Wie Wiktionary, Wikipedia, De-Domains, Bayern-Domains, Hamburg-Domains, Koeln-Domains, Frl-Domains und Ruhr-Domains helfen, bedrohte Wörter und Dialekte zu bewahren
Das Artensterben von Tieren und Pflanzen gilt als eine der großen Tragödien unserer Zeit. Es markiert nicht nur einen ökologischen Einschnitt, sondern auch einen kulturellen Verlust, dessen Tragweite oft erst auf den zweiten Blick sichtbar wird. Mit jeder verschwundenen Art verarmt die biologische Vielfalt – und mit ihr gehen womöglich auch medizinische und pharmakologische Geheimnisse verloren, die in den Eigenschaften vieler Pflanzen verborgen lagen.
Während dieses stille Verschwinden mit wachsender Aufmerksamkeit verfolgt wird, bleibt ein anderer Verlust häufig im Schatten: Auch unsere Sprache wird leiser. Unauffällig zunächst, beinahe lautlos, verschwinden Wörter aus dem Alltag – bis sie schließlich ganz verstummen.
Das Verschwinden von Wörtern ist mehr als nur ein sprachlicher Wandel. Es ist ein kultureller Einschnitt. Begriffe wie „Tand“, „Schabernack“ oder „Tunichtgut“ waren einst selbstverständlicher Teil des Sprachgebrauchs. Sie waren keine bloßen Bezeichnungen, sondern verdichtete kleine Erzählungen. In ihnen steckten Bilder, Stimmungen, feine Ironie. Ein einziges Wort konnte eine Szene heraufbeschwören, eine Haltung andeuten oder eine Situation mit einem Augenzwinkern kommentieren. Gehen solche Wörter verloren, verschwinden auch die Nuancen, mit denen frühere Generationen ihre Welt beschrieben haben.
Besonders deutlich zeigt sich dieser Verlust dort, wo ganze Dialekte allmählich verstummen. Mit ihnen gehen nicht nur einzelne Wörter verloren, sondern ganze Ausdruckswelten. Dialekte sind keine bloßen Abweichungen von der Hochsprache – sie sind eigenständige Formen des Denkens und Fühlens. Oft besitzen sie Begriffe, für die es im Standarddeutschen keine wirkliche Entsprechung gibt. Ein Dialektwort kann eine Stimmung oder eine soziale Situation mit einer Präzision erfassen, die sich anders nur umständlich umschreiben ließe. Wenn Dialekte aus dem Alltag verschwinden, verlieren wir daher nicht nur Sprache, sondern auch Perspektiven auf die Welt.
Dabei ist Sprache kein starres Gebilde. Sie lebt von ihrer Verwendung – und vom Engagement derjenigen, die sie sprechen. Was in Vergessenheit geraten ist, kann auch wiederentdeckt werden. Gerade die digitale Welt bietet heute zahlreiche Orte, an denen bedrohte Wörter bewahrt oder neu belebt werden können.
Ein solcher Ort ist das freie Wörterbuch Wiktionary (https://de.wiktionary.org), in dem Sprachinteressierte Begriffe sammeln, Bedeutungen festhalten und regionale Varianten dokumentieren. Hier wächst ein offenes Archiv lebendiger Sprache, getragen von einer Gemeinschaft, die sich der Vielfalt des Ausdrucks verpflichtet fühlt.
Auch Wikipedia (https://www.wikipedia.org) trägt zur sprachlichen Vielfalt bei – oft unbemerkt. Neben den großen Weltsprachen existieren dort auch Ausgaben in regionalen Sprachen und Dialekten, etwa auf Bairisch, Alemannisch oder Plattdeutsch. In diesen Versionen entstehen Wissenssammlungen, die nicht nur informieren, sondern zugleich zeigen, dass Dialekte lebendig und ausdrucksstark sind. Jeder Artikel wird so auch zu einem kleinen Akt der Sprachpflege.
Wer genauer wissen möchte, wie präsent ein Wort heute noch ist, findet im Wortschatz-Portal der Universität Leipzig (https://wortschatz.uni-leipzig.de) eine eindrucksvolle Datensammlung. Millionen von Beispielsätzen geben Aufschluss darüber, wie häufig ein Begriff verwendet wird – oder ob er bereits auf dem Rückzug ist. Ergänzend dazu bietet das Digitale Wörterbuch der deutschen Sprache (https://www.dwds.de) Einblicke in die Geschichte und Entwicklung von Wörtern. Und der Atlas zur deutschen Alltagssprache (https://www.atlas-alltagssprache.de) zeigt, in welchen Regionen bestimmte Ausdrücke noch lebendig sind.
