Die Automobilbranche steht an einem Wendepunkt. Neue Marktmodelle, veränderte Händlerstrukturen und steigende Kundenerwartungen treffen auf eine IT-Landschaft, die historisch gewachsen und heute oft zu komplex und starr ist. Während Privatkunden längst Banking-Apps, Cloud-Dienste und digitale Services selbstverständlich nutzen, kämpfen Händler und Hersteller mit fragmentierten Systemwelten. Nicht mangelndes Können ist das Problem – sondern fehlende gemeinsame Standards.
Ein Blick in eine Studie des TÜV Nord zeigt, dass reibungslose, digitale Prozesse heute für den Automobilhandel keine Option mehr sind, sondern eine Grundvoraussetzung für die Wettbewerbsfähigkeit.
Komplexität als tägliche Belastung
Allein in Deutschland sind bei einzelnen OEMs bis zu 50 verschiedene Dealer-Management-Systeme (DMS) im Einsatz. Diese Vielfalt ist nicht strategisch, sondern historisch entstanden. Auch für Händler bedeutet das: parallele Systeme, redundante Datenpflege und ein hoher Koordinationsaufwand. Besonders Multi-Brand-Betriebe sehen sich täglich mit dieser Herausforderung konfrontiert.
Das DMS ist dabei nicht irgendein Tool, sondern das Betriebssystem des Autohauses. Es entscheidet darüber, ob der Verkauf, der Service und die Verwaltung ineinandergreifen – oder ob Brüche entstehen, die Prozesse ausbremsen. Ohne abgestimmte Vorgaben der Hersteller bleibt die Verantwortung an den Händlern hängen, die ihre Lücken mit großem Einsatz selbst schließen.
Der Weg zu mehr Klarheit
Die Branche braucht weniger Insellösungen und mehr gemeinsame Orientierung. Unterschiedliche nationale Sonderwege der OEMs treffen auf die Realität von Händlern, die mehrere Marken gleichzeitig führen. Das Ergebnis: steigende Kosten, sinkende Effizienz – und die Gefahr, Chancen zu verpassen.
Der Weg nach vorn ist klar: Standards setzen, Schnittstellen vereinfachen und gemeinsam an einer einheitlichen Basis arbeiten. Nicht als Bedrohung, sondern als Entlastung für alle Beteiligten.
Digitalisierung als Effizienztreiber
Viele Prozesse – von der Kundenannahme bis zur Rechnungsstellung – sind noch manuell organisiert. Dabei zeigen Studien und Praxisbeispiele, dass zweistellige Effizienzgewinne möglich sind, ohne Personal abzubauen. Automatisierung schafft Freiräume für das Wesentliche: Beratung, Service und Kundenerlebnis. Gleichzeitig eröffnet die intelligente Nutzung von Daten neue Perspektiven. Trends lassen sich in Tagen statt Wochen erkennen und in gezielte Maßnahmen umsetzen – ein klarer Vorteil im Wettbewerb.
Zukunftsfähigkeit durch gemeinsame Standards
Die entscheidende Frage lautet nicht mehr, ob digitalisiert wird, sondern wie. Eigenbetriebene IT-Strukturen sind teuer und schwerfällig, während Cloud-Lösungen Flexibilität, Sicherheit und Skalierbarkeit bieten. Entscheidend ist, dass Hersteller und Händler diesen Weg gemeinsam gestalten: mit klaren Standards, nachvollziehbaren Schritten und partnerschaftlicher Kommunikation.
Offene Plattformen als Motor
Das Ziel ist ein digitales „Betriebssystem“, das allen Beteiligten dient. Offene Plattformen machen das möglich: Sie verbinden DMS, Cloud-Services und Drittanbieter-Lösungen zu einer vernetzten Umgebung, in der Daten fließen und Prozesse beschleunigt werden. Offen, sicher, smart – so entsteht das Fundament für eine nachhaltige Zukunft.
Die digitale Transformation ist damit keine Last, sondern eine enorme Chance. Wer technische Integration und kulturellen Wandel zusammenführt, kann sie zum Motor für Wachstum machen. OEMs und Händler stehen vor derselben Herausforderung – und können sie nur gemeinsam meistern. Wer jetzt handelt, gestaltet nicht nur die eigene Zukunft, sondern stärkt die gesamte Branche.
Über Nextlane
Nextlane Group ist das führende Ökosystem für den Automobilhandel in Europa, sicher, offen und intelligent. Wir bieten hochmoderne Softwarelösungen, die Händlern und Herstellern die Möglichkeit geben, ihr Geschäftswachstum zu steigern und das Kundenerlebnis zu verbessern. Unsere umfassende Suite deckt alle Aspekte des Automobilhandels ab, von der Fahrzeugbestandsverwaltung bis hin zu After-Sales-Services, Buchhaltung und Rechnungsstellung.
Mit über 700 Mitarbeitern in 11 Ländern widmet sich die Nextlane Group der Digitalisierung und Vereinfachung des gesamten automobilen Lebenszyklus. Unsere Mission ist es, die digitale Exzellenz in der Branche voranzutreiben, indem wir ein zuverlässiges digitales Ökosystem schaffen.
