Ein investigatives Buch über Macht, Ideologie und gesellschaftliche Einflussnahme

"Die Anthroposophen kommen"

Pirmin A. Breig

Zug, 2026 – Mit seinem neuen Buch „Die Anthroposophen kommen – oder wie eine Glaubensmafia dabei ist, die Gesellschaft zu unterwandern“ legt der Schweizer Autor Pirmin A. Breig eine schonungslose, persönliche und zugleich politische Analyse der Anthroposophie und ihres gesellschaftlichen Wirkens vor. Das Buch ist soeben im Imprint „Mein Buch“ der Europäischen Verlagsgesellschaften GmbH erschienen.

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Ausgehend von eigenen Erfahrungen beschreibt Breig, wie anthroposophische Netzwerke seiner Ansicht nach über Jahrzehnte hinweg zentrale Positionen in Politik, Justiz, Kultur und Gesundheitswesen besetzt haben – oft unauffällig, aber mit nachhaltiger Wirkung. Der Autor spricht von einer schleichenden ideologischen Umformung gesellschaftlicher Maßstäbe, bei der Menschen zunehmend nach einem bestimmten „Menschenbild“ bewertet werden.

Im Zentrum des Buches steht ein detailliert dokumentierter Fall aus Breigs eigener Familie: die schwerwiegenden gesundheitlichen Folgen, die sein Bruder mit Trisomie 21 nach wiederholten medizinischen Behandlungen durch anthroposophische Ärzte erlitt. Der Autor erhebt den Vorwurf, dass dabei ideologische Motive, geheime Lehren und ein bewusst konstruiertes Krankheitsbild eine entscheidende Rolle gespielt hätten. Die Vorgänge seien – so Breig – systematisch vertuscht und von staatlichen Stellen nicht weiterverfolgt worden.

„Die Anthroposophen kommen“ ist dabei weit mehr als ein persönlicher Erfahrungsbericht. Das Buch verbindet Autobiografie, Chronologie, ideologiekritische Analyse und gesellschaftspolitische Warnschrift. Breig ordnet die Lehren Rudolf Steiners historisch ein, beleuchtet deren esoterische und rassistische Elemente und stellt sie in einen Zusammenhang mit heutigen institutionellen Strukturen.
Der Autor richtet sich mit seinem Buch an eine breite Öffentlichkeit: an Journalistinnen und Journalisten, Juristinnen und Juristen, politisch Interessierte, medizinisches Fachpersonal sowie an alle Leserinnen und Leser, die sich mit Fragen von Macht, Ideologie, Transparenz und Menschenrechten auseinandersetzen möchten.

Buchdaten (Auswahl):
-Titel: Die Anthroposophen kommen – oder wie eine Glaubensmafia dabei ist, die Gesellschaft zu unterwandern
-Autor: Pirmin A. Breig
-ISBN: 978-3-03877-988-9
-Erscheinungsjahr: 2026
-Preis: 16,80 EUR / 18 CHF
-Verlag/Imprint: Mein Buch
-Erscheinungsort: Zug

Über den Autor:
Pirmin A. Breig, geboren 1968 in Basel, studierte u. a. Medizin, Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie. Er ist ausgebildeter Künstler und war über Jahre hinweg selbst in anthroposophischen Kontexten aktiv. Mit diesem Buch vollzieht er eine bewusste, öffentliche Abrechnung mit einer Ideologie, die er heute als menschenrechtsgefährdend einstuft.

