Künstliche Intelligenz hält Einzug in Labor und Entwicklungsabteilung. Für Anleger entsteht ein neues, datengetriebenes Ökosystem.
Künstliche Intelligenz war lange vor allem ein Thema für Internetplattformen, digitale Werbung und Konsumentenanwendungen. Inzwischen verlagert sich ein wesentlicher Teil der Dynamik in Richtung „AI for Science“: KI-gestützte Modelle beschleunigen Forschung, Simulation und Design in Bereichen wie Biotechnologie, Pharma, Chemie und Materialwissenschaft. Für Investoren entsteht damit ein neues, stark wachsendes Ökosystem zwischen Labor, Rechenzentrum und Fabrik. Im Kern geht es darum, die Entwicklung von Wirkstoffen, Materialien und komplexen Systemen nicht mehr ausschließlich über langwierige Laborversuche zu treiben, sondern massiv über Simulation und datengetriebene Modellierung zu ergänzen. Foundation-Modelle für Moleküle, Proteine oder Materialien erzeugen in Sekunden Vorschläge, für die früher Wochen experimenteller Arbeit nötig waren. Sie generieren virtuelle Bibliotheken von Kandidaten, simulieren Bindungseigenschaften, Toxizität oder mechanisches Verhalten und priorisieren jene Ansätze, die sich für reale Tests lohnen.
„Wir sehen hier die Industrialisierung der Forschung“, sagt Christian Hintz, Portfoliomanager des „AI Leaders“, einem global investierenden Aktienfonds mit dem Fokus auf Anbieter und Anwender Künstlicher Intelligenz (WKN: A2PF0M / ISIN: DE000A2PF0M4). „KI verschiebt den Aufwand von Versuchen im Labor hin zu vorstrukturierten Hypothesen aus dem Modell. Das verkürzt Entwicklungszyklen, senkt Kosten und erhöht die Trefferwahrscheinlichkeit – und zwar in Bereichen, in denen einzelne Erfolge enorme wirtschaftliche Hebel haben, etwa in der Onkologie, bei seltenen Krankheiten oder bei neuen Batteriematerialien.“ Technologisch entstehen entlang der gesamten Kette neue Anbieter: Plattformen für molekulare Foundation-Modelle, Start-ups, die Proteinfaltung und Wirkstoffbindung simulieren, Softwarehäuser für Hochleistungssimulationen und Automatisierungslösungen für Laborprozesse. Hinzu kommen klassische Biotech- und Chemieunternehmen, die KI-gestützte Modelle tief in ihre F&E-Prozesse integrieren und sich so strategische Vorteile sichern – etwa durch verkürzte Zeit bis zur klinischen Studie oder durch bessere Ausnutzung von Patentschutzfristen.
Für Investoren ist entscheidend, dass AI for Science eng an reale Budgets gekoppelt ist. Forschungsausgaben in Pharma, Chemie oder Energie zählen zu den stabileren Komponenten der Unternehmensplanung, nicht zuletzt, weil sie durch regulatorische Anforderungen, Patentausläufe und demografische Trends strukturell gestützt werden. „Wer in die Infrastruktur und Software dieser KI-getriebenen Forschung investiert, dockt nicht nur an einen Technologietrend an, sondern an Pflichtausgaben großer Industriezweige“, betont Christian Hintz. „Das ist ein wichtiger Unterschied zu reinen Konsumenten-Applikationen, deren Nachfrage deutlich volatiler sein kann.“
Die zweite Ebene des Investment-Case liegt in der Skalierbarkeit: Ein einmal trainiertes Modell für Protein-Design oder Materialsimulation lässt sich vielfach wiederverwenden, anpassen und lizenzieren – in unterschiedlichen Indikationen, Märkten und Partnerschaften. Geschäftsmodelle reichen von reinen Softwarelizenzen über „AI as a Service“ bis zu Joint Ventures, in denen KI-Plattformen und Pharmaunternehmen Forschungsrisiken und -erträge teilen. Für Anleger bedeutet das: Zentral ist weniger die kurzfristige Profitabilität einzelner Projekte als die Frage, ob ein Unternehmen über wiederverwendbare Plattformen verfügt, die langfristig mehrere Wertschöpfungspfade eröffnen.
Gleichzeitig bleibt das Feld risikobehaftet. Viele Unternehmen befinden sich in frühen Entwicklungsstadien, regulatorische Anforderungen sind hoch, und nicht jede Simulation führt zu einem marktfähigen Produkt. „Genau deshalb ist Diversifikation über mehrere Anbieter, Anwendungsfelder und Entwicklungsstadien so wichtig“, erklärt Christian Hintz. „Als thematischer Investor prüfen wir, ob ein Unternehmen klare Metriken für den Beitrag der KI zur Pipeline-Qualität hat und ob sich diese Effekte in Partnerschaften, Lizenzeinnahmen oder verkürzten Entwicklungszeiten abbilden.“ Für langfristige Investoren zeichnet sich damit ein strukturelles Wachstumsfeld ab: KI wird vom Produktivitätswerkzeug der Büroarbeit zur Forschungstechnologie, die Unsicherheit in hochregulierten Industrien reduziert. Wer AI for Science im Portfolio verankert, investiert nicht nur in virtuelle Moleküle, sondern in die Beschleunigung realer Innovationszyklen – von neuen Medikamenten über leichtere Werkstoffe bis zu effizienteren Energiespeichern.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
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Herr Christian Hintz
Kronprinzstraße 17
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email : info@christianhintz.com
Über den Fonds „AI Leaders“
Der „AI Leaders“ (WKN: A2PF0M / ISIN: DE000A2PF0M4) ist ein ist ein global investierender Aktienfonds mit dem Fokus auf Anbieter und Anwender Künstlicher Intelligenz. Das Managementteam bestehend aus Christian Hintz, Tilmann Speck und Gerd Schäfer verwaltet ein Portfolio von bis zu 160 Werten von Herstellern und Anbietern von KI-Hardware und von KI-Software, Anwendern von KI-Hard- oder -Software für den eigenen Unternehmenszweck und Dienstleister im Bereich von KI. Bis 2030 erwarten Experten für die Künstliche Intelligenz einen Wertschöpfungsbeitrag zum weltweiten Bruttosozialprodukt in Höhe von 1,2 Prozent pro Jahr. Bei den bis zu 160 Portfoliounternehmen des „AI Leaders“ handelt es sich um Gesellschaften mit einer führenden Marktstellung. Das Portfoliomanagement-Team setzt den digitalen Investmentprozess ,TOPAS‘ des Wertpapierinstituts ELAN Capital-Partners GmbH ein. Dieser wurde für die zeitnahe Steuerung von Portfoliobausteinen konzipiert und balanciert Tag für Tag die Allokation des Portfolios, um den sich jeweils ändernden Marktbedingungen zu entsprechen. Damit können die Faktorprämien von Wachstumswerten eingenommen werden, während die Volatilität auf einem gesamtmarktüblichen Niveau gehalten wird. Weitere Informationen unter https://ai-leaders.de
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- Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen (Wikipedia)
Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.