Weitere Informationen finden Sie unter www.nextlane.com
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- Auto (Wikipedia)
Ein Automobil (Kraftwagen, in der Schweiz amtlich Motorwagen) ist ein mehrspuriges motorgetriebenes Straßenfahrzeug zur Beförderung von Personen oder Lasten. Die umgangssprachliche Kurzform Auto bezeichnet vor allem Kraftfahrzeuge, die zum Transport von Personen bestimmt sind. Amtlich werden diese als Personenkraftwagen (kurz: Pkw) bezeichnet, oder – bei mehr Sitzplätzen – als Kraftomnibus. Automobile, die keine PKW sind, werden als Nutzfahrzeug bezeichnet. Lastkraftwagen (Lkw) dienen mehrheitlich dem Straßentransport von Gütern. Der weltweite Fahrzeugbestand lag im Jahr 2010 bei über 1,015 Milliarden Automobilen und stieg seitdem kontinuierlich an. 2011 wurden weltweit über 80 Millionen Automobile gebaut. In Deutschland waren im Jahr 2012 etwa 51,7 Millionen Kraftfahrzeuge zugelassen, davon sind knapp 43 Millionen Personenkraftwagen. - Cloud (Wikipedia)
Cloud ([klaʊd], engl. ‚Wolke‘) steht für: Cloud Computing, Rechnernetzwerk, im Web-2.0-Kontext onlinebasierte Speicher- und Serverdienste Cloud, speziell ein externer Datenspeicher, siehe Filehosting Word cloud, Tag cloud, die Schlagwortwolke geographische Objekte: Cloud County, Kansas, Vereinigte Staaten Cloud (Iowa), Ort in Marion County, Vereinigte Staaten Cloud (Ohio), abgekommener Ort in Morgan County, Vereinigte Staaten Cloud Bayou, Fließgewässer im Brazoria County, Texas, Vereinigte Staaten Cloud Brook, Fließgewässer im Caledonia County, Vermont, Vereinigte Staaten Baulichkeiten: Cloud Home, Pottsville, Pennsylvania Cloud House, Lexington, Kentucky Cloud No. 7, Gebäude in Stuttgart Personen: englische Variante des Vornamens Claudius, siehe französisch Claude (Vorname) – dort auch zu Namensträgern Angus Cloud (1998–2023), US-amerikanischer Schauspieler Henry Cloud (* 1956), US-amerikanischer Psychologe, Psychotherapeut und Autor Jason Cloud (* 1991), US-amerikanischer Darsteller Michael Cloud (* 1975), US-amerikanischer Politiker Mike Cloud (* 1975), amerikanischer Footballspieler der New England Patriots Natasha Cloud (* 1992), US-amerikanische Basketballspielerin Preston Cloud (1912–1991), US-amerikanischer Paläontologe Red Cloud (Machpiya-luta; 1822–1909), Anführer der Bad Faces (Ite Sica), einer militanten Gruppe der Oglala-Lakota-Indianer Roger Cloud (1909–1988), US-amerikanischer Politiker Tavoris Cloud (* 1982), US-amerikanischer Boxer weitere Eigennamen: The Cloud, Folge von Star Trek: Raumschiff Voyager, siehe Der mysteriöse Nebel Saunders-Roe Cloud, britisches Flugboot CLOUD steht als Abkürzung für: Cosmics Leaving Outdoor Droplets, Projekt am CERN zur Untersuchung kosmischer Strahlung auf Wolkenbildung, siehe CLOUD-Experiment Siehe auch: Claud Clouds Wolke (Begriffsklärung) Clout St. Cloud; McCloud Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel mit Cloud beginnt Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Cloud enthält - Digitalisierung (Wikipedia)
Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man die Umwandlung von analogen, d. h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen, zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt. - dms (Wikipedia)
DMS steht für: Deadline Monotonic Scheduling, ein Scheduling-Verfahren in der Informatik Dealer-Management-System, ein IT-System als Plattform für alle Prozesse eines Fahrzeughändlers (Fahrzeug-Bestellung, Konfigurator etc.) Defense Message System, ein Kommunikationssystem des US-Verteidigungsministeriums Degree, Minutes, Seconds (Grad, Minuten, Sekunden), Darstellungsform geographischer Koordinaten Dehnungsmessstreifen, Messwiderstand zur Dehnungsmessung Derma-Membran-Struktur, eine im Zusammenhang mit Cremes und Salben verwendete Bezeichnung für eine hautähnliche Struktur (Medizin) Deutsche Mannschaftsmeisterschaften Schwimmen, entspricht den Bundesligen in den Ballsportarten Deutsche Maschinen- und Schiffbau AG, Schiffbauunternehmen in Rostock Deutsche Möbelspedition, bundesweite Kooperation mittelständischer Möbeltransportbetriebe Deutsche Mundgesundheitsstudie Deutsches Medienschiedsgericht Diffuse