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Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • anthroposophie (Wikipedia)
    Als Anthroposophie (von altgriechisch ἄνθρωπος ánthrōpos „Mensch“ und σοφία sophίa „Weisheit“) werden eine von Rudolf Steiner (1861–1925) begründete, weltweit vertretene spirituelle und esoterische Weltanschauung sowie der zugehörige Ausbildungs- und Erkenntnisweg bezeichnet. Die Anthroposophie verbindet Elemente des deutschen Idealismus, der Weltanschauung Goethes, der Gnosis, christlicher Mystik, fernöstlicher Lehren sowie der naturwissenschaftlichen Erkenntnisse zu Steiners Zeit miteinander. Eine Hauptquelle der anthroposophischen Lehre bildet die okkulte „Geheimwissenschaft“, die Rudolf Steiner nach eigenen Aussagen aus Erforschungen einer für ihn bestehenden geistigen Welt, mit Hilfe von „Hellseherorganen“, erlangt habe. Ein zentraler Aspekt war und ist eine Anwendung des Evolutionsgedankens auf die spirituelle Entwicklung. Dabei verarbeitete Steiner evolutionäre Ansätze sowohl des Darwinisten Ernst Haeckel als auch der modernen Theosophie, wie sie Helena Petrovna Blavatsky vertrat. Die Anthroposophie sucht – im Gegensatz zu Vertretern eines rein säkular naturwissenschaftlich orientierten Fortschrittsgedankens – die Menschheit und ihre Entwicklung spirituell und übersinnlich zu verstehen, setzt sich dabei aber von der Theosophie und ihrer Orientierung an der östlichen Religiosität ab. Die Einbeziehung und Neuinterpretation der Evolution führte ebenso wie bei Haeckel und anderen Zeitgenossen Steiners zu Kontroversen um mögliche sozialdarwinistische und rassistische Aspekte. Angeregt von Steiners Ideen existiert in vielen Bereichen eine „Anwendungs-Anthroposophie“, zum Beispiel die Anthroposophische Architektur, die Waldorfpädagogik, die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die anthroposophische Medizin, anthroposophische Naturkosmetik und Die Christengemeinschaft.
  • Buchkritik (Wikipedia)
    Die Literaturkritik oder Literaturbesprechung als Feld der Literaturdiskussion macht es sich anhand von Rezensionen zur Aufgabe, Werke der Literatur zu bewerten und einzuordnen. Sie erörtert aktuelle Neuerscheinungen, unterwirft aber auch immer wieder Werke weit älteren Datums kritischen Neubewertungen. Dabei bezieht sie gegebenenfalls in Vergleichen die Tendenzen landesweiter oder/und internationaler Literaturen in ihre Diskurse mit ein. (Siehe hierzu auch unter Literatur den Abschnitt: Geschichte des Diskussionsfeldes) Eine Literaturkritik zu verfassen, kann wiederum synonym gebraucht werden, u. a. für das Verfassen einer monografischen oder essayartigen Abhandlung, beispielsweise über das Gesamtwerk eines Autors. Häufiger bezeichnet die Formulierung jedoch die allein ein literarisches Werk würdigende Literaturkritik, die auch Literaturrezension, Buchrezension, Buchbesprechung und Buchkritik genannt wird. Literaturkritiker bzw. Rezensenten literarischer Werke sehen sich häufig als im Dienst des Publikums und/oder der Literatur stehend und bewerten die Werke im Hinblick auf implizite oder explizite Kriterien, die gegebenenfalls wie in der Literaturwissenschaft auch mit Verweisen auf entsprechende Literaturtheorien argumentieren. Die im Deutschen übliche Trennung zwischen Literaturkritik und Literaturwissenschaft ist in den angelsächsischen Ländern weniger ausgeprägt, der dort gebräuchliche Begriff literary criticism umfasst beides.
  • Gesellschaftskritik (Wikipedia)