Manchmal entstehen Orte der Sprachbewahrung auch ganz unerwartet. In Online-Communities tauschen sich Sprachbegeisterte über seltene Begriffe aus, erforschen ihre Herkunft oder geben ihnen neue Bedeutung. Plattformen wie https://www.urbandictionary.com
zeigen, wie dynamisch Sprache sein kann – und wie kreativ Menschen mit ihr umgehen.
Eine besonders charmante Form der Bewahrung ist jedoch eine andere: ein Wort selbst zur Adresse im Netz zu machen- zum Beispiel unter einer dafür registrierten de-Domain. Wer ein seltenes oder schönes Wort als Internetdomain registriert, gibt ihm gewissermaßen einen festen Platz in der digitalen Welt. Ein solches Wort kann zur Heimat eines Blogs werden, zu einer kleinen Sprachsammlung oder einfach zu einer Erinnerung an einen Ausdruck, der sonst vielleicht verschwunden wäre.
Dass Domains mehr sind als technische Adressen, zeigt sich auch bei Anbietern wie Secura. Dort besteht seit Jahren ein Bewusstsein dafür, dass Internetadressen auch kulturelle Bedeutung tragen können. Wer seltene oder bedrohte Wörter als Domain sichern möchte, findet Unterstützung bei der Auswahl passender Endungen.
Gerade Dialektbegriffe lassen sich dabei wirkungsvoll mit regionalen Domains verbinden. Bayerische Ausdrücke entfalten unter einer Bayern-Domain ihre besondere Authentizität, während plattdeutsche Begriffe gut zu regionalen Endungen wie Hamburg-Domains oder Friesland-Domains passen. So bleibt ein Wort nicht nur erhalten, sondern bleibt zugleich in seinem kulturellen Kontext verankert.
Ein besonders anschauliches Beispiel dafür ist Berlin. Der Berliner Dialekt – oft rau, direkt und zugleich von trockenem Humor geprägt – lebt von seiner Unmittelbarkeit. Redewendungen wie „Ick hab keene Ahnung“ oder „Dit is mir schnuppe“ transportieren eine Haltung, die sich im Hochdeutschen kaum so pointiert ausdrücken lässt. Doch auch in der Hauptstadt wird das Berlinerische seltener. Gerade jüngere Generationen greifen häufiger zur Standardsprache. Gleichzeitig eröffnen digitale Räume neue Möglichkeiten, diese Sprachform sichtbar zu halten. Unter einer Berlin-Domain lassen sich Dialektbegriffe, Geschichten oder ganze Projekte rund um das Berlinerische bündeln. So entsteht eine moderne Bühne für eine Sprache, die eng mit der Identität der Stadt verbunden ist – zwischen Kiez, Späti und Großstadttrubel.
Auch Kölsch ist ein Beispiel für eine Sprache, die weit mehr ist als ein regionaler Dialekt. Über Jahrzehnte hinweg prägte sie das kulturelle Leben Kölns und erreichte durch Theater und Fernsehen ein breites Publikum. Heute ist sie außerhalb der Region seltener zu hören. Doch ihr unverwechselbarer Klang und ihre Ausdruckskraft machen sie weiterhin einzigartig. Unter einer Koeln-Domain kann sie im digitalen Raum eine neue Bühne finden.
Ähnlich verhält es sich im Ruhrgebiet. Das Ruhrdeutsch, geprägt von Industriegeschichte und Zuwanderung, verbindet unterschiedliche sprachliche Einflüsse zu einem eigenen Tonfall – direkt, herzlich und oft humorvoll. Mit einer Ruhr-Domain lassen sich auch diese sprachlichen Eigenheiten sichtbar bewahren und weitertragen.
Sprache ist ein lebendiges Erbe. Sie verändert sich ständig, passt sich an und entwickelt sich weiter. Doch sie braucht Menschen, die ihre Vielfalt erkennen und wertschätzen. So wie Naturschützer bedrohte Arten schützen, können auch Wörter bewahrt werden – durch Gebrauch, durch Aufmerksamkeit, durch kreative Ideen.