mesangiale Sklerose, eine Form der Glomerulopathie, einer Nierenerkrankung Digital Management Solutions, DMS EXPO, Titel einer jährlichen Messe und Konferenz in Köln Dimethylsulfamid, eine chemische Verbindung Dimethylsulfat, eine chemische Verbindung Dimethylsulfit, eine chemische Verbindung Dimethylsulfid, eine chemische Verbindung Dimethylsulfon, eine chemische Verbindung Diplommittelschule, eine Schulart auf dem sekundären Level Disk Masher System, eine auf dem Amiga benutzte Komprimierungsmethode, um Images von Disketten zu komprimieren. Dissertationsmeldestelle erfasst und koordiniert die in Österreich, der Schweiz und der Bundesrepublik Deutschland durchgeführten Dissertationsvorhaben im Bereich Musikwissenschaft DMS-Kontrolle, ein klinisches Diagnoseverfahren zur Untersuchung der Durchblutung, Motorik und Sensibilität Dokumentenmanagement-System, datenbankgestützte Verwaltung elektronischer Dokumente Dorset Motor Services, ehemaliger britischer Automobilhersteller DioxinMonitoringSystem, ein Gerät zur Emissionsmessung Bahnhof Meinersdorf (Erzgeb) (DS100-Code) Drehmomentschlüssel dms steht für: Dampelas (ISO-639-3-Code), malayo-polynesische Sprache auf Sulawesi - Effizienz (Wikipedia)
Effizienz, effizient oder Zeiteinsparung steht für: Effizienz (Informatik), Sparsamkeit eines Algorithmus Effizienz (Statistik), Kriterium für die Qualität eines Schätzers Wirtschaftlichkeit, Kosten-Nutzen-Relation oder rationeller Umgang mit knappen Ressourcen Verhältnis zwischen Nutzenergie und energetischem Aufwand, siehe Wirkungsgrad optimale Verwendung von Produktionsfaktoren, siehe Pareto-Effizienz nachhaltige Verwendung von natürlichen Ressourcen, siehe Solow-Stiglitz-Effizienzbedingung Siehe auch: Ausbeute (Begriffsklärung) Energieeffizienz (Maß für den Energieaufwand) Liste aller Wikipedia-Artikel, deren Titel Effizienz enthält Effektivität (Maß für Wirksamkeit), siehe insbesondere Wirtschaftlichkeit#Unterschied zwischen Effektivität und Effizienz Wirksamkeit (Begriffsklärung) Markteffizienzhypothese - IT (Wikipedia)
It steht für: It (Wolga), linker Nebenfluss der Wolga It, Pseudonym von Tony Särkkä (1972–2017), schwedischer Musiker Spielfilme: It, deutscher Titel Es (Roman), US-amerikanischer Horrorroman von Stephen King (1986) It, deutscher Titel Es (2017), US-amerikanischer Spielfilm von Andrés Muschietti, Verfilmung des Stephen-King-Romans (2017) It, deutscher Titel Das gewisse Etwas, US-amerikanischer Stummfilm von Clarence G. Badger (1927) I.T, deutscher Titel Hacked – Kein Leben ist sicher, US-amerikanischer Thriller von John Moore (2016) it steht für: italienische Sprache, nach ISO 639-1 .it, Top-Level-Domain Italiens IT steht für: Informationstechnik, Bereich der Informations- und Datenverarbeitung Information und Telekommunikation, siehe Information und Kommunikation Inclusive Tours, Pauschalreisen samt Hotel, Transfer und Transport Intrakranielle Transluzenz, Pränataldiagnostik Impulse Tracker, Trackerformat Initiator Target, Modus bei Festplatten-Speichersystemen in der Computertechnik Instructor Trainer, Tauchlehrer-Ausbildung der National Association of Underwater Instructors Interline Transfer, Aufbauprinzip von CCD-Sensoren International Times, Londoner Untergrund-Zeitschrift ab 1966 Internationale Tonspur, Filmtechnik Investment Trust, Investmentgesellschaft ISO-Toleranz, System für Fertigungstoleranzen, siehe Toleranz (Technik) #Passungsangaben nach ISO Isomeric Transition, Strahlungsübergang bei Isomeren, siehe Isomerieübergang IT-System (Elektrotechnik), frz. Isolé Terre, Erdverbindung eines Verteilungssystems in der Elektrotechnik Italien (ISO-3166-Ländercode) Air Inter (IATA-Code), französische Fluggesellschaft Kingfisher Airlines (IATA-Code), indische Fluggesellschaft IT, Kfz-Kennzeichen in Griechenland: Athen (für Motorräder) Siehe auch: It-Girl - OEM (Wikipedia)
OEM steht für: Original Equipment Manufacturer, siehe Erstausrüster Office of Emergency Management, Katastrophenschutzeinrichtung von New York, siehe New York City Emergency Management Object Exchange Model, semistrukturiertes Datenmodell Oberelbe-Marathon OEM-Zeichensatz, siehe Codepage 437