    Die Begriffe Gesellschaftskritik und Sozialkritik bezeichnen das Ausüben von Kritik an der Gesellschaft, an gesellschaftlichen Teilsystemen oder an als Missstand empfundenen gesellschaftlichen und kulturellen Phänomenen. Gesellschaftskritik kann darauf abzielen, das Kritisierte zu verbessern oder abzuschaffen (siehe Reform, Revolution). Gesellschaftskritik ist oft verbunden mit weltanschaulichen (ideologischen) Meinungen bzw. Überzeugungen; es gibt daher keine allgemeingültige Ansicht darüber, was „die“ Gesellschaftskritik beinhalten muss.
  • Ideologie (Wikipedia)
    Eine Ideologie (von französisch idéologie; zu altgriechisch ἰδέα idéa, hier „Idee“, und λόγος lógos „Lehre, Wissenschaft“ – eigentlich „Ideenlehre“) ist eine umfassende Weltanschauung, die gesellschaftliche Rahmenbedingungen in einer bestimmten, interessegeleiteten und damit einseitigen, bis hin zu einer verzerrten Art und Weise auffasst, deutet und repräsentiert. Sie kann sich dabei auf die gesamte Gesellschaft beziehen, oder nur auf Teilaspekte wie Politik, Wirtschaft, Kultur oder Geschichte. Ideologien berufen sich auf Kriterien wie Wahrheit, Angemessenheit, Notwendigkeit oder Plausibilität. Sie bestehen unter anderem aus Ideen, Erkenntnissen, Kategorien und Wertvorstellungen. Ideologien rechtfertigen gesellschaftliche Normen, denen sich die Mehrzahl der Angehörigen unterwerfen. Einige, aber nicht alle Ideologien tragen in ihrer Bezeichnung das Suffix -ismus.
  • Investigation (Wikipedia)
    Der Begriff Recherche (französisch recherche, ‚(Nach-)Forschung‘, ‚Suche‘, ‚Untersuchung‘), auch Investigation (lateinisch investigatio, ‚Aufspürung‘, ‚Erforschung‘) oder Research (englisch research ← von französisch recherche, s. o.), bezeichnet die gezielte, nicht beiläufige Suche nach Informationen.
  • Justiz (Wikipedia)
    Rechtspflege im materiellen Sinn ist die Anwendung des Rechts auf den Einzelfall durch den Staat bzw. durch seine Organe (Behörden). Rechtspflege im formellen Sinn ist der Sammelbegriff für sämtliche von den Gerichten und von weiteren Organen der Rechtspflege wahrgenommenen Aufgaben und Angelegenheiten. Rechtspflege ist im weiteren Sinne Sorge für einen geordneten Ablauf der Rechtsbeziehungen zwischen den Menschen. Als Oberbegriff für die „Gesamtheit des organisierten Rechts“ ist auch der Begriff Rechtswesen gebräuchlich. Das Rechtswesen umfasst neben der Rechtspflege auch die Rechtsetzung. Der Begriff der Justiz bzw. des Justizwesens wird teils synonym mit dem der Rechtspflege bzw. des Rechtswesens gebraucht. Der Begriff Justiz geht auf den oströmischen Kaiser Justinian I. zurück, der die Neukodifikation des römischen Rechts als Corpus iuris civilis durchführen ließ. Auf diese Weise blieb das römische Recht für die europäische Rechtswissenschaft erhalten. Schon Jahrhunderte vor Justinians Kodifizierung des überlieferten römischen Rechts, war die personifizierte Justitia ein gelegentliches Motiv auf römischen Münzrückseiten, so zum Beispiel des Kaisers Hadrian, der sich besonders um die Rechtspflege kümmerte. Im staatsrechtlichen Sinn ist Justiz ein Synonym für Judikative. In einem engeren Sinn umfasst der Justiz-Begriff die ordentliche Gerichtsbarkeit, die Staatsanwaltschaft, die Justizverwaltung, die Strafvollstreckungskammer und das Notariat.
  • Medizinethik (Wikipedia)
