Wie Bewertungen, Trends und Meinungen unser Denken lenken

Maren Hartmann: Ich frag mal kurz das Internet

Früher fragten wir Freunde, Familie oder unser Bauchgefühl – heute fragen wir „mal kurz“ das Internet. Doch hinter Sternen, Likes und Rankings steckt mehr, als wir auf den ersten Blick sehen. Denn Bewertungen und Trends beeinflussen nicht nur, was wir kaufen oder klicken, sondern auch, wie wir denken, fühlen und entscheiden.

Stimmungsbarometer:unverb. KI-Analyse*

In ihrem Buch zeigt Maren Hartmann, wie Algorithmen, Filterblasen und Echokammern unsere Wahrnehmung formen – oft subtil, manchmal manipulativ und häufig schneller, als uns lieb ist. Sie erklärt, wie Meinungen entstehen, warum sie sich online so rasant verstärken und weshalb wir uns davon leichter beeinflussen lassen, als wir zugeben möchten.

Dabei bleibt das Buch bewusst fern von Panikmache und Moralkeule: Statt trockener Theorie liefert es alltagsnahe Beispiele, anschaulich erzählt – mit Humor, Leichtigkeit und einem Augenzwinkern. Das Ergebnis ist ein „Augenöffner“, der Orientierung gibt: Wie erkennt man, wann Sterne nur Meinungen sind? Warum wirken Zahlen oft objektiv, sind es aber nicht? Und wie findet man wieder heraus aus digitalen Denkschleifen?

„Ich frag mal kurz das Internet“ richtet sich an alle, die verstehen wollen, warum ein Klick selten nur ein Klick ist – und die Lust haben, die digitale Welt mit mehr Abstand, Klarheit und Gelassenheit zu betrachten.

Buchdaten
Telemach-Verlag | 1. Auflage 2026 | ISBN 978-3-98641-263-0 | 194 Seiten | Preis (D) 15,00 EUR | Preis (A) 15,50 EUR

Zur Autorin
Maren Hartmann ist Beobachterin, Analystin und Geschichtenerzählerin mit einem scharfen Blick für gesellschaftliche Dynamiken und einem feinen Gespür für die subtilen Einflüsse, denen wir täglich begegnen – online wie offline. Bereits während ihres Masterstudiums in Salesmanagement an der FOM Hochschule beschäftigte sie sich intensiv mit der Entstehung und Wirkung von Meinungen. Ihre Abschlussarbeit über den Einfluss von Online-Bewertungen auf einer großen E-Commerce-Plattform wurde zur Initialzündung für ihr erstes Buch „Ich frag mal kurz das Internet“.

