Erst vor Kurzem ging in Deutschland die Handelsmission der Genossenschaften des Milch- und Molkereisektors zu Ende. Ziel war es, den Austausch in Bezug auf die Kompetenzen und optimalen Vorgehensweisen zu fördern sowie zusammen mit den lokalen Gesprächspartnern neue Synergien auf institutioneller, genossenschaftlicher und unternehmerischer Ebene auszuklügeln.
Die im Rahmen des vom Milchsektor Alleanza delle Cooperative Italiane geförderten, von Confcooperative umgesetzten und von der Europäischen Kommission kofinanzierten Projekts „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“ organisierte Initiative, betraf eine umfangreiche Delegation von Genossenschaften und Milchhöfen wie Latteria di Branzi, Latteria di Chiuro, Latteria Valtellina, PLAC, Torre Pallavicina, Granarolo und Latteria Soresina.
„Diese Reise nach Berlin – so Giovanni Guarneri, Präsident des Komitees für den Milch- und Molkereisektor von Confcooperative Fedagripesca sowie Vizepräsident der Latteria PLAC – hat es uns ermöglicht, mit dem deutschen Genossenschaftssystem in Kontakt zu treten, Berührungspunke und gemeinsame Ansätze zu finden und diese zusammen weiterzuentwickeln, um unsere erstklassigen und in Europa hergestellten Milch- und Käsespezialitäten in einem zunehmend konkurrierenden internationalen Umfeld zu fördern und zu kräftigen“.
Im Laufe der Mission besuchte die Delegation die internationale Fachmesse Grüne Woche in Berlin. Dabei handelt es sich um eine der größten europäischen Messen für Ernährungs- und Landwirtschaft und wichtigen Treffpunkt für Fachleute, Händler und Entscheidungsträger der Branche. Der Event bot eine wertvolle Gelegenheit zum Austausch zwischen der italienischen und deutschen Realität in Hinsicht auf Produktinnovation, nachhaltige Praktiken sowie Entwicklungsperspektiven der europäischen Wertschöpfungskette für Ernährung und Landwirtschaft.
In der italienischen Botschaft in Berlin fand außerdem ein Galadinner statt, bei dem 30 Gäste eingeladen waren, darunter wichtige institutionelle und diplomatische Persönlichkeiten, Experten und Akteure der Branche, Journalisten und Food Blogger. Eröffnet wurde der Abend von Luigi Estero, Minister und stellvertretender Missionsabgeordneter der Italienischen Botschaft in Berlin, sowie von Giovanni Guarneri, der das Projekt „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“ vorstellte. Im Laufe des Abends folgten weitere Beiträge einschließlich der des Experten für Milch- und Molkereiprodukte und Chefredakteur von B&L Medien, Burkhard Endemann, der einen vertiefenden Einblick in die Molkereibranche Deutschlands und der Vertreter der italienischen Genossenschaften gab. Im Mittelpunkt des Abends standen die folgenden herausragenden Käsespezialitäten Italiens, die sowohl in ihrer reinen Form als auch als Zutat der servierten Speisen präsentiert wurden: Formaggio Branzi Stagionato, Valtellina Casera g.U. Selezione 2023, Grana Padano g.U., Provolone Valpadana g.U., Gorgonzola g.U. in seiner milden Variante sowie Burrata, Joghurt und Sahne.
Mit folgenden Worten schloss Guarneri den Abend: „Wir kehren von dieser kurzen Reise mit dem Bewusstsein zurück, wie wichtig es ist, auf genossenschaftlicher Ebene zusammenzuarbeiten, neue Beziehungen aufzubauen und unsere gegenseitigen Vorteile zu fördern. Das Ganze auf der Grundlage europäischer Strategien und durch den Austausch unseres gegenseitigen Wissens sowie neuer Zukunftsperspektiven“.
Die Initiative stellte eine der Etappen zur Förderung und Information dar und wurde für die Experten der Branche organisiert, wobei vor allem die beiden Zielländer Italien und Deutschland angesprochen wurden, denen das Projekt „Think Milk, Taste Europe, Be Smart“ gewidmet ist.
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- deutsche (Wikipedia)
Das Ethnonym Deutsche wird in vielfältiger Weise verwendet. Für die Definition der Deutschen als Ethnie werden verschiedene subjektive und objektive Kriterien genannt, unter anderem deutsche Abstammung, deutsche Muttersprache, Pflege deutscher Kultur, das Bekenntnis zum deutschen Volkstum und zur deutschen Geschichte und der Glaube an diese Gemeinsamkeiten. Eine „völkische“ Konzeption der Deutschen sieht dabei in der gemeinsamen Abstammung das primäre Unterscheidungsmerkmal zwischen Deutschen und Nichtdeutschen. Es gibt enge Wechselbeziehungen, aber auch Konfliktpotential zwischen den verschiedenen Konzeptionen, insbesondere einerseits zwischen dem Ethnienkonzept, das die Deutschen als Nachfahren des die deutsche Sprache sprechenden Bevölkerungsteils des Ostfrankenreiches betrachtet, aber später nationalistisch umgedeutet wurde, sowie andererseits den Bestimmungen über die rechtliche Zugehörigkeit zu Deutschland. Im juristischen Sinne bilden alle deutschen Staatsbürger das deutsche Staatsvolk. Bei der Zugehörigkeit dazu werden seit 1949 ethnische und kulturelle Kriterien nicht mehr berücksichtigt. Einzige Ausnahme sind die Statusdeutschen, also den Staatsangehörigen gleichgestellte Personen als Deutsche im Sinne des Grundgesetzes. Diese Rechtsstellung wird heute nur noch Spätaussiedlern in der Zeit zwischen ihrer Aufnahme im Bundesgebiet und der Bescheinigung ihres Status als Spätaussiedler gewährt.