Rissüberwachung: Saugnac Messgeräte bietet komplette Reihe vernetzter Sensoren für die Bauwerksüberwachung

Vernetzter Rissmonitor R1 zur Fernüberwachung eines Risses an einem Betonbauwerk.

Vom Rissmonitor bis zum Extensometer: fünf „Plug-and-Play“-Sensoren, die Risse, Neigungen, Klima und Strukturbewegungen kontinuierlich und aus der Ferne erfassen.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

Saugnac Messgeräte, französischer Hersteller von Messgeräten mit über 30 Jahren Erfahrung, erweitert sein Angebot für die Fernüberwachung von Bauwerken. Mit einer kompletten Reihe vernetzter Sensoren – vom Rissmonitor R1 über den Neigungssensor R5 bis zum Extensometer R20 – lassen sich Risse, Neigungen und Verformungen sowie Temperatur und Luftfeuchtigkeit kontinuierlich erfassen und über eine zentrale App auswerten. Die Lösung richtet sich an Sachverständige, Architekten, Vermesser, Ingenieur- und Prüfbüros, Immobilienverwalter sowie Infrastrukturbetreiber.

Kontinuierliche Messung – einfach, autark und wirtschaftlich

Die Fernüberwachung von Bauwerken ist nicht neu, kann aber komplex und kostspielig sein. Die vernetzte Reihe von Saugnac wurde entwickelt, um die kontinuierliche Messung möglichst vielen zugänglich zu machen – mit drei zentralen Vorteilen:

– Plug-and-Play, denkbar einfach: Der Sensor wird betriebsbereit geliefert und lässt sich in wenigen Klicks über PC oder Smartphone konfigurieren – ohne IT-Kenntnisse und ohne Einsatz eines Spezialisten. Die Inbetriebnahme dauert nur wenige Minuten.

– Ein autarkes, kompaktes Gehäuse: Alles ist in einem einzigen, kleinformatigen Sensor integriert – Messung, Übertragung und Stromversorgung. Kein separater Datenlogger, keine Verkabelung zwischen den Messpunkten.

– Wirtschaftlich durch Konzeption: Eine moderne Elektronik und ein durchdachtes Design in Verbindung mit einer stromsparenden Funkübertragung optimieren die Kosten – ohne Abstriche bei Präzision und Robustheit der Messung.

Das Ergebnis: eine kontinuierliche Messung in professioneller Qualität, einsetzbar an kleinen wie an großen Bauwerken – um Vor-Ort-Einsätze zu reduzieren, die Überwachung schwer zugänglicher Bauwerke zu vereinfachen und zuverlässige Daten in Echtzeit zu erhalten.

Eine vernetzte Produktreihe für jede Art von Bewegung

Alle Sensoren übertragen ihre Daten in dieselbe App, sodass sich mehrere Messgrößen an einem Bauwerk kombinieren lassen. Gemeinsames Merkmal der gesamten Reihe: Jeder Sensor erfasst zugleich die Umgebungstemperatur und -luftfeuchtigkeit, um Bewegungen mit den klimatischen Bedingungen in Beziehung setzen zu können. Jedes Modell deckt darüber hinaus einen konkreten Bedarf ab (vollständige Übersicht: vernetzte Sensoren für die Bauwerksüberwachung):

– R1 – Rissmonitor: misst die Rissbreite mit einer Auflösung von 0,01 mm und erfasst dabei Temperatur und relative Luftfeuchtigkeit. Diese Kombination erlaubt es, eine natürliche, jahreszeitliche Bewegung von einer tatsächlich fortschreitenden Schädigung zu unterscheiden.

– R2 – Rissmonitor mit großem Messbereich: mit großem Messbereich: ausgelagerter linearer Sensor für Risse mit einer Öffnung bis 100 mm, ideal an Dehnungsfugen oder bei erheblichen Schäden.

– R5 – Neigungssensor: Überwachung von Kippen oder Rotation eines Bauteils auf zwei Achsen, mit einer Auflösung von 0,005°.

– R10 – Hygrometer-Thermometer: für Sonderfälle, die eine spezifische und präzisere klimatische Überwachung erfordern – über die bereits in den anderen Sensoren integrierte Umgebungsmessung hinaus.

– R20 – Extensometer: erfasst den Abstand zwischen zwei weit entfernten Wänden, etwa zwei Mauern einer Kirche.

Ergänzend stehen einsatzbereite Sets für die mehrachsige Überwachung zur Verfügung – ein 2-Achsen-Set (zwei R1 + Scherbewegungs-Set) und ein 3-Achsen-Set (drei R1 + Scherbewegungs- und Versatz-Set) –, mit denen sich eine Bewegung im Raum charakterisieren lässt und nicht nur in ihrer Öffnung.

