Warum die Automobilbranche auf Diversität in Führungspositionen setzen muss

von: Helene Lanssens, Senior VP Global Partnerships & Product Marketing bei Nextlane

Warum die Automobilbranche auf Diversität in Führungspositionen setzen muss

Die Automobil- und Mobilitätsbranche befindet sich in einem tiefgreifenden Wandel. Digitalisierung, plattformbasierte Geschäftsmodelle, Cloud-Technologien und Künstliche Intelligenz verändern Geschäftsmodelle, Prozesse und Rollen grundlegend und beschleunigen Entscheidungsprozesse erheblich.

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Ein Bereich hat sich dabei nicht im gleichen Tempo weiterentwickelt: die Repräsentanz und Sichtbarkeit von Frauen in Führungspositionen. Obwohl immer mehr Frauen in technologiegetriebenen Arbeitsfeldern tätig sind – Tendenz steigend – sind sie in Führungspositionen innerhalb der Automobil- und Mobilitätsbranche weiterhin deutlich unterrepräsentiert. Das ist nicht nur eine Frage der Repräsentation – es ist ein strukturelles Führungsproblem in einer Branche, die mit wachsender Komplexität umgehen muss.

Bei Nextlane verstehen wir Diversität in der Führung als strategische Notwendigkeit. In einem Umfeld, das von stetigem Wandel geprägt ist, sind diverse Führungsteams besser in der Lage, bestehende Annahmen zu hinterfragen, mit Unsicherheit umzugehen und ausgewogene Entscheidungen zu treffen. Sichtbarkeit, gezielte Förderung und langfristige Bindung weiblicher Führungskräfte sind daher keine symbolischen Maßnahmen, sondern Investitionen in die Zukunftsfähigkeit eines Unternehmens.

LeadHER: Führungskräfteentwicklung mit fester Verankerung im Branchenalltag

LeadHER wurde als unternehmensweite Führungsinitiative ins Leben gerufen, um die Entwicklung weiblicher Führungskräfte bei Nextlane gezielt zu fördern und zu beschleunigen. Das Programm wird vom Executive Leadership Team vollständig unterstützt und von Helene Lanssens, SVP Global Partnerships, aktiv vorangetrieben und ist als unternehmerisch getragene Investition in Führungskompetenz konzipiert – nicht als eigenständige HR-Initiative.

Statt sich ausschließlich auf theoretische Modelle zu konzentrieren, ist LeadHER fest in den realen Führungsherausforderungen eines sich schnell wandelnden Automobil- und Mobilitätsumfelds verankert. Die Teilnehmerinnen arbeiten an konkreten Führungsthemen wie bereichsübergreifender Einflussnahme, Führung in Transformationsprozessen, dem Aufbau von Selbstvertrauen sowie der Stärkung ihrer Sichtbarkeit innerhalb und außerhalb des Unternehmens.

Von Anfang an war LeadHER fest in der Automobil- und Mobilitätsbranche verankert. Der Auftakt des Programms fand beim European Women Automotive Summit in Stuttgart statt und ermöglichte von Beginn an den Austausch mit OEMs, Handelspartnern und Technologieunternehmen. Denn Führungskräfteentwicklung entfaltet ihre größte Wirkung im Dialog mit der Branche, für die sie gedacht ist.

Sichtbarkeit jenseits der eigenen Organisation

Ein zentrales Element von LeadHER ist Sichtbarkeit – nicht nur intern, sondern in der gesamten Automobil- und Mobilitätsbranche. Durch die strategische Partnerschaft mit dem Women Automotive Network erhalten die Teilnehmerinnen Zugang zu einer internationalen Plattform, die Austausch, Lernen und Präsenz über die eigenen Unternehmensgrenzen hinaus ermöglicht.

Diese externe Ausrichtung beruht auf einer klaren Überzeugung: Die Entwicklung weiblicher Führungskräfte soll dazu beitragen, Führungsstandards in der gesamten Branche zu stärken – und nicht auf einzelne Unternehmen beschränkt bleiben.

