Bayerisches Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain überschreitet erstmals seit 2002 die Marke von einer Million Übernachtungen

BAD REICHENHALL. Ein bedeutender Meilenstein für den Tourismus im Bayerischen Staatsbad Bad Reichenhall mit Bayerisch Gmain: Im Jahr 2025 wurden insgesamt 1.005.088 Übernachtungen gezählt. Damit wurde erstmals seit 2002 wieder die Marke von einer Million Übernachtungen überschritten. Auch die Zahl der Gästeankünfte entwickelte sich erneut positiv.

Diese Entwicklung kommt nicht überraschend, sondern bestätigt einen seit Jahren anhaltenden, nachhaltigen Wachstumstrend. „Das ist ein außerordentlich erfreuliches Ergebnis“, erklärt Geschäftsführer der Staatsbad GmbH Dirk Sasse. „Für 2025 hatten wir in unserer Planung rund 987.000 Übernachtungen prognostiziert – tatsächlich liegen wir mit über eine Million deutlich darüber.“ Gegenüber dem Vorjahr 2024 entspricht dies einem Zuwachs von 35.814 Übernachtungen beziehungsweise plus 3,69 Prozent.

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Rund 60 Prozent der Übernachtungen entfallen auf klassische touristische Aufenthalte und damit auf Urlaubsreisen – ein klarer Beleg für die Attraktivität des Staatsbades als Gesundheits- und Erholungsdestination.

Ein Blick auf die beiden Staatsbadkommunen zeigt:
– Die Stadt Bad Reichenhall verzeichnete ein Plus von 25.204 Übernachtungen,
– Bayerisch Gmain legte um 10.610 Übernachtungen zu.

Auch bei den Gästeankünften setzte sich der positive Trend fort. Sie stiegen um sechs Prozent auf insgesamt 224.092 Ankünfte. Während Bad Reichenhall hier ein Plus von 6,88 Prozent erzielte, lag der Zuwachs in Bayerisch Gmain bei 1,51 Prozent.

Zur Einordnung: Übernachtungszahlen geben Aufschluss über Aufenthaltsdauer und wirtschaftliche Bedeutung des Tourismus, während Gästeankünfte zeigen, wie viele Menschen die Region insgesamt besuchen. Beide Kennzahlen zusammen verdeutlichen die starke Position des Staatsbads als Tourismusstandort.

Nebensaison gewinnt weiter an Bedeutung
Die durchschnittliche touristische Aufenthaltsdauer blieb mit 3,22 Tagen nahezu auf Vorjahresniveau. Über 90 Prozent der Gäste stammen aus Deutschland, insbesondere aus Bayern. In Bayerisch Gmain liegt die durchschnittliche Aufenthaltsdauer bei 5,24 Tagen, in der Stadt Bad Reichenhall bei 2,82 Tagen.

„Seit Jahren beobachten wir, dass Urlaube heute anders geplant werden: kürzer, dafür häufiger und mit mehr Abwechslung“, so Sasse.

Besonders erfreulich ist die Entwicklung der Nebensaison. Im zweiten Quartal (April bis Juni) wurden rund 8.000 Übernachtungen mehr gezählt, begünstigt unter anderem durch das späte Osterfest 2025. Auch in den traditionell schwächeren Monaten Oktober bis Dezember konnte ein Zuwachs von etwa 4.000 Übernachtungen erreicht werden. Für die Beherbergungsbetriebe zahlt sich dies deutlich aus: Die Bettenauslastung stieg um 6,4 Prozentpunkte auf 56,4 Prozent.

„Diese Entwicklung ist kein Zufall“, betont Geschäftsführer Sasse. „Sie ist auch das Ergebnis der strategischen und überregional ausgerichteten Marketing- und Positionierungsarbeit der Bad Reichenhall Tourismus und Stadtmarketing GmbH, die es geschafft hat, das Profil und die Attraktivität des Staatsbades als „PURORT“ in den relevanten Zielgruppen zu verankern. In enger Zusammenarbeit mit dem Reichenhaller Unternehmensforum RUFO, Vereinen und Verbänden werden zudem durch gemeinsame Veranstaltungen zusätzliche Impulse gesetzt.

