Technologischer Wandel in KMU: Interne Kommunikation bei Digitalisierung und Automatisierung

Digitalisierung und Automatisierung verändern kleine und mittelständische Unternehmen. Interne Kommunikation steuert in solchen Prozessen Orientierung, Lernfähigkeit und Akzeptanz.

BildIm Mittelstand am Niederrhein wird technologische Erneuerung häufig als Einführungsprojekt organisiert, das Auswahl, Zeitplan, Schulung und Go-live umfasst. Die betriebliche Wirksamkeit entsteht jedoch erst dann, wenn die neue Arbeitsweise in Routinen übergeht. Sobald Systeme Datenqualität verlangen, Dokumentation standardisieren oder Entscheidungen vorbereiten, greifen sie in informelle Praxislogiken ein, die sich über Jahre als leistungsfähig erwiesen haben. Widerstand ist in diesen Situationen häufig eine Reaktion auf Kontrollverlust, auf unklare Verantwortlichkeiten oder auf fehlende Einbettung in den Zweck der Arbeit, nicht eine pauschale Ablehnung von Technologie.

„Technologischer Wandel bedeutet Wandel der Arbeitsorganisation, weil neue Systeme entscheiden helfen, dokumentieren, vergleichen und bewerten“, sagt Prof. Dr. Patrick Peters, Professor für Kommunikation und Nachhaltigkeit sowie Berater für PR und Kommunikation in Mönchengladbach. „Wenn Unternehmen diesen Zusammenhang nicht kommunizieren, wird aus einer Einführung ein Vertrauensproblem. Dann entstehen Umgehungspraktiken, die den Nutzen der Technologie faktisch neutralisieren.“

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Interne Kommunikation im Wandel erschöpft sich nicht in Termin- und Funktionshinweisen. Sie klärt, was sich an Aufgabenprofilen verändert, welche Entscheidungslinien gelten und wie Fehlerkorrekturen organisiert werden. Ebenso regelt sie, wie Rückmeldungen verarbeitet werden, damit Lernen möglich bleibt, ohne dass die Umstellung in Beliebigkeit gerät. Gerade in KMU, die stark über Personen und informelle Absprachen funktionieren, wirkt Führung über die Glaubwürdigkeit der eigenen Praxis. Mitarbeitende beobachten, ob Führung selbst mit neuen Werkzeugen arbeitet, ob sie Widersprüche zwischen Anspruch und Alltag erkennt und ob Zuständigkeitskonflikte entschieden werden.

Ein tragfähiges Vorgehen setzt an einem klar definierten Einsatzfeld an, in dem Nutzen im Arbeitsalltag erkennbar wird und die Umstellung kontrollierbar bleibt. Wenn Systeme Planung, Kundenkommunikation oder Dokumentation verändern, braucht der Betrieb eine nachvollziehbare Ordnung der Freigaben und Verantwortlichkeiten. Ohne diese Ordnung entsteht eine Grauzone, in der Mitarbeitende sich absichern und neue Werkzeuge nur formal verwenden. Interne Kommunikation schafft hier die Voraussetzungen, die technische Projekte häufig unterschätzen, weil sie die soziale Einbettung von Regeln und Entscheidungen organisiert.

„Unternehmen müssen Veränderung so kommunizieren, dass Mitarbeitende die neue Ordnung verstehen und zugleich ihre praktische Erfahrung einbringen können“, betont Patrick Peters. „Das entlastet Führung, weil es Reibungsverluste reduziert und die Umstellung in eine kontrollierbare Form bringt.“ Er begleitet Transformations- und Kommunikationsprojekte in KMU im Raum Mönchengladbach, Krefeld, Viersen, Kleve, Neuss, Heinsberg sowie Aachen und Eifel. Weitere Informationen zur Kommunikationsberatung und zur internen Transformationskommunikation stehen unter www.pp-text.de zur Verfügung.