Nachhaltiges Engagement statt symbolischer Geste

Der Internationale Frauentag bietet einen willkommenen Anlass, Führungsvielfalt sichtbar zu machen. Entscheidend ist jedoch nachhaltiges Handeln, das über einen einzelnen Aktions- und Feiertag hinausgeht.
Bei Nextlane steht LeadHER für ein langfristiges Engagement in der Führungskräfteentwicklung, das den Anforderungen einer modernen, technologiegetriebenen Automobilbranche gerecht wird. Denn zukunftsfähige Mobilität braucht Führung, die ebenso anpassungsfähig, vielfältig und vorausschauend ist wie die Herausforderungen, die vor uns liegen.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Automobil (Wikipedia)
    Ein Automobil (Kraftwagen, in der Schweiz amtlich Motorwagen) ist ein mehrspuriges motorgetriebenes Straßenfahrzeug zur Beförderung von Personen oder Lasten. Die umgangssprachliche Kurzform Auto bezeichnet vor allem Kraftfahrzeuge, die zum Transport von Personen bestimmt sind. Amtlich werden diese als Personenkraftwagen (kurz: Pkw) bezeichnet, oder – bei mehr Sitzplätzen – als Kraftomnibus. Automobile, die keine PKW sind, werden als Nutzfahrzeug bezeichnet. Lastkraftwagen (Lkw) dienen mehrheitlich dem Straßentransport von Gütern. Der weltweite Fahrzeugbestand lag im Jahr 2010 bei über 1,015 Milliarden Automobilen und stieg seitdem kontinuierlich an. 2011 wurden weltweit über 80 Millionen Automobile gebaut. In Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, davon sind knapp 43 Millionen Personenkraftwagen.
  • Cloud (Wikipedia)
    Cloud ([klaʊd], engl. ‚Wolke‘) steht für: Cloud Computing, Rechnernetzwerk, im Web-2.0-Kontext onlinebasierte Speicher- und Serverdienste Cloud, speziell ein externer Datenspeicher, siehe Filehosting Word cloud, Tag cloud, die Schlagwortwolke geographische Objekte: Cloud County, Kansas, Vereinigte Staaten Cloud (Iowa), Ort in Marion County, Vereinigte Staaten Cloud (Ohio), abgekommener Ort in Morgan County, Vereinigte Staaten Cloud Bayou, Fließgewässer im Brazoria County, Texas, Vereinigte Staaten Cloud Brook, Fließgewässer im Caledonia County, Vermont, Vereinigte Staaten Baulichkeiten: Cloud Home, Pottsville, Pennsylvania Cloud House, Lexington, Kentucky Cloud No. 7, Gebäude in Stuttgart Personen: englische Variante des Vornamens Claudius, siehe französisch Claude (Vorname) – dort auch zu Namensträgern Angus Cloud (1998–2023), US-amerikanischer Schauspieler Henry Cloud (* 1956), US-amerikanischer Psychologe, Psychotherapeut und Autor Jason Cloud (* 1991), US-amerikanischer Darsteller Michael Cloud (* 1975), US-amerikanischer Politiker Mike Cloud (* 1975), amerikanischer Footballspieler der New England Patriots Natasha Cloud (* 1992), US-amerikanische Basketballspielerin Preston Cloud (1912–1991), US-amerikanischer Paläontologe Red Cloud (Machpiya-luta; 1822–1909), Anführer der Bad Faces (Ite Sica), einer militanten Gruppe der Oglala-Lakota-Indianer Roger Cloud (1909–1988), US-amerikanischer Politiker Tavoris Cloud (* 1982), US-amerikanischer Boxer weitere Eigennamen: The Cloud, Folge von Star Trek: Raumschiff Voyager, siehe Der mysteriöse Nebel Saunders-Roe Cloud, britisches Flugboot CLOUD steht als Abkürzung für: Cosmics Leaving Outdoor Droplets, Projekt am CERN zur Untersuchung kosmischer Strahlung auf Wolkenbildung, siehe CLOUD-Experiment Siehe auch: Claud Clouds Wolke (Begriffsklärung) Clout St. Cloud; McCloud Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Cloud beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Cloud enthält
  • Handel (Wikipedia)
    Als Handel, veraltet auch Kommerz, wird die wirtschaftliche Tätigkeit des Austauschs von materiellen oder immateriellen Gütern (Handelsobjekten) zwischen Wirtschaftssubjekten von der Produktion bis zum Konsum oder einer anderweitigen Güterverwendung bezeichnet. Als natürliche Erweiterung der Arbeitsteilung, die sich zu Berufen entwickelte, ist der Handel für alle Kulturen der Welt nachweisbar und ein essentieller Bestandteil der menschlichen Gemeinschaft und Entwicklung.
