Der weltweit tätige Hersteller von Luft- und Antriebstechnik will durch Digitalisierung im Einkauf Prozess- und Materialkosten deutlich reduzieren
Wien, 03. März 2026 – ebm-papst setzt ab sofort in der Beschaffung auf die Source-to-Pay- und Supplier-Collaboration-Plattform JAGGAER One. Der führende Hersteller von Ventilatoren und Motoren will sein Lieferketten-, Lieferanten- und Warengruppen- Management sowie das E-Procurement unternehmensweit optimieren. Damit verfolgt die weltweit tätige Unternehmensgruppe das Ziel, direkte wie indirekte Kosten im Einkauf zu senken und insgesamt Prozesskosten zu reduzieren. Die Software von JAGGAER wird schrittweise in den Produktionsstandorten in Europa, den USA und China implementiert.
Supply Chain Management im Fokus
JAGGAER One wird als Erstes in den Bereichen Forecasting und Purchase Order Management unterstützen. Darüber hinaus sollen regelmäßige Kapazitätsabfragen für eine stabilere Planung und damit für zusätzliche Einsparungen sorgen. Zudem bindet die Unternehmensgruppe ihre Supplier künftig über Vendor Managed Inventory (VMI) und Forecasting-Prozesse stärker in das gesamte Bestandsmanagement ein. Dabei überwacht der Lieferant selbst auf Basis transparenter Daten den Bestand und Verbrauch und steuert den Nachschub.
„Unser oberstes Ziel ist es, die Lieferketten noch robuster zu machen, um Produktionsstillstände unbedingt zu vermeiden. Außerdem wollen wir mithilfe von JAGGAER Materialbestände reduzieren und so unsere Lagerkosten spürbar senken“, sagt Alexander Käss, Director SCM bei ebm papst.
Sourcing mit Mehrwert
Auch beim Sourcing von direktem Material wird die Source-to-Pay-Plattform die Einkäufer des Technologieunternehmens auf vielfältige Weise entlasten. So lassen sich etwa RFQ (Request for Quotation) mithilfe dynamischer Templates, Datenbibliotheken und basierend auf dem Materialstamm aus den SAP-Systemen erstellen. Flexible Cost-Breakdown-Strukturen schlüsseln Preise in Material-, Fertigungs- oder Logistikkosten auf – für präzise Angebotsvergleiche. Auch weitere Kriterien wie Risiko- und Nachhaltigkeitsdaten lassen sich mit einbeziehen und in den Vergabeszenarien berücksichtigen. Nach Abschluss eines Sourcing-Events werden alle vereinbarten Konditionen in SAP aktualisiert.
Saubere Stammdaten als Schlüssel für Prozessoptimierung
Vor der Implementierung der Lösung verbesserte ebm papst zunächst die Qualität seiner Stammdaten. Dafür kam der Data Quality Navigator (DQN) von BearingPoint zum Einsatz. Die Lösung identifiziert und bereinigt mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz Dubletten, Fehler und Inkonsistenzen.
„Je besser die Datenbasis ist, desto besser können anschließend unsere Assistenten und KI-Agenten die Beschaffungsteams von Routineaufgaben entlasten. Dazu erstellen sie zum Beispiel Bestellvorschläge, kommunizieren bei Standardanfragen mit den Lieferanten oder prüfen Abweichungen zwischen Bestellung und Daten entlang der Lieferung“, sagt Jochen Krüger, VP Sales DACH bei JAGGAER. „Die Daten zu bereinigen war umso wichtiger, da ebm-papst weltweit unterschiedliche SAP-Systeme nutzt, deren Informationen in JAGGAER One einfließen werden.“
„BearingPoint und JAGGAER haben bereits während des Auswahlprozesses ein tiefes Prozessverständnis gezeigt. Mit diesen starken Partnern und JAGGAER One können wir unser Ziel von weltweit einheitlichen Beschaffungsprozessen vorantreiben“, erklärt Martin Wagener, Vice President Purchasing bei ebm papst.