Montage in wenigen Minuten und zuverlässige Übertragung überall

Die Montage erfolgt auf jedem Untergrund – massiv oder hohl, flach oder in einer Ecke. Zwei Bohrungen genügen, ohne spezielles Werkzeug. Die Datenübertragung erfolgt über ein LTE-M/NB-IoT-Modul, ein speziell für vernetzte Geräte ausgelegtes Netz, das einen geringen Stromverbrauch ermöglicht und den Empfang bis in Keller und Untergeschosse sicherstellt. Die langlebige Batterie ermöglicht je nach gewählter Mess- und Übertragungshäufigkeit eine Betriebsdauer von bis zu acht Jahren und reduziert den Wartungsaufwand auf nahezu null.

Alle Daten werden in der Saugnac-App zentralisiert. Nutzer stellen die Messhäufigkeit ein (von stündlich bis einmal täglich), betrachten die Kurven, legen Warnschwellen fest und erhalten sofortige Benachrichtigungen bei Überschreitung. Der Export im Excel- oder CSV-Format erleichtert die Integration in ein Sachverständigengutachten oder ein Gebäudemanagementsystem.

An wen richtet sich die vernetzte Bauwerksüberwachung?

Die Fernüberwachung kommt einem breiten Kreis von Fachleuten zugute:

– Sachverständige und Ingenieurbüros: Bau- und gerichtlich bestellte Sachverständige sowie Ingenieur- und Planungsbüros – für präzisere Diagnosen auf Basis kontinuierlicher Messungen.

– Architekten und Vermesser: objektive Verfolgung von Schäden über den gesamten Verlauf eines Projekts oder Auftrags hinweg.

– Prüfbüros: technische Überwachungs- und Zertifizierungsstellen (etwa Bureau Veritas, TÜV) zur Dokumentation und lückenlosen Nachverfolgung der Entwicklung eines Bauwerks.

– Immobilienverwalter und Gebäudebetreiber: optimierte Sanierungsplanung und reduzierte Wartungskosten, da nur zum richtigen Zeitpunkt eingegriffen wird.

– Infrastrukturbetreiber: Betreiber von Schienen- und Straßennetzen (etwa Deutsche Bahn, Autobahn) zur Überwachung ausgedehnter Ingenieurbauwerke.
Auf Seiten der Bauwerke eignet sich die vernetzte Überwachung sowohl für historische Bauwerke – diskrete und nicht-invasive Überwachung empfindlicher Strukturen, ohne physische Eingriffe – als auch für Betonbauwerke und schwere Infrastrukturen: Brücken, Tunnel und Staudämme, die mechanischen und klimatischen Belastungen ausgesetzt sind, mit Echtzeit-Zugriff zur frühzeitigen Erkennung kritischer Entwicklungen.

Diese Antizipation vermeidet kostspielige Reparaturen und gewährleistet die Sicherheit der Bauwerke wie der Menschen.

Französische Expertise, bereits im deutschsprachigen Raum präsent

Hinter dieser Reihe steht ein etabliertes Unternehmen. Die Firma Saugnac Jauges, die im deutschsprachigen Raum unter der Marke Saugnac Messgeräte kommuniziert, stellt seit über 30 Jahren Messgeräte her und zählt zu den Referenzen in der Überwachung von Rissen und Strukturbewegungen, mit rund 20 Modellen im Katalog. Seit rund einem Jahrzehnt auf dem deutschen und österreichischen Markt tätig, hat das Unternehmen seine vernetzten Sensoren seit Ende 2024 bereits an über 100 Standorten in Frankreich, Deutschland, Österreich und der Schweiz installiert.

Die digitale Transformation im Bau- und Ingenieurwesen schreitet weiter voran. Mit seiner Reihe vernetzter Sensoren bietet Saugnac eine zuverlässige, präzise und einfach einzusetzende Antwort auf die Herausforderungen der Bauwerksüberwachung – für die Sicherheit, Dauerhaftigkeit und den Werterhalt des baulichen Bestands.

Weitere Informaionen – vernetzte Sensoren für die Bauwerksüberwachung: https://www.saugnac-messgeraete.de/produktkategorie/fernueberwachung-sensoren/

Weitere Informationen zu Saugnac Messgeräte: https://www.saugnac-messgeraete.de/

.

