Prof. Dr. med. Wolfgang Hamel wird in der RLS-Selbsthilfegruppe „Neurostimulation“ am 09.02.26 (Beginn 18:00) als Gast über die RLS-Therapie per Neurostimulation am UKE Hamburg berichten.
München, den 06.02.2026. Die Deutsche Restless Legs Vereinigung e.V. und deren Selbsthilfegruppe Neurostimulation freuen sich sehr, den Neurochirurgen Prof. Dr. med. Wolfgang Hamel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE) als Gast begrüßen zu dürfen. Er wird im Laufe der SHG-Sitzung am 09.02.26 (Beginn: 18:00 Uhr) erscheinen und aus der Praxis über den Ablauf am Uniklinikum und den dortigen Umgang mit dem Thema Neurostimulation berichten. Darüber hinaus steht er für Fragen und einen offenen Austausch zur Verfügung.
Bitte melden Sie sich bei Interesse per E-Mail bei der Selbsthilfengruppenleitung an: rls-neurostimulation@hamburg.de.
Das Restless Legs Syndrom (RLS) oder das „Syndrom der unruhigen Beine“ ist eine häufige schlafbezogene neurologische Krankheit, die zwar seit langem beschrieben, aber bis heute oft nicht richtig erkannt wird. Typisch für RLS sind unangenehme bis schmerzhafte, schwer zu beschreibende Missempfindungen sowie ein ausgeprägter Bewegungsdrang vor allem der Beine, mitunter aber auch anderer Körperregionen. Die Beschwerden treten dann auf, wenn der Körper zur Ruhe kommt, was insbesondere Ein- und Durchschlafstörungen nach sich zieht.
Allerdings spricht nicht jeder Patient auf die Therapie an und viele haben mit Nebenwirkungen zu kämpfen. Für RLS-Betroffene, auf die das zutrifft, könnte die Neurostimulation eine Behandlungsmöglichkeit darstellen. In der Schmerztherapie wird dieses etablierte Verfahren bereits seit Langem erfolgreich eingesetzt. Ärzte konnten bei Patienten, die sowohl an Rückenschmerzen als auch am RLS litten und die mit Neurostimulation behandelt wurden, eine Verbesserung der RLS-Symptome be- obachten. Diese Verbesserung war oft vergleichbar mit der Linderung der Rückenschmerzen. Das deutet darauf hin, dass Neurostimulation eine vielversprechende Behandlungsoption für RLS- Patienten sein könnte, vor allem für jene, die nicht auf Medikamente ansprechen oder für Betroffene mit schmerzhaftem RLS.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
RLS e.V. Deutsche Restless Legs Vereinigung
Frau Katharina Glanz
Schäufeleinstr. 35
80687 München
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email : info@restless-legs.org
Die Deutsche Restless Legs Vereinigung ist ein gemeinnütziger Verein der gesundheitsbezogenen Selbsthilfe für Menschen, die am RLS leiden. Der RLS-Vereinigung steht ein medizinisch-wissenschaftlicher Beirat zur Seite, dem angesehene Experten auf dem Gebiet der RLS-Forschung angehören. Die zahlreichen regionalen Selbsthilfegruppen sind das Rückgrat ihrer ehrenamtlichen Arbeit. Diese arbeiten selbstständig unter dem Dach der RLS-Vereinigung und bieten deutschlandweit gezielt Austausch, Hilfe und aktuelle Informationen an.
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- Medizin, Gesundheit, Wellness (Wikipedia)
Die Medizin (von lateinisch medicina) ist die Wissenschaft der Vorbeugung, Erkennung und Behandlung von Krankheiten, Verletzungen und Behinderungen bei Menschen und Tieren. Sie wird von medizinisch ausgebildeten Heilkundigen ausgeübt mit dem Ziel, die Gesundheit zu erhalten oder wiederherzustellen. Dabei handelt es sich meist um Ärzte, aber auch um Angehörige weiterer Heilberufe. Zum Bereich der Medizin gehören neben der Humanmedizin die Zahnmedizin, die Veterinärmedizin (Tiermedizin) und in einem weiteren Verständnis auch die Phytomedizin (Bekämpfung von Pflanzenkrankheiten und Schädlingen). In diesem umfassenden Sinn ist Medizin die Lehre vom gesunden und kranken Lebewesen. Die Kulturgeschichte kennt eine große Zahl von unterschiedlichen medizinischen Lehrgebäuden, beginnend mit den Ärzteschulen im europäischen und asiatischen Altertum, bis hin zur modernen Vielfalt wissenschaftlicher Erkenntnisse. Die Medizin umfasst auch die anwendungsbezogene Forschung ihrer Vertreter zur Beschaffenheit und Funktion des menschlichen und tierischen Körpers in gesundem und krankem Zustand, mit der sie ihre Diagnosen und Therapien verbessern will. Die (natur)wissenschaftliche Medizin bedient sich dabei seit etwa 1845 zunehmend der Grundlagen, die Physik, Chemie, Biologie und Psychologie erarbeitet haben. Als Mediziner bezeichnet man eine Person, die Medizin studiert hat.