt, bei Frauen bis zum Alter von 25 Jahren stiegen sie noch bis Ende des Jahrzehnts. Nach Ende des Koreakrieges 1953 dauerte der Babyboom in Südkorea von 1955 bis 1963. In Japan erreichten die Geburtenraten Ende 1960er, Anfang 1970er Jahre ihre Höchststände. Der Babyboom war die einzige Phase seit Ende des 19. Jahrhunderts, in der die Fertilitätsrate wieder stieg. Ihr anschließendes Sinken wird als Pillenknick bezeichnet. Die Pille als Verhütungsmittel wurde am 18. August 1960 zunächst in den USA zugelassen, ab 1961 auch in Deutschland. Obwohl die geburtenstarke Generation einen zahlenmächtigen demografischen Faktor darstellt, existieren über ihr Lebensgefühl und ihren Sozialisationstyp keine Untersuchungen mit eindeutigen Ergebnissen. Demgegenüber finden sich in den Medien und in der Wirtschaft viele Aussagen, die sich auf Vermutungen, Spekulationen und Deutungen stützen.
  • E-Commerce (Wikipedia)
    Elektronischer Handel, auch Internethandel, Onlinehandel oder E-Commerce, bezeichnet Kaufvorgänge und Verkaufsvorgänge mittels Internet (oder anderer Formen von Datenfernübertragung). Frühe Ausprägungen des elektronischen Handels fanden sich in den Online-Portalen der 1980er Jahre, insbesondere in Form des Electronic Mall (elektronischen Einkaufszentrums) bei Compuserve. Käufer und Verkäufer schließen online Kaufverträge; oft wird das Geschäft weitgehend automatisiert abgewickelt. Im weiteren Sinne umfasst der elektronische Handel jede Art von geschäftlicher Transaktion, bei der Internet-Anbieter – auch solche, die keine Handelsunternehmen sind – und Internet-Nachfrager als Transaktionspartner im Rahmen von Leistungsanbahnung, -vereinbarung oder -erbringung elektronische Kommunikationstechniken einsetzen. Eine IBM-Werbekampagne Ende der 1990er Jahre popularisierte den Begriff des Electronic Business als „eBusiness“. Im engeren Sinne umfasst der elektronische Handel die über das Internet abgewickelten Geschäftsbeziehungen zwischen Internethändlern (also Handelsunternehmen, die das Internet ausschließlich oder (als Multi-Channel-Händler) zusätzlich zum stationären oder zum angestammten Versandgeschäft nutzen) und Internet-Nachfragern. Waren aus dem präsentierten Angebot können, analog zum Einkauf bei einem stationären Handelsbetrieb, ausgewählt und in einen 'Warenkorb' aufgenommen werden. Der Bestellvorgang wird abgeschlossen, indem die Bestellung online übermittelt und bestätigt wird. Mit der zunehmenden Verbreitung des elektronischen Handels steigt auch die Gefahr für Verbraucher, beim Kauf bei mit betrügerischer Absicht veröffentlichten Angeboten bzw. Internetseiten (Fakeshops) die bereits bezahlte Ware nicht zu erhalten.
  • Gen Z (Wikipedia)
    Die Generation Z, kurz Gen Z (engl. [dʒen ˈzed], US-engl. [dʒen ˈzi]), gelegentlich auch Zoomer genannt, ist die Nachfolgegeneration der Generation Y (Millennials). Je nach Autor werden leicht abweichende Geburtsjahre als zur Gen Z zugehörig diskutiert. McKinsey nennt grob definiert die Jahrgänge von 1995 bis 2010. Das US-amerikanische Pew Research Center sieht die Jahrgänge 1997 bis 2012 als zugehörig an. Nachfolger ist die Generation Alpha, der insbesondere Personen zugerechnet werden, die etwa zwischen 2010 und 2025 geboren wurden.
  • Markenvertrauen (Wikipedia)
    Markenvertrauen ist die Bereitschaft eines durchschnittlichen Konsumenten, sich darauf zu verlassen, dass eine Marke die Fähigkeit aufweist, ihre versprochene Funktion (Markenversprechen) zu erfüllen. Dabei lassen sich zwei Dimensionen des Markenvertrauens unterscheiden: Zum einen die Erwartung, dass die Marke die Bedürfnisse des Konsumenten erfüllt und befriedigt (Zuverlässigkeit); zum anderen die Überzeugung, dass die Marke bzw. das jeweilige Unternehmen in Situationen, die dem Konsumenten riskant erscheinen (z. B. Beschwerde), im Interesse des Konsumenten handeln würde (Problemlösungsabsicht).
  • Millennials (Wikipedia)
    Generation Y (kurz Gen Y) oder Millennials (zu Deutsch etwa „Jahrtausender“) bezeichnet die Bevölkerungskohorte bzw. Generation, die im Zeitraum der frühen 1980er bis zu den späten 1990er Jahren geboren wurde. Der Buchstabe Y wird wie englisch why („warum“) ausgesprochen, was auf die als charakteristisch für die Generation Y beschriebene Neigung zum Hinterfragen verweist. Der Begriff Generation Y tauchte 1993 zum ersten Mal in der Marketingzeitschrift Advertising Age auf. Welche Eigenschaften den Angehörigen der Generation zugeschrieben werden können, wird in der Fachliteratur und anderen Medien vielfältig diskutiert. Durch die zeitliche Einordnung gilt sie als Nachfolgegeneration der Generation X (bis 1980). Die nachfolgende Generation wird von Vertretern dieser Klassifikation als Generation Z bezeichnet, die im internationalen Rahmen nach Meinung einiger Experten die Geburtsjahrgänge 1997 bis 2010 umfasst. Nach Auffassung anderer Wissenschaftler endet die Generation Y bereits mit früheren oder erst mit späteren Geburtsjahren (beispielsweise 1995 oder 1999). Andere internationale Forschungszentren unterscheiden die Generation Y als Geburtsjahre 1980–1994 und zählen die Jahrgänge 1995–2010 bereits zur Generation Z. Die Abgrenzung der Zeiträume wird in der deutschen und US-amerikanischen Literatur oft unterschiedlich vorgenommen. 2015 gehörten in Deutschland nach Daten des Statistischen Bundesamtes rund 22 Prozent der Gesamtbevölkerung und rund 20 Prozent der Arbeitskräfte zu den Geburtsjahrgängen 1980–1999.
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