Für Ursula Friedsam, Geschäftsführerin der Bad Reichenhall Tourismus und Stadtmarketing GmbH, ist das gute Ergebnis vor allem eine Teamleistung: „Wir sind auf einem sehr guten Weg. Die Kampagnen zeigen deutlich Wirkung und bestätigen, dass unsere strategische Ausrichtung richtig ist. Besonders stolz bin ich auf die enge und vertrauensvolle Zusammenarbeit unseres Teams mit unseren regionalen und überregionalen Partnern – das ist ein entscheidender Erfolgsfaktor.“

Unterschiedliche Entwicklungen bei den Unterkunftsarten
Während Hotels, Kurkliniken und Ferienwohnungen weiterhin stabil nachgefragt werden, fällt ein deutlicher Anstieg bei den Übernachtungen von Privatvermietern auf: Hier wurde im Vorjahresvergleich ein Plus von 68 Prozent registriert. „Diese Entwicklung muss differenziert betrachtet werden“, erklärt Sasse. „Einerseits nutzen zunehmend Zweitwohnungsbesitzer ihre Immobilien touristisch, was zusätzliche Übernachtungen generiert. Andererseits fehlen diese Wohnungen dann dem regulären Wohnungsmarkt für die Bevölkerung in Bad Reichenhall und Bayerisch Gmain. Diese Entwicklung werde man weiterhin kritisch begleiten.“ Gleichzeitig habe die Staatsbad GmbH die Außenkurtaxprüfungen in diesem Segment deutlich intensiviert, wodurch Übernachtungen nun vollständiger und korrekter gemeldet würden.

Ungebrochen beliebt bleibt auch der Wohnmobilstellplatz. Die Übernachtungen stiegen hier um rund 16 Prozent auf 13.220. Ein zusätzlicher, größerer Wohnmobilstellplatz wäre wünschenswert, um der seit Jahren wachsenden Bedeutung des Wohnmobiltourismus gerecht zu werden.

Erfolg sichern und verstetigen
„Der Meilenstein von einer Million Übernachtungen wurde früher erreicht als geplant“, fasst Dirk Sasse zusammen. „Jetzt gilt es, dieses Niveau zu sichern und weiter nachhaltig gemeinsam zu entwickeln.“

Dirk Sasse Geschäftsführer

Die Staatsbad GmbH steht für Qualität und Sicherheit, welche sich in all unseren Leistungen widerspiegeln. Herr Dirk Sasse ist Geschäftsführer der Bayer. Staatsbad Bad Reichenhall/Bayer. Gmain GmbH und trägt die wirtschaftliche, strategische sowie personelle Gesamtverantwortung.

Kontakt
Bayer. Staatsbad Bad Reichenhall/Bayer. Gmain GmbH
Dirk Sasse
Wittelsbacher Strasse 15
83435 Bad Reichenhall
08651 606 601
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https://www.staatsbad-bad-reichenhall.de/home

Themenrelevante Wikipedia-Infos:
  • Oberbayern (Wikipedia)
    Oberbayern ist sowohl ein Bezirk (dritte kommunale Ebene) als auch ein flächengleicher Regierungsbezirk in Bayern. Oberbayern liegt im Südosten des Freistaats und grenzt im Süden und Südosten an Österreich, im Nordosten an Niederbayern und die Oberpfalz, im Norden an Mittelfranken und im Westen an Schwaben. Verwaltungssitz des Bezirks und Sitz der Bezirksregierung ist München. Die bayerischen Bezirke sind als dritte kommunale Ebene Selbstverwaltungskörperschaften, die mehrere Landkreise und kreisfreie Städte umfassen. Flächengleich gibt es jeweils einen gleichnamigen Regierungsbezirk, das Zuständigkeitsgebiet der Bezirksregierung (oft nur kurz Regierung) als staatlicher Mittelbehörde. Anders als bei den Landratsämtern, die zugleich staatliche und kommunale Behörde sind, existieren hierfür in Bayern mit den Bezirksverwaltungen und den Regierungen getrennte Behörden. Oberbayern ist eine Bezeichnung für eine administrative Einheit, deren Grenzen sich im Laufe der Jahrhunderte mehrfach verändert haben und keine Rücksicht auf Stammes- oder Sprachgrenzen genommen haben. Insbesondere gibt es keinen spezifisch oberbayerischen Dialekt. Der Begriff „Oberbayern“ erscheint zum ersten Mal im Jahre 1255 bei der bayerischen Landesteilung. Die Ausdehnung war jedoch ursprünglich eine andere: Der Chiemgau und die Gegend von Bad Reichenhall gehörten damals zu Niederbayern. Die Bezeichnung bezieht sich auf die relative Lage an der Donau und ihren Nebenflüssen: Stromabwärts wird Oberbayern gefolgt von Niederbayern, Oberösterreich, Niederösterreich. Oberbayern ist in Deutschland nach Hamburg die Region mit dem zweithöchsten Bruttoinlandsprodukt je Einwohner. Die Oberzentren in Oberbayern sind (nach Einwohnerzahl geordnet) München, Ingolstadt, Rosenheim, Freising, Erding, Garmisch-Partenkirchen, Weilheim in Oberbayern und Traunstein.
  • tourismus (Wikipedia)
    Der Tourismus (auch Touristik oder Fremdenverkehr) ist die temporäre Ortsveränderung durch Reisen von Personen in Destinationen, die sich außerhalb ihres üblichen Wohn- oder Arbeitsorts befinden. Die reisenden Personen werden Touristen genannt.
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