Über ebm-papst
Die ebm-papst Gruppe ist weltweit führender Hersteller von Ventilatoren und Motoren mit Hauptsitz in Mulfingen, Baden-Württemberg. Das Familienunternehmen wurde 1963 gegründet und setzt mit seinen Kompetenzen in den Bereichen Motortechnik, Elektronik, Digitalisierung und Aerodynamik international Standards. ebm-papst bietet nachhaltige, intelligente und maßgeschneiderte Lösungen für nahezu alle Anforderungen der Luft- und Heiztechnik. Das Unternehmen bedient mit seinen Produkten zahlreiche Branchen wie Luft-, Kälte- und Klimatechnik, Heizungstechnik, IT, Maschinenbau und Medizintechnik. Im Geschäftsjahr 2024/25 erwirtschaftete die ebm-papst Gruppe einen Umsatz von 2,1 Milliarden Euro. Weltweit beschäftigt das Unternehmen rund 13.500 Mitarbeitende an 25 Produktionsstandorten, unter anderem in Deutschland, China und den USA, sowie in etwa 50 Vertriebsniederlassungen.
Über BearingPoint
BearingPoint ist eine unabhängige Management- und Technologieberatung mit europäischen Wurzeln und globaler Reichweite, die Unternehmen mithilfe moderner Technologien transformiert. Wir unterstützen Unternehmen bei der Transformation, indem wir fundiertes Branchenwissen mit starken Kompetenzen in Strategie, Geschäftsprozessen, Technologie und KI kombinieren. Unsere Beraterteams arbeiten dabei in unterschiedlichsten Industrien – immer nah am Kunden. Spezialisierte SAP- und Microsoft-Einheiten, ein starker Fokus auf KI sowie ergebnisorientierte Softwarelösungen ermöglichen maßgeschneiderte, innovative Lösungen für die Herausforderungen unserer Kunden.
Zu BearingPoints Kunden gehören viele der weltweit führenden Unternehmen und Organisationen. Das globale Netzwerk von BearingPoint mit mehr als 15.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterstützt Kunden in über 70 Ländern und engagiert sich gemeinsam mit ihnen für einen messbaren und langfristigen Geschäftserfolg.
BearingPoint gehört zu den TIME World“s Best Companies und den Forbes World“s Best Employers. Das Unternehmen ist zudem eine zertifizierte B Corporation, die hohe soziale und ökologische Standards erfüllt.
JAGGAER ist ein weltweit führender Softwareanbieter für Enterprise Procurement sowie Supplier Collaboration. Mit seinen KI-gestützten Lösungen setzt das Unternehmen entscheidende Impulse, um menschliche Entscheidungen zu verbessern und Geschäftsergebnisse schneller zu erreichen. JAGGAER hilft Unternehmen, komplexe Prozesse zu automatisieren und zu managen sowie eine resiliente, verantwortungsvolle und integrierte Lieferantenbasis aufzubauen. Seit über 30 Jahren bilden die bewährten, inzwischen KI-gestützten Branchenlösungen, Services und Partnerschaften die Grundlage der JAGGAER One Suite. Überall dort, wo intelligente und umfassende Source-to-Pay-Lösungen benötigt werden, deckt die Plattform sowohl die direkte und indirekte Beschaffung als auch sämtliche Upstream- und Downstream-Prozesse ab. Weltweit konzentrieren sich 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf, die Kunden von JAGGAER dabei zu unterstützen, Mehrwert zu schaffen, ihr Business zu transformieren und ihren Weg zum „Autonomous Commerce“ zu beschleunigen. Weitere Informationen unter https://www.jaggaer.com/de
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- Beschaffung (Wikipedia)
Beschaffung (auch Procurement, Purchasing oder Akquisition) ist in der Betriebswirtschaftslehre eine betriebliche Funktion in Unternehmen, die sich mit dem Einkauf und der Beschaffungslogistik von Material zur Weiterverarbeitung (Produktionsbetriebe) oder zum Weiterverkauf von Handelswaren (Handel) befasst. - Case Study (Wikipedia)
Fallstudie (englisch case study) beschreibt hauptsächlich entweder eine Unterrichtsmethode oder eine Forschungsmethode. Als Unterrichtsmethode wird bei einer Fallstudie dem oder den Lernenden ein „Fall“ vorgelegt, der eine problematische Situation (meist fiktiv oder historisch) schildert. Aufgabe ist es dann, eine Lösung zu erarbeiten. Als Forschungsmethode meint Fallstudie eine empirische Forschung, die einen Untersuchungsgegenstand in seinem realen Umfeld untersuchen soll. Dies wird z. B. in der Sozial- und medizinischen Forschung angewandt. - Digitalisierung (Wikipedia)
Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man die Umwandlung von analogen, d. h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen, zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt. - ebm-papst (Wikipedia)
Die Elektrobau Mulfingen GmbH & Co. KGaA ist die Muttergesellschaft der EBM-Papst-Gruppe (Eigenschreibweise ebm-papst), einem Hersteller von Elektromotoren und Ventilatoren. Die Gruppe entstand 2003 aus dem Zusammenschluss der Unternehmen Elektrobau Mulfingen GmbH & Co. KG (EBM), Papst Motoren GmbH (St. Georgen) und Motoren Ventilatoren Landshut GmbH (MVL) und betreibt international 27 Produktionsstätten (u. a. in Deutschland, China, USA) sowie 49 Vertriebsstandorte. Der Hauptsitz befindet sich in Mulfingen im Hohenlohekreis in Baden-Württemberg. Die Unternehmensgruppe gilt als Weltmarktführer im Bereich Ventilatorentechnik und befindet sich im Besitz der Familien Ziehl, Sturm und Philippiak. - Einkauf (Wikipedia)
Der Begriff Einkauf bezog sich in der Betriebswirtschaftslehre ursprünglich auf die operativen Tätigkeiten zur Versorgung eines Unternehmens mit Gütern und Dienstleistungen, die zur Durchführung des Produktionsprozesses oder der Handelsfunktion benötigt und von diesem Unternehmen nicht selbst hergestellt werden. Mit zunehmender Bedeutung der Unternehmensfunktion Einkauf werden vermehrt auch strategische Aufgaben unter diesem Begriff zusammengefasst. - Industrie (Wikipedia)
Die Industrie befasst sich als Teil der Wirtschaft mit der gewerblichen Gewinnung, Bearbeitung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen oder Zwischenprodukten zu Sachgütern. - Lieferantenmanagement (Wikipedia)
Von Lieferantenmanagement kann gesprochen werden, wenn ein Unternehmen die Beziehungen zu den Lieferanten systematisch steuert. Die Strategie von Unternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu beschränken, führt naturgemäß zu einer Verlagerung von großen Anteilen der Wertschöpfungskette auf Lieferanten und demgemäß zu einer steigenden Bedeutung des Einkaufs. Dies gilt insbesondere für Branchen wie den Automobilbau (1990 Anteil der fremdbezogenen Wertschöpfung 54 Prozent; 2005 über ca. 70 Prozent). Nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Roland Berger & Partner klaffen dabei Anspruch und Wirklichkeit in den Unternehmen oft weit auseinander, indem die Angaben über die eingeschätzte Bedeutung und die tatsächliche Implementierung der einzelnen Aspekte von Lieferantenmanagement recht weit auseinanderliegen. Lieferantenmanagement umfasst im Wesentlichen die folgenden Bereiche: die Bewertung und Auswahl der Zulieferer (Lieferantenbewertung) die Entwicklung des Leistungsniveaus der Lieferanten die Entscheidung, auf welcher Stufe der Lieferant in die Wertschöpfungskette einbezogen werden soll. Als Erfolgsfaktoren für das Lieferantenmanagement werden aufgeführt: die Lieferantensystematik (die unternehmensinterne Erfassung von Daten über die Lieferanten) die Leistungslückenanalyse (Defizite in Produktqualität, Lieferzeit, Kosten, Technologie) ein auf die Belange der einzelnen Unternehmenseinheiten abgestimmtes Lieferantenbewertungssystem eine Internetverbindung zum Austausch von Produktions- und Logistikdaten Integration von System- und Modullieferanten Integration von Dienstleistern und Anlagenlieferanten Integration in Produktentwicklung Prozess-Integration Lieferantenkommunikation Personal- und Kapitaltransfer Das Lieferantenmanagement muss sich auch mit behördlichen Vorgaben wie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz auseinandersetzen um Lieferanten auszuwählen und zu bewerten. - procurement (Wikipedia)
Beschaffung (auch Procurement, Purchasing oder Akquisition) ist in der Betriebswirtschaftslehre eine betriebliche Funktion in Unternehmen, die sich mit dem Einkauf und der Beschaffungslogistik von Material zur Weiterverarbeitung (Produktionsbetriebe) oder zum Weiterverkauf von Handelswaren (Handel) befasst.