Kontakt
Saugnac Jauges / Saugnac Messgeräte
Christian Beaufils
Avenue Aristide Briand 7
94230 Cachan
+49 (0)711 664 98 53
b57728f0b549eade490e444c18e4e7e600b85cf2
https://www.saugnac-messgeraete.de/

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Bauwirtschaft (Wikipedia)
    Die Bauwirtschaft (auch das Baugewerbe) ist ein Wirtschaftszweig, der Planungs-, Ausführungs- und Veränderungsleistungen an Bauwerken erbringt. Maßgeblicher Träger der Bauwirtschaft sind die Bauunternehmen der verschiedenen Gewerke. Nicht Teil der Bauwirtschaft sind die Baustoffindustrie, Baubehörden und Bauforschungsinstitute sowie Bauträgergesellschaften. Der Bauwirtschaft kommt eine bedeutende Rolle für die Gesamtwirtschaft zu.
  • Extensometer (Wikipedia)
    Ein Dehnungssensor wird verwendet, um in der Werkstoffprüfung bei Zug-, Druck- oder Biegeversuchen die Dehnung zu messen. Hierzu werden analoge oder inkrementelle Wegsensoren verwendet. Aus deren Signal wird mit Hilfe der Probenabmessungen die Dehnung errechnet. Dagegen wird die direkte Methode der Messung mittels Dehnungsmessstreifen nur noch selten angewendet, da solche Streifen auf jede einzelne Probe aufwendig aufgeklebt werden müssen. Geringe Dehnungen über große Längen lassen sich vorteilhaft durch Faser-Bragg-Gitter messen. Diese aufgeklebten Lichtleitfasern filtern abhängig von ihrer Länge eine ganz bestimmte Lichtwellenlänge, die mit optischen Methoden analysiert werden kann. Man unterscheidet zwischen direkter und indirekter Messung.
  • Messtechnik (Wikipedia)
    Die Messtechnik befasst sich mit Geräten und Methoden zur Bestimmung (Messung) physikalischer Größen wie beispielsweise Länge, Masse, Kraft, Druck, elektrische Stromstärke, Temperatur oder Zeit. Zu den Aufgaben und Zielen der Messtechnik zählt die Entwicklung von Messsystemen und Messmethoden sowie die Erfassung von Messgrößen, der Modellierung und Reduktion (Korrektur) von Messabweichungen und unerwünschten Einflüssen. Dazu gehört auch die Justierung und Kalibrierung von Messgeräten sowie die korrekte Reduktion der Messungen auf einheitliche Bedingungen. Die Messtechnik spielt in vielen wissenschaftlich-technischen Fachgebieten und für Technologien, speziell in der Metrologie, eine wichtige Rolle. Teilgebiete der Messtechnik sind die elektrische Messtechnik (siehe unten), die digitale Messtechnik und auch die Sensorik. In letzterem Fall werden Messgrößen über elektrische Signale oder Größen, beispielsweise Strom, Spannung oder Widerstand, zu digitalen Daten, die anschließend digital weiterverarbeitet werden. Die für die Messtechnik grundlegende Norm ist in Deutschland DIN 1319.
  • Neigungssensor (Wikipedia)
    Ein Neigungssensor ist ein feinmechanisches oder elektrisches Messgerät, das für einen Instrumenten- oder Fahrzeugrahmen den genauen Bezug zur Lotrichtung herstellt oder Änderungen des Neigungswinkels überwacht. Für die Geodäsie geeignete Sensoren wurden in den 1970er-Jahren entwickelt und anfangs Neigungs- bzw. Höhenkompensator oder elektronische Libelle genannt.
  • Rissmonitor (Wikipedia)
    Rissmonitore (auch Risswächter) dienen der qualitativen und quantitativen Erfassung von Veränderungen in Rissen (Differenzmessung). Durch die Anordnung eines Fadenkreuzes über einem Strichraster ist die Verformung sowohl in der Richtung als auch in der Ausdehnung direkt ables- und dokumentierbar. Im Gegensatz zu Gipsmarken, die häufig falsch angebracht werden, ist die Montage mittels Dübeln oder Klebstoff schneller, einfacher und sicherer. Allerdings sind die Anschaffungskosten der Rissmonitore deutlich höher als die Kosten für Gips, relativieren sich aber durch die mehrfache Verwendbarkeit. Rissmonitore lassen sich auch über breite Risse oder planmäßige Bauwerksfugen montieren. Es gibt Rissmonitore für die Beobachtung von Rissen in der Ebene, in Ecken sowie für den horizontalen Versatz. Die Dokumentation erfolgt üblicherweise über datierte Fotos, die die Lage des Fadenkreuzes über dem Strichraster darstellen.
Werbung
connektar.de