Denn jedes gerettete Wort ist mehr als nur ein Begriff. Es ist ein Stück Erinnerung, ein Echo vergangener Zeiten – und vielleicht auch ein leiser Hinweis darauf, wie reich unsere Welt einmal klang.
Hans-Peter Oswald
https://www.domainregistry.de/de-domains.html
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kann veraendert werden. Weitere gemeinfreie Fotos können angefordert werden.
Secura GmbH ist ein von ICANN akkreditierter Registrar für Top Level Domains. Secura kann generische Domains registrieren, also z.B..com, .net etc. und darüber hinaus fast alle aktiven Länder-Domains registrieren.
2018 zählte die Secura GmbH bei dem Industriepreis zu den Besten. Secura gewann 2016 den Ai Intellectual Property Award „als Best International Domain Registration Firm – Germany“. Beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ wurde Secura als Innovator qualifiziert und wurde beim „Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2016“ im Bereich e-commerce auch als einer der Besten ausgezeichnet. Beim Innovationspreis-IT der Initiative Mittelstand 2012 und beim Industriepreis 2012 landete Secura GmbH unter den Besten. Beim HOSTING & SERVICE PROVIDER AWARD 2012 verfehlte Secura nur knapp die Gewinner-Nominierung.
Seit 2013 ist Secura auch bei den Neuen Top Level Domains sehr aktiv. Secura meldet Marken für die Sunrise Period als Official Agent des Trade Mark Clearinghouse an.
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- Bayern (Wikipedia)
Bayern ([ˈbaɪ̯ɐn] ; Ländercode BY; amtlich Freistaat Bayern) ist eines der 16 Länder der Bundesrepublik Deutschland und liegt in deren Südosten. Es ist das flächengrößte Land Deutschlands und mit rund 13,2 Millionen Einwohnern das zweitbevölkerungsreichste. Die Landeshauptstadt und bevölkerungsreichste Stadt ist München mit über 1,5 Millionen Einwohnern. Der Freistaat hat im Süden Anteil am Hochgebirge der Ostalpen und an dem bis zur Donau reichenden flachen Alpenvorland. Nördlich der Donau bestimmen Mittelgebirge wie der Bayerische Wald oder das Fichtelgebirge das Landschaftsbild. Seine staatsrechtliche Ordnung beruht auf der Verfassung des Freistaates Bayern. Die Bezeichnung Freistaat trägt Bayern seit 1918 mit der Ausrufung als Republik und dem damit verbundenen Ende des Königreichs Bayern. Bereits im Jahre 555 n. Chr. und damit rund 500 Jahre vor der Verwendung des Begriffs deutsch im heutigen Sinn ist das ältere bayerische Stammesherzogtum nachgewiesen, das Teil des fränkischen Herrschaftsbereichs wurde. Unter den Karolingern entstand erstmals ein baierisches Königtum. Nach dem Ende der Herrschaft der Karolinger erstarkte die baierische Eigenständigkeit im jüngeren bayerischen Stammesherzogtum. Mit Beginn der Herrschaft der Wittelsbacher 1180 folgte der Übergang zum Territorialstaat. Sie regierten Bayern über 700 Jahre bis 1918. Baiern war Kurfürstentum des Heiligen Römischen Reiches und ab 1806 Königreich. Durch die Verfassungen von 1808 und 1818 wurde Bayern konstitutionelle Monarchie. Bayern konnte auf dem Wiener Kongress 1814 als eine der Siegermächte einen großen Teil der Gebietsgewinne behalten; unter anderem kamen Teile Frankens, Schwabens und die neugeschaffene linksrheinische Pfalz zu Bayern. 1918 brach die Wittelsbachermonarchie in der Novemberrevolution zusammen. In der Weimarer Republik verlor Bayern seine Reservatrechte weitgehend zugunsten des Reichs. Nach der NS-Machtergreifung erfolgte schrittweise die Aushebelung sämtlicher politischen Möglichkeiten Bayerns, so des Bayerischen Landtags, aber auch der bayerischen Staatsbürgerschaft. Die US-amerikanische Besatzungsmacht stellte Bayern 1945 offiziell wieder als unabhängigen Staat her. Die … - Berlin (Wikipedia)