    Die Medizinethik (oder Medizinische Ethik) beschäftigt sich mit den sittlichen Normsetzungen, die für das Gesundheitswesen gelten sollen. Sie hat sich aus der ärztlichen Ethik entwickelt, betrifft aber alle im Gesundheitswesen tätigen Personen, Institutionen und Organisationen und nicht zuletzt die Patienten. Nahestehende Disziplinen sind die Medical Humanities und die Bioethik. Als grundlegende Werte gelten heutzutage das Wohlergehen des Menschen, das Verbot zu schaden („Primum non nocere“) und das Recht auf Selbstbestimmung der Patienten (Prinzip der Autonomie), allgemeiner das Prinzip der Menschenwürde. Vielfach diskutierte Themen sind Schwangerschaftsabbruch bzw. der Anfang des menschlichen Lebens, die Reproduktionsmedizin, die Sterbebegleitung, Organtransplantation, Gentherapie oder Stammzelltransplantation. Institutionen, die sich mit diesen Themenfeldern beschäftigen sind verschiedene Ethikräte oder das Deutsche Referenzzentrum für Ethik in den Biowissenschaften. Diese entstanden nicht zuletzt aufgrund zahlreicher Versagensmomente der Medizin gegenüber heutigen Grundsätzen und Zielen, vgl. Eugenik oder Krankenmorde in der Zeit des Nationalsozialismus.
  • Menschenrechte (Wikipedia)
    Als Menschenrechte werden individuelle Freiheits- und Autonomierechte bezeichnet, die jedem Menschen allein aufgrund seines Menschseins gleichermaßen zustehen. Sie sind universell (gelten überall für alle Menschen), unveräußerlich (können nicht abgetreten werden) und unteilbar (können nur in ihrer Gesamtheit verwirklicht werden). Sie umfassen dabei bürgerliche, politische, wirtschaftliche, soziale und kulturelle Rechtsansprüche. Im Unterschied zu Menschenrechten sind Grundrechte auf den Hoheitsbereich desjenigen Staates beschränkt, der diese Rechte ausdrücklich per Verfassung garantiert. Bürgerrechte wiederum nennt man den Teil der Grundrechte, der nur den Staatsbürgern des betreffenden Landes vorbehalten ist.
  • Rudolf Steiner (Wikipedia)
    Rudolf Joseph Lorenz Steiner (* 25. oder 27. Februar 1861 in Nieder-Kraliewitz, Königreich Ungarn, Teil des Kaisertums Österreich, heute Kroatien; † 30. März 1925 in Dornach, Kanton Solothurn, Schweiz) war ein österreichischer Schriftsteller und Theosoph. Er war der Begründer der Anthroposophie. Steiners Schaffen begann in Wien mit der Edition der naturwissenschaftlichen Schriften Goethes, redaktionellen Arbeiten an Magazinen und Lexika beziehungsweise Arbeiten als Herausgeber. Nach der Mitarbeit an der Weimarer Ausgabe von Goethes Werken und philosophischen Abhandlungen zur Erkenntnistheorie erarbeitete Steiner nach 1900 in Berlin die Grundlagen der Anthroposophie. Er rezipierte nach 1902 die Lehren der Theosophie, wie sie in den Werken Helena Petrovna Blavatskys und anderer Theosophen vorlagen. Zwischen 1904 und 1910 stellte Steiner in grundlegenden Schriften und Vorträgen seine eigene Form der Theosophie dar. Er nannte sie „Geisteswissenschaft“, Geheimwissenschaft und ab 1910 auch Anthroposophie. Bei deren Ausarbeitung waren von großem Einfluss auch das Rosenkreuzertum, die Gnosis, die Philosophie des Deutschen Idealismus sowie Goethes Weltanschauung. Schon zu Beginn seiner Zugehörigkeit zur Theosophischen Gesellschaft, deren deutscher Sektion er seit 1902 vorstand, vertrat er eine eigene Esoterik westlicher Prägung mit Betonung des christlichen Elements. Ab 1907 machte er sich zunehmend unabhängig von der Theosophischen Gesellschaft, deren seiner Ansicht nach einseitig östliche Ausrichtung er nicht mitgehen wollte. Auf der Grundlage seiner anthroposophischen Weltanschauung entwickelte Steiner neue Konzepte für unterschiedliche Praxisfelder. Dazu gehören die anthroposophische Architektur, die Waldorfpädagogik, die anthroposophische Medizin, die anthroposophische Pharmazie, die biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Eurythmie und die Christengemeinschaft. Die von ihm behauptete Wissenschaftlichkeit seiner Ideen wird von den Wissenschaften als Parapsychologie und Pseudowissenschaft abgelehnt. Ebenso wird die angebliche Hellsichtigkeit Steiners, die ihm als Grundlage seiner Erkenntnisse diente, von der Wissenschaft als Instrument der Forschung nicht …