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Dr. Patrick Peters – Klare Botschaften
Herr Prof. Dr. Patrick Peters
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Prof. Dr. Patrick Peters ist Berater und Trainer für PR und Kommunikation in Mönchengladbach. Der ausgebildete Finanz- und Wirtschaftsjournalist begleitet seit vielen Jahren Unternehmen und Berufsverbände in Kommunikationsberatung, Medienarbeit, Expertenpositionierung, Kundenkommunikation und internen Kommunikation über alle Kanäle hinweg. Dabei übernimmt er als redaktioneller Dienstleister auch die Erstellung aller Texte und Formate und wird als Ghostwriter für Aufsätze und Bücher tätig. Er ist besonders auf Unternehmen aus der Finanz- und Beratungsindustrie, der Bau- und Immobilienwirtschaft und dem Handwerk spezialisiert. Im Mittelpunkt stehen die langfristige, vertrauensvolle Beziehung und der kontinuierliche Austausch mit den Mandant:innen auf einer dezidiert werteorientierten Basis, um gemeinsam die Zukunft einer Organisation positiv und wertvoll zu gestalten. Prof. Dr. Patrick Peters versteht sich als Trusted Advisor seiner Mandant:innen in allen Fragen rund um PR und Kommunikation und den angrenzenden Themenbereichen. Neben seiner Rolle als Berater für Kommunikation und Redaktion ist Patrick Peters als freier Wissenschaftler, Publizist und Vortragsredner tätig: Er ist Professor für PR, Kommunikation und digitale Medien sowie Prorektor für Forschung und Lehrmittelentwicklung an der Allensbach Hochschule, an der er auch Wirtschaftsethik und Diversity Management lehrt, und unterrichtet Wirtschaftsethik an der Hochschule Niederrhein. Darüber hinaus ist er Herausgeber der Reihe „Wirtschaft kontrovers“ im Kohlhammer Verlag. Mit seinem Seminarangebot im Bereich Kommunikation bietet Prof. Dr. Patrick Peters auf Basis seiner umfassenden Kenntnisse und Erfahrungen in Kommunikation, Bildung und Lehre als professioneller Trainer die Möglichkeit, kommunikative Fähigkeiten auf ein neues Level zu heben. Die Seminare richten sich an Einzelpersonen, Teams und Organisationen, die effektiver kommunizieren möchten. Mehr Informationen unter www.pp-text.de

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Computer, Information, Telekommunikation (Wikipedia)
    Ein Computer (englisch; deutsche Aussprache [kɔmˈpjuːtɐ]) oder Rechner ist ein Gerät, das mittels programmierbarer Rechenvorschriften Daten verarbeitet. Dementsprechend werden vereinzelt auch die abstrahierenden beziehungsweise veralteten, synonym gebrauchten Begriffe Rechenanlage, Datenverarbeitungsanlage oder elektronische Datenverarbeitungsanlage sowie Elektronengehirn verwendet. Charles Babbage und Ada Lovelace (geborene Byron) gelten durch die von Babbage 1837 entworfene Rechenmaschine Analytical Engine als Vordenker des modernen universell programmierbaren Computers. Konrad Zuse (Z3, 1941 und Z4, 1945) in Berlin, John Presper Eckert und John William Mauchly (ENIAC, 1946) bauten die ersten funktionstüchtigen Geräte dieser Art. Bei der Klassifizierung eines Geräts als universell programmierbarer Computer spielt die Turing-Vollständigkeit eine wesentliche Rolle. Sie ist benannt nach dem englischen Mathematiker Alan Turing, der 1936 das logische Modell der Turingmaschine eingeführt hatte. Die frühen Computer wurden auch (Groß-)Rechner genannt; ihre Ein- und Ausgabe der Daten war zunächst auf Zahlen beschränkt. Zwar verstehen sich moderne Computer auf den Umgang mit weiteren Daten, beispielsweise mit Buchstaben und Tönen. Diese Daten werden jedoch innerhalb des Computers in Zahlen umgewandelt und als solche verarbeitet, weshalb ein Computer auch heute eine Rechenmaschine ist. Mit zunehmender Leistungsfähigkeit eröffneten sich neue Einsatzbereiche. Computer sind heute in allen Bereichen des täglichen Lebens vorzufinden, meistens in spezialisierten Varianten, die auf einen vorliegenden Anwendungszweck zugeschnitten sind. So dienen integrierte Kleinstcomputer (eingebettetes System) zur Steuerung von Alltagsgeräten wie Waschmaschinen und Videorekordern oder zur Münzprüfung in Warenautomaten; in modernen Automobilen dienen sie beispielsweise zur Anzeige von Fahrdaten und steuern in „Fahrassistenten“ diverse Manöver selbst. Universelle Computer finden sich in Smartphones und Spielkonsolen. Personal Computer (engl. für persönliche Computer, als Gegensatz zu von vielen genutzten Großrechnern) dienen der Informationsverarbeitung in Wirtschaft und Behörden sowie bei …
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