Berlin ([bɛr'li:n] ) ist die Hauptstadt und ein Land der Bundesrepublik Deutschland. Die Großstadt ist mit rund 3,7 Millionen Einwohnern die bevölkerungsreichste und mit 891 Quadratkilometern die flächengrößte Gemeinde Deutschlands sowie die bevölkerungsreichste Stadt der Europäischen Union. In der Agglomeration Berlin leben mehr als 4,7 Millionen Menschen und in der Metropolregion Berlin-Brandenburg mehr als 6,2 Millionen. Der Stadtstaat besteht aus zwölf Bezirken. Neben den Flüssen Spree, Havel und Dahme befinden sich im Stadtgebiet kleinere Fließgewässer sowie zahlreiche Seen und Wälder. Berlin wurde im 13. Jahrhundert erstmals urkundlich erwähnt. Die Stadt war Hauptstadt der Mark Brandenburg, Preußens und Deutschlands. Im Laufe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts entwickelte sich Berlin zur weltweit drittgrößten Stadt. Nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs unterlag die Stadt 1945 dem Viermächtestatus; Ost-Berlin war ab 1949 de facto Hauptstadt der Deutschen Demokratischen Republik, während West-Berlin eng an die Bundesrepublik gebunden wurde. Mit dem Fall der Berliner Mauer 1989 und der deutschen Wiedervereinigung im Jahr 1990 wuchsen die beiden Stadthälften wieder zusammen und Berlin erhielt seine Rolle als gesamtdeutsche Hauptstadt mit dem Berlin/Bonn-Gesetz zurück. Seit 1999 ist die Stadt Sitz der Bundesregierung, des Bundespräsidenten, des Deutschen Bundestages, des Bundesrates sowie der meisten Bundesministerien, zahlreicher Bundesbehörden und Botschaften. Berlin zählt zu den ökonomischen Zentren in Europa. Unter den wichtigen Zweigen der städtischen Wirtschaft sind der Tourismus, die Kreativ- und Kulturwirtschaft, die Biotechnologie und Gesundheitswirtschaft mit Medizintechnik und pharmazeutischer Industrie, die Informations- und Kommunikationstechnik, die Bau- und Immobilienwirtschaft, die Finanzwirtschaft, der Handel, die Optoelektronik, die Energietechnik, die Logistik sowie das Messe- und Kongresswesen. Die Stadt ist ein europäischer Verkehrsknotenpunkt des Straßen-, Schienen- und Luftverkehrs. Berlin ist ein internationaler Standort für innovative Unternehmensgründer und verzeichnet seit 2010 hohe Zuwachsraten bei der Zahl der … - Friesland (Wikipedia)
Als Frieslande oder Groß-Friesland (Lateinisch: Magna Frisia) werden von alters her die Siedlungsgebiete der Friesen bezeichnet, die sich entlang der niederländischen und deutschen Nordseeküste erstrecken. Der Interfriesische Rat, der die gesamtfriesischen Interessen vertritt, spricht von den Drei Frieslanden. Gemeint sind damit das westerlauwers’sche Friesland, das im Wesentlichen die niederländische Provinz Friesland umfasst, das östliche Friesland mit den friesischen Siedlungsgebieten von der Ems- bis zur Wesermündung sowie die schleswig-holsteinische Region Nordfriesland einschließlich der Insel Helgoland. Die ursprünglichen Frieslande umfassen bis auf wenige Gebiete wie Dithmarschen einen unterschiedlich breiten Küstenstrich vom Rhein-Maas-Delta bis zur heutigen deutsch-dänischen Grenze. Mit dem Ende der friesischen Selbstverwaltungsstrukturen gerieten die Frieslande ab 1498 unter die Herrschaft der sächsischen Herzöge und 1515 unter die Habsburger in den Burgundischen Niederlanden, womit die mittelalterliche Friesische Freiheit faktisch endete. - Kölsch (Wikipedia)