  • Sekte (Wikipedia)
    Sekte (von lateinisch secta ‚Partei‘, ‚Lehre‘, ‚Schulrichtung‘) ist eine Bezeichnung für eine religiöse, philosophische oder politische Richtung und ihre Anhängerschaft. Die Bezeichnung bezieht sich auf soziale Gruppierungen, die sich durch ihre Lehre, ihr Dogma oder ihren Ritus von vorherrschenden Überzeugungen unterscheiden und oft im Konflikt mit deren Vertretern und Anhängern stehen. In erster Linie steht Sekte für eine von einer Mutterreligion abgespaltene religiöse Gemeinschaft. Der ursprünglich wertneutrale Ausdruck hat aufgrund seiner Geschichte und Prägung durch den kirchlichen Sprachgebrauch einen meist abwertenden Charakter erhalten und wird seit den 1960er Jahren verstärkt in negativem Sinn verwendet. Für kleinere Gruppen werden daher auch die Bezeichnungen „religiöse Sondergemeinschaft“ oder „neue religiöse Bewegung“ gewählt.
  • Trisomie 21 (Wikipedia)
    Das Down-Syndrom ist eine Chromosomenanomalie, die sich in einer Kombination geistiger Behinderung und körperlicher Fehlbildungen in unterschiedlicher Ausprägung und Stärke zeigt. Die Ursache liegt in einer Besonderheit an den Erbanlagen des betroffenen Menschen, bei dem das Chromosom 21 oder Teile davon dreifach statt doppelt vorhanden sind. Diese Chromosomenstörung wird deshalb Trisomie 21 (von altgriechisch τρία tría, deutsch ‚drei, dreierlei‘ und σῶμα sôma, deutsch ‚Körper‘; hier: Chromosomenkörper Nr. 21, als Träger der Erbinformationen) genannt. Verdreifachungen von Chromosomen können entstehen, wenn die Zellteilung so verläuft, dass statt eines Chromosoms zwei Chromosomen der gleichen Nummer in die Keimzelle gelangen. Die befruchtete Eizelle weist dann insgesamt drei Chromosomen auf: Je eins von Mutter und Vater und ein zusätzliches entweder von der Mutter oder dem Vater. Die Verdreifachung des entsprechenden Erbgutes geschieht meist durch eine Fehlsegregation, das fehlende Auseinanderweichen der Chromosomen während der Meiose. Die verschiedenen Formen der Trisomie 21 entstehen entweder spontan oder können vererbt werden, wenn die Mutter selbst das Down-Syndrom hat. Eine Translokations-Trisomie durch Chromosomenverlagerung kann allerdings familiär gehäuft vorkommen, sofern ein Elternteil vorbelastet ist, demnach eine balancierte Translokation eines 21. Chromosoms bei einem Elternteil ohne die Symptome eines Down-Syndroms vorliegt. Mit zunehmendem Alter der Mutter vor allem ab dem 35. Lebensjahr steigt die Wahrscheinlichkeit einer Trisomie 21 des Kindes. Menschen mit Down-Syndrom haben in der Regel typische körperliche Merkmale und sind meist in ihren kognitiven Fähigkeiten beeinträchtigt. Eine eindeutige pränatale Diagnose ist durch eine Untersuchung der fötalen Chromosomen möglich, die durch Amniozentese oder Chorionzottenbiopsie, seltener durch Nabelschnurpunktion gewonnen werden. Seit 2012 können durch Bluttests bei der Mutter Spuren fötalen Erbmaterials gefunden und untersucht werden. Die dadurch mögliche Selektion durch einen Schwangerschaftsabbruch ist ethisch umstritten.
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