GVI empfiehlt Anlegern, den Jahresdepotauszug nicht einfach abzuheften, sondern ihn zum Anlass zu nehmen, das Wertpapierdepot neu zu ordnen. Ein Depotcheck hilft dabei.
28.01.2026. Bis Ende Januar erhalten die meisten Anleger den jährlichen Depotauszug ihres Wertpapierdepots. Die Verbraucherorganisation Geld und Verbraucher e.V. (GVI) empfiehlt Anlegern, den Jahresdepotauszug nicht einfach abzuheften, sondern ihn zum Anlass zu nehmen, das Wertpapierdepot neu zu ordnen, Gewinne durch Umschichtung zu sichern und sich besser gegen künftige Kursrückgänge abzusichern. Hilfe bietet die GVI mit ihrem kostenlosen Depot-Check.
Die Wertpapierdepots vieler Anleger bergen oft enorme Risiken, die sehr anfällig für Kursverluste sind: „Nach unseren Erfahrungen und dem Blick auf die jährlichen Depotauszüge gibt es in den Wertpapierdepots eine zu geringe Streuung oder ein sogenanntes Klumpenrisiko, bei dem verschiedene Fonds die gleichen Einzeltitel halten. Dadurch besteht oft die Gefahr, dass einzelne Ereignisse große Auswirkungen auf das Wertpapierdepot haben“, betont GVI-Präsident Siegfried Karle und rät zu einem professionellen Depot-Check: „Ein häufiger Fehler ist auch, dass der Aktienanteil nicht zur geplanten Anlagedauer passt. Je länger die Anlagedauer ist, desto höher könnte der Aktienanteil gewählt werden. Zudem entsprechen die Depotwerte nicht der Risikobereitschaft des Anlegers. Bei starken Kursrückgängen werden Anleger oft nervös und neigen zu überstürzten Aktienverkäufen“, gibt Siegfried Karle zu bedenken.
Der Experte empfiehlt auch, dass es sinnvoll sein kann, das Portfolio umzuschichten, also ein sogenanntes Rebalancing durchzuführen. Sind die Kurse stark gestiegen, bedeutet das, gewinnbringende Papiere zu verkaufen und so Gewinne zu sichern. Sind die Kurse dagegen stark gefallen, können Wertpapiere zu deutlich niedrigeren Kursen nachgekauft werden. Diese Rebalancing-Strategie bietet sich vor allem dann an, wenn das Portfolio eine feste Aufteilung haben soll (z.B. 50 Prozent Aktien und 50 Prozent Anleihen) oder nur einen bestimmten Anteil am Gesamtvermögen ausmachen soll (z.B. 30 Prozent).
Im Rahmen der Aktionswochen bietet die GVI bis zum 15. Februar unter www.geldundverbraucher.de in der Rubrik „Gratis“ einen kostenlosen Depotcheck, Tipps zu sinnvollen Anlagekonzepten und Umschichtungen an. Darüber hinaus stehen die Experten der GVI zwischen 11 und 16 Uhr telefonisch unter 07131-913320 zum Thema zur Verfügung. Anfragen können auch per E-Mail an info@geldundverbraucher.de gestellt werden.
Verantwortlicher für diese Pressemitteilung:
GELD UND VERBRAUCHER Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI),
Herr Siegfried Karle
Neckargartacher Str. 90
74080 Heilbronn
Deutschland
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email : s.karle@geldundverbraucher.de
Die Geld und Verbraucher Interessenvereinigung der Versicherten, Sparer und Kapitalanleger e.V. (GVI) betreibt seit 1987 Verbraucherberatung und Verbraucheraufklärung in Finanzangelegenheiten. Ihr Ziel ist es, den Verbrauchern zu helfen, sich in dem unübersichtlichen Finanz- und Versicherungsmarkt besser zu Recht zu finden, Fehlentscheidungen zu vermeiden und vor allem Kosten zu senken.
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- Unternehmen, Wirtschaft, Finanzen (Wikipedia)
Ein Unternehmen (oder eine Unternehmung), auch Firma genannt, ist eine wirtschaftlich selbständige Organisationseinheit, die mit Hilfe von Planungs- und Entscheidungsinstrumenten Markt- und Kapitalrisiken eingeht und sich zur Verfolgung des Unternehmenszweckes und der Unternehmensziele eines oder mehrerer Betriebe bedient. Privatrechtlich organisierte Unternehmen und Privathaushalte werden in ihrer Gesamtheit auch als Privatwirtschaft aggregiert. Dagegen gehören zum Aggregat des öffentlichen Sektors öffentliche Unternehmen, Staatsunternehmen, Körperschaften des Privatrechts und Anstalten des öffentlichen Rechts (Kommunalunternehmen); sie stellen eine Mischform dar und unterliegen – wie auch Vereine – meist dem Kostendeckungsprinzip. In Deutschland gibt es rund drei Millionen umsatzsteuerpflichtige Unternehmen, etwa zwei Drittel davon sind Einzelunternehmen.