Kölsch (ripuarische Kurzform von „kölnisch“) bezeichnet: Kölsch (Bier), ein obergäriges Bier aus dem Kölner Raum Kölsch (Sprache), ripuarischer Kölner Dialekt mit den Varietäten Altkölnisch (Altkölsch), Stadtsprache Kölns in der Zeit etwa vom 12. Jahrhundert bis zum 18. Jahrhundert Familienkölsch, am hochdeutschen orientierte Sprachvariante, die dem Ripuarischen nahestehend klingt Landkölsch, mehrere Sprachvarianten im näheren und teilweise weiteren Umland der Stadt Köln die Herkunft einer Person, Sache oder Eigenart aus der Stadt oder Region Köln ein spezielles Leinengewebe, das seit dem Mittelalter bis ins 19. Jahrhundert hinein gefertigt wurde, siehe Kelsch Kölsch (DJ) (* 1977), dänischer DJ und Techno-Produzent Kölsch ist der Familienname folgender Personen: Adolf Koelsch (1879–1948), Schweizer Biologe und Schriftsteller Brigitte Kölsch (* 1944), deutsche Politikerin (CDU) C. Frederick Koelsch (1907–1999), US-amerikanischer Hochschullehrer für organische Chemie an der University of Minnesota Dirk-Peter Kölsch (* 1969), deutscher Jazzschlagzeuger Eberhard Kölsch (1944–2015), deutscher Diplomat und Botschafter Erhard Kölsch (* vor 1979), deutscher Schauspieler Franz Koelsch (1876–1970), deutscher Arbeitsmediziner Gerhard Kölsch (* 1964), deutscher Kunsthistoriker Janina Kölsch (* 1991), deutsche Leichtathletin Jochen Kölsch (* 1947), deutscher Fernsehjournalist und Hochschullehrer John Kelvin Koelsch (1923–1951), amerikanischer Soldat und Rettungspilot Joseph Kölsch (1888–1937), russlanddeutscher römisch-katholischer Geistlicher und Märtyrer Kurt Kölsch (1904–1968), deutscher Politiker (NSDAP) und Pfälzer Mundartdichter Kurt August Koelsch (1910–1984), deutscher Mediziner Leopold Kölsch (1870–1922), Kaufmann und Mitglied des Deutschen Reichstags Lucie Kölsch (1919–1997), deutsche Politikerin (SPD) Robert Kölsch (1849–1926), deutscher Sanitätsoffizier der Bayerischen Armee Robert Kölsch (Fabrikant) (1862–1953), deutscher Fabrikant Stefan Kölsch (* 1968), deutsch-amerikanisch-norwegischer Psychologe und Neurowissenschaftler Udo Kölsch (1936–2019), deutscher Hörfunkjournalist Koelsch steht für: Koelsch (Schiff), Fregatte der United States … - Ruhrgebiet (Wikipedia)
Das Ruhrgebiet ist mit rund 5,1 Millionen Einwohnern und einer Fläche von 4.439 Quadratkilometern der größte Ballungsraum Deutschlands und der fünftgrößte der Europäischen Union. Namensgebend für diese dicht besiedelte, zentrale nordrhein-westfälische Region ist der am südlichen Rand verlaufende Fluss Ruhr. Mit seinem ebenfalls dicht besiedelten Umland und den Ballungsräumen an der Rheinschiene, die weit in die Kölner Bucht reichen, bildet es die Metropolregion Rhein-Ruhr, in der auf einem Gebiet von über 7.100 Quadratkilometern etwa zehn Millionen Menschen leben. Sie ist der zentrale Teil der europäischen Megaregion „Blaue Banane“. Pläne zur Bildung einer Metropole Ruhr werden oft unter dem Begriff Ruhrstadt zusammengefasst. Das Ruhrgebiet war im Jahr 2010 unter der Kurzbezeichnung RUHR.2010 (neben Pécs/Ungarn und Istanbul) Kulturhauptstadt Europas. Die Städte und Kreise des Ruhrgebiets gehören den Landesteilen Rheinland und Westfalen-Lippe an. Das Ruhrgebiet wird im Wesentlichen von mehreren zusammengewachsenen Großstädten gebildet. Von den Ansiedlungen am mittleren Niederrhein geht die Städtelandschaft nach Osten nahtlos in den Rhein-Ruhr-Raum und nach Süden in die Rheinschiene über. Die Oberzentren und Kernstädte des Ruhrgebiets Duisburg, Essen, Bochum und Dortmund entstanden bereits im Mittelalter entlang des westfälischen Hellwegs und erreichten ihre heutige Struktur mit der Industrialisierung und dem Bergbau im 19. und 20. Jahrhundert. Das fünfte Oberzentrum Hagen entstand erst im 18. Jahrhundert. - Wikipedia (Wikipedia)