Die 2021 gegründete Mentoren-Media-Verlags-Gruppe in Ingelheim publiziert Bücher, die Menschen befähigen, die Welt positiv zu gestalten. Die Verleger glauben an das Potenzial jedes Einzelnen – ob Unternehmer, Kreative, Wissenshungrige oder Kinder – und begleiten sie mit Büchern, die Mut machen, Horizonte erweitern und nachhaltige Impulse setzen. Mit den Imprints des Verlagshauses werden unternehmerisches Denken und gesellschaftliches Bewusstsein gefördert. Dazu gehören kulturelle Tiefe, ästhetisches Empfinden, kindliche Vorstellungskraft und genussvolle Entdeckungsfreude – für eine freie, demokratische, mündige, gesunde und vielfältige Gesellschaft.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Informationskompetenz (Wikipedia)
    Unter Informationskompetenz (englisch information literacy) versteht man die Fähigkeit mit beliebigen Informationen selbstbestimmt, souverän, verantwortlich und zielgerichtet umzugehen. Für den Einzelnen gelten daher der ethische und verantwortungsbewusste sowie der ökonomische, effiziente und effektive Umgang mit Information(en) als grundlegende Prinzipien. Der Begriff Informationskompetenz stammt ursprünglich aus dem Bibliothekswesen und bezieht sich dort vorwiegend auf Informationsbeschaffungsansätze in der wissenschaftlichen Arbeit. Ein erweitertes Begriffsverständnis, das sich auf den Umgang mit Informationen aller Art – also auch Informationen aus dem Internet – bezieht, ist vergleichsweise neu. Informationskompetenz stellt in der modernen stark dynamischen Informationsgesellschaft eine Schlüsselqualifikation zur Bewältigung von Problemen dar. Sie gehört zum Bereich der Soft Skills und umfasst im Allgemeinen eine Reihe von Fähigkeiten, die dem Einzelnen den kompetenten, effizienten – unter Berücksichtigung von Rahmenbedingungen, wie Zeit, Programmen – und verantwortungsbewussten Umgang mit Informationen ermöglicht. Diese Fähigkeiten beziehen sich auf alle Aspekte des problembezogenen Erkennens eines Bedarfs an Informationen, ihrer Lokalisation, ihrer Organisation, ihrer zielgerichteten Selektion durch Analyse und Evaluation und ihrer zweckoptimierten Gestaltung und Präsentation.
  • Manipulation (Wikipedia)
    Der Begriff Manipulation bedeutet heute meist die gezielte und verdeckte Einflussnahme, bezeichnet also sämtliche Prozesse, welche auf eine Steuerung des Erlebens und Verhaltens von Einzelnen und Gruppen zielen und diesen verborgen bleiben sollen, und ist damit der Propaganda verwandt. Eine besondere Bedeutung besitzt der Begriff in der Psychologie für die Methode der experimentellen Manipulation. In seiner ursprünglichen Bedeutung „Handgriff“ steht Manipulation in der manuellen Medizin für eine Reihe von mit der Hand durchgeführten Techniken, die dem Lösen einer Blockierung dienen.
  • Meinungsbildung (Wikipedia)
    Meinungsbildung ist ein Begriff aus Soziologie und Psychologie, welcher die Vorgänge bezeichnet, die zu Entscheidungen führen, wie etwa politischen Entscheidungen, religiösen Entscheidungen oder Kaufentscheidungen. Hierbei steht die Frage im Vordergrund, welche Meinungen Einfluss haben, ob es sich um freiheitliche und individuelle oder durch Macht gelenkte Prozesse handelt. Eine vorherrschende Meinung wird auch öffentliche Meinung oder herrschende Meinung genannt. Historisch steht der Begriff Meinungsbildung im Zusammenhang mit Meinungsfreiheit und Mündigkeit als Bildungsidealen der Aufklärung, deren Gefährdung etwa durch Medienmanipulation, Zensur, Propaganda oder Demagogie diskutiert wird. Den Wandel im 20. Jahrhundert hat etwa Jürgen Habermas in seiner Arbeit Strukturwandel der Öffentlichkeit (1962) interpretiert. – Empirisch wird die Meinungsbildung von der Meinungsforschung untersucht.
  • Nudging (Wikipedia)
    Nudging ([ˈnad͡ʒɪŋ] engl. für Stupsen oder Schubsen, hier im Sinne von Anstoß, Anreiz oder Anregung zu einem bestimmten Verhalten; auch: Nudge [ˈnad͡ʒ], Nudge-Theorie) ist ein Begriff der Verhaltensökonomik, der durch den Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler und den Rechtswissenschaftler Cass Sunstein und deren Buch Nudge: Improving Decisions About Health, Wealth, and Happiness (deutscher Titel Nudge: Wie man kluge Entscheidungen anstößt) von 2008 geprägt wurde: Unter einem Nudge verstehen die Autoren eine Methode, das Verhalten von Menschen zu beeinflussen, ohne dabei auf Verbote und Gebote zurückgreifen oder ökonomische Anreize verändern zu müssen. Seit dieser Veröffentlichung findet der Begriff auch in anderen Gebieten Anwendung, etwa der Marketing-Kommunikation.
  • Social Media (Wikipedia)
    Soziale Medien oder englisch Social Media sind digitale Medien bzw. Plattformen (Social Software), die es Nutzern ermöglichen, sich im Internet zu vernetzen, sich also untereinander auszutauschen und mediale Inhalte einzeln, in einer definierten Gemeinschaft oder offen in der Gesellschaft zu erstellen, zu diskutieren und weiterzugeben. Soziale Medien können als weltweit unmittelbar zugängliche Anwendungsart der neuen Medien das schnelle Verbreiten von Wissen, Meinungen und anderen Informationen unterstützen. Sie sind einer der meistgenutzten Onlinedienste. Von den 5,4 Milliarden Internetnutzern Anfang 2024 benutzten mehr als 5 Milliarden soziale Medien. Der verbreitetste und bekannteste Typ von sozialen Medien sind die sozialen Netzwerke.
  • Sterne (Wikipedia)
    Sterne steht für: die Mehrzahl von Stern den nächtlichen Sternenhimmel die Hotelsterne (zwei bis fünf Sterne) die Michelin-Sterne zur Restaurant-Bewertung, siehe Guide Michelin #Sterne, „Bib Gourmand“ und „Teller“ (‚Assiette‘) eine Kennzeichnung von Gefrierfächern, siehe Eisfach#Sternekennzeichnung für Gefrierfächer Sterne (Film), deutsch-bulgarischer Spielfilm (1959) von Konrad Wolf eine Variante des Würfelspiels Fenster (Würfelspiel) Bewusstseinstrübung nach erhaltenem Schlag, Zeichensprache in Comics in der Redewendung Sterne sehen für die Purkinje-(Ader-)Figur, die beim Druck auf den Augapfel wahrgenommen wird Sterne ist der Familienname folgender Personen: David Sterne (* 1945), britischer Schauspieler Felix Sterne (1855–1933), auch: Felix Stern, slowakisch-österreichischer Journalist und Verleger Hedda Sterne (1910–2011), US-amerikanische Künstlerin Laurence Sterne (1713–1768), englischer Schriftsteller Maurice Sterne (1878–1957), US-amerikanischer Grafiker, Maler und Bildhauer Morgan Sterne (1926–2011), US-amerikanischer Schauspieler René Sterne (1952–2006), belgischer Comiczeichner Richard Sterne (Priester) (1596–1683), englischer Priester Richard Sterne (Golfspieler) (* 1981), südafrikanischer Golfspieler Die Sterne steht für: Die Sterne, deutschsprachige Hamburger Band Die Sterne (Zeitschrift), astronomische Zeitschrift Siehe auch: Stern (Begriffsklärung) Stearn (Begriffsklärung) Sterne und Weltraum (Zeitschrift) Sternchen (Schriftzeichen) Sternenkind Meistersterne (DFB / DFL)
  • trends (Wikipedia)
    Trends ist eine Reihe von wissenschaftlichen Fachzeitschriften, welche von der niederländischen Verlagsgruppe Elsevier herausgegeben wird und sich mit verschiedenen Themenbereichen über die gesamte Biologie hinweg beschäftigt. Die Magazinreihe Trends wurde 1976 mit der Zeitschrift Trends in Biochemical Sciences (TIBS) begründet. Gefolgt von den Journals Trends in Neurosciences (TINS), Trends in Pharmacological Sciences (TIPS) und Immunology Today hat sich die Magazinreihe auf inzwischen 15 verschiedene Journals ausgeweitet.
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