  • KI (Wikipedia)
    KI steht für: sumerische Gottheit, siehe Uraš (Göttin) Adam Air, ehemalige indonesische Fluggesellschaft nach dem IATA-Code Canadian Regional Airlines (IATA-Code), kanadische Fluggesellschaft Kaliumiodid, chemische Verhältnisformel Kanzerogenitätsindex, Gefahreneinstufung von Mineralfasern Karolinska-Institut, medizinische Hochschule bei Stockholm Kategorischer Imperativ, grundlegendes ethisches Prinzip des Philosophen Immanuel Kant Kiribati, Ländercode nach ISO 3166 Knabeninstitut Wilhelmsdorf, heute Gymnasium Wilhelmsdorf in Wilhelmsdorf (Württemberg) Kombiinstrument, Instrumentenblock in Kraftfahrzeugen Kommunistische Internationale, auch Komintern Konfidenzintervall, statistischer Vertrauensbereich Konfigurationsidentifizierung, Teil des Konfigurationsmanagements Konstanzer Inventar, Sammlung kriminologischer und kriminalstatistischer Informationen Kontraindikation, in der Medizin ein Umstand, der gegen eine Maßnahme spricht Kreditinstitut Künstliche Insemination, künstliche Befruchtung bei Rindern und anderen Tieren Künstliche Intelligenz, Teilgebiet der Informatik Trabajos Aéreos del Sahara (ICAO-Code), ehemalige spanische Fluggesellschaft Wasserstraßen- und Schifffahrtsamt Kiel-Holtenau, Kleinfahrzeugkennzeichen der Binnenschifffahrt KI als Unterscheidungszeichen auf Kfz-Kennzeichen: Deutschland: kreisfreie Stadt Kiel Griechenland: Kilkis Mazedonien: Kičevo Österreich: Bezirk Kirchdorf, Oberösterreich Serbien: Kikinda Slowakei: Košice (noch nicht vergeben) Tschechien: Karviná (auslaufend) KÍ steht für: KÍ Klaksvík, färöischer Fußballverein aus Klaksvík K.I steht für: AEG K.I (AEG G.I), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Doppeldecker-Bombenflugzeug Fokker K.I (Fokker M.9), (das „I“ steht aber für „römisch eins“), deutsches Zweirumpf-Experimentalflugzeug Ki steht für: Ki, Papuasprache, siehe Amto Ki (Papua), Distrikt (Distrik) in der indonesischen Provinz Papua Selatan Einheitenvorsilbe mit dem Zahlenwert 1024, siehe Binärpräfix Ki (Album) des kanadischen Musikers Devin Townsend Ki (Klan), alte Familie in Japan Begriff für Kraft bzw. Lebensenergie in der japanischen Philosophie, siehe Qi Kikuyu (Sprache) nach ISO 639-1 Ki ist der …
  • OEM (Wikipedia)
    OEM steht für: Original Equipment Manufacturer, siehe Erstausrüster Office of Emergency Management, Katastrophenschutzeinrichtung von New York, siehe New York City Emergency Management Object Exchange Model, semistrukturiertes Datenmodell Oberelbe-Marathon OEM-Zeichensatz, siehe Codepage 437
  • Weltfrauentag (Wikipedia)
    Internationaler Frauentag (englisch International Women’s Day, kurz IWD), Weltfrauentag oder Frauentag sind Namen eines Welttags, der jährlich am 8. März gefeiert wird. Er entstand als Initiative sozialistischer Organisationen in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg (1914–1918) im Kampf um die Gleichberechtigung, das Wahlrecht für Frauen sowie die Emanzipation von Arbeiterinnen. Erstmals fand der Frauentag am 19. März 1911 statt. 1921 wurde sein Datum durch einen Beschluss der Zweiten Internationalen Konferenz kommunistischer Frauen in Moskau endgültig auf den 8. März gelegt. Dieses Datum wählten auch die Vereinten Nationen (UN) im Internationalen Jahr der Frau 1975 zum „Tag der Vereinten Nationen für die Rechte der Frau und den Weltfrieden“ und richteten dazu erstmals am 8. März 1975 eine Feier aus. Mitte 1975 wurde dann in Mexiko-Stadt die erste UN-Weltfrauenkonferenz abgehalten und es folgte die „UN-Dekade der Frau“ (1976–1985).
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