Wikipedia [ˌvɪkiˈpeːdia] () ist ein gemeinnütziges Projekt zur Erstellung einer freien Enzyklopädie auf Basis des sogenannten Wiki-Prinzips und der freien Wiki-Software-Plattform MediaWiki. Die Inhalte der Wikipedia werden von freiwilligen Autoren erstellt und gepflegt, dafür erhalten sie keine finanzielle Entschädigung. Nach dem Prinzip des kollaborativen Schreibens sollen sie fortwährend bearbeitet und diskutiert werden. Die freiwillige Mitarbeit steht jeder Person offen. Fast alle Inhalte der Wikipedia stehen unter freien Lizenzen. Die Wikipedia bietet über 66 Millionen enzyklopädische Artikel (Stand Ende 2025) und andere Inhalte wie Listen in über 350 Sprachen und Dialekten. Zu finden sind sie unter lexikalischen Einträgen (Lemmata) oder über Portale nach Themengebieten sowie Navigationsleisten. Betrieben wird die Wikipedia von der Wikimedia Foundation (WMF), einer Nonprofit-Organisation mit Sitz in San Francisco (Vereinigte Staaten), die auch noch andere Wikis betreibt. Ihre Finanzierung erfolgt durch Spenden. In vielen Staaten der Welt gibt es zudem unabhängige Wikimedia-Vereine, die mit der Stiftung zusammenarbeiten, die Wikipedia jedoch nicht betreiben; im deutschen Sprachraum sind dies die 2004 gegründete Wikimedia Deutschland (WMDE), seit 2006 in der Schweiz die Wikimedia CH (WMCH) sowie die zwei Jahre später entstandene Wikimedia Österreich (WMAT). Die Wikipedia wurde am 15. Januar 2001 gegründet. Gemäß Publikumsnachfrage und Verbreitung gehört sie zu den Massenmedien. Anfang Januar 2022 lag die Wikipedia auf dem vierzehnten Platz der weltweit am häufigsten besuchten Websites. In Deutschland rangierte sie auf Platz sieben, in Österreich auf Platz sechs, in der Schweiz auf Platz vier und in den Vereinigten Staaten auf Platz elf. Die Webpräsenz ist weltweit – ebenso wie in den deutschsprachigen Staaten – die einzige nicht kommerzielle Website unter den ersten 50. Anfang 2026 gab es rund drei Millionen deutsche Einträge auf Wikipedia. - Wiktionary (Wikipedia)
Das Wiktionary (IPA: [ˈvɪkʃəˌnɛʀi] ; Genitiv Singular Wiktionary, seltener Wiktionarys, Plural Wiktionaries) (Wikiwörterbuch) ist ein gemeinschaftliches Projekt der Wikimedia Foundation zur Erstellung eines frei zugänglichen, mehrsprachigen Wörterbuches sowie eines entsprechenden Thesaurus in jeder Sprache. Der Name Wiktionary ist ein analog zu Wikipedia gebildetes Kofferwort, das sich aus den Wörtern wiki (hawaiisch für „schnell“) und dictionary (englisch für „Wörterbuch“) zusammensetzt. Seit der Gründung 2002 wuchs die Anzahl der Einträge in den Wiktionarys international auf über 48,5 Millionen an (Stand 3. Juli 2024). - Wortschatz (Wikipedia)
Als Wortschatz (Mehrzahl Wortschätze), auch Vokabular, Lexikon oder Lexik genannt, bezeichnet man die Gesamtheit aller Wörter. Damit kann gemeint sein: die Gesamtheit aller Wörter einer Sprache zu einem bestimmten Zeitpunkt oder die Gesamtheit aller Wörter einer Sprache, die ein einzelner Sprecher kennt oder verwendet. Innerhalb der zweiten Bedeutung ist nochmals zu unterscheiden: rezeptiver Wortschatz (oder passiver Wortschatz) – die Wörter, die der Sprecher kennt oder erkennt. Der rezeptive Wortschatz verhilft zum Verstehen gesprochener und geschriebener Texte (Verstehenswortschatz). Der Sprecher kann zu einem gehörten oder gelesenen Wort die Bedeutung aus dem Gedächtnis abrufen – oder zum Beispiel mit Hilfe der Wortbildungsregeln erschließen. produktiver Wortschatz (oder aktiver Wortschatz) – die Wörter, die der Sprecher aktiv verwendet. Der produktive Wortschatz ermöglicht dem Sprecher, sich verständlich auszudrücken. Der Sprecher kann zu einer bestimmten Bedeutung das zugehörige Wort aus dem Gedächtnis abrufen. Das zugehörige Adjektiv lautet lexikalisch.