Der Marktführer für Fertiglösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik wickelt jährlich über 600.000 Bestellungen mit der Procurement-Plattform ab – sowie das gesamte Lieferantenmanagement. Doch die digitale Transformation ist noch lange nicht beendet.
Wien, 13. Januar 2026 – „Die Beschaffung zu digitalisieren ist kein Sprint, sondern eine Langstrecke“, bekräftigt Michael D“Alessandro, Leiter Purchasing Excellence bei TRUMPF. Der Marktführer für Fertiglösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik arbeitet nunmehr seit über 15 Jahren mit der Beschaffungs-Plattform JAGGAER. Zeit, Bilanz zu ziehen und zu überprüfen, ob die damals gesteckten Ziele erreicht wurden.
Große Vision, in kleinen Schritten umgesetzt
Mit der Einführung einer Beschaffungsplattform wollte TRUMPF sämtliche Einkaufsaktivitäten effizienter managen, sowohl operativ als auch strategisch. Zudem sollte die Zusammenarbeit mit den Lieferanten enger werden. Den Status quo beschreibt Michael D“Alessandro so: „Für Unternehmen wie uns, die international in der Fertigungsbranche tätig sind, spielt der Einkauf eine absolut strategische Rolle. TRUMPF arbeitet heute mit über 5.000 Lieferanten weltweit zusammen und wickelt jährlich rund 600.000 Transaktionen ab. Dies erzeugt ein enormes Datenvolumen im Einkauf, das wir mit Hilfe von JAGGAER zunehmend wertschöpfend nutzen.“
TRUMPF ging die Digitalisierung seines Procurements in Etappen an. Zunächst wurde die Beschaffungs-Plattform für Lieferantenbewertungen und das Beschwerdemanagement eingesetzt. Schnell kamen weitere operative Felder hinzu, darunter der gesamte Order-to-Pay-Prozess sowie das Sourcing für die zeichnungsgebundene Fertigung. Die dazu nötigen Zeichnungen und Stücklisten stellen die Einkäufer den Lieferanten heute automatisiert zur Verfügung – dank einer Schnittstelle zum SAP-System. Die Beschaffungsteams können so deutlich schneller mehr potenzielle Lieferanten sowie Bestandslieferanten anschreiben. Das steigert den Wettbewerb am Markt und hilft damit, Kosten zu sparen.
Aktuell wickelt TRUMPF weltweit rund 80 Prozent seiner Bestellungen über JAGGAER ab. Zusätzlich zu den Anfragen bei den Lieferanten ermöglicht die Source-to-Pay-Plattform, deren Reaktionen nachzuverfolgen. Zwei Drittel der eingehenden, digitalen Auftragsbestätigungen werden direkt automatisch weiterverarbeitet. Für zusätzliche Prozesssicherheit in der Supply Chain Collaboration sorgen Advance Shipping Notices. Sie zeigen an, wann die bestellte Ware beim Lieferanten versandfertig ist. Logistik, Wareneingang und Produktion wissen damit stets zuverlässig, dass die Lieferung zum vereinbarten Zeitpunkt eintrifft – und können die nötigen Personalressourcen einplanen. „Mit dem Purchase Order Management und Invoicing von JAGGAER haben wir enorm an Transparenz und Schnelligkeit über den gesamten Prozess gewonnen“, bestätigt Michael D“Alessandro.
Lieferanten und Hersteller intensivieren Zusammenarbeit
Die Zahl der Lieferanten, die mit der Beschaffungsplattform arbeiten, ist im Lauf der Jahre kontinuierlich gewachsen. Einkaufsexperte D“Alessandro räumt jedoch ein: „Bis wir das heutige, hohe Niveau von über 5.000 angebundenen Lieferanten erreichten, hat es allerdings schon fünf bis sechs Jahre gedauert. Das erfordert einen langen Atem. Es macht keinen Sinn, Lieferanten ein System aufzwingen zu wollen.“ Geduld und Mühe haben sich gelohnt: „Mit JAGGAER konnten wir unsere Lieferantenbeziehungen transparenter gestalten sowie in verschiedenen Regionen und Funktionen wesentlich an Effizienz gewinnen – vom Rohstoffeinkauf bis hin zu Logistik und Transport. Insgesamt haben wir Einsparungen in Höhe von 9,4 Millionen Euro erzielt“, sagt D“Alessandro.
Nächstes Ziel: Compliance vereinfachen und ESG stärken
Für die nächsten Jahre plant TRUMPF, JAGGAER noch strategischer im Supplier Relationship Management einzusetzen. Das Ziel: Beziehungen mit Lieferanten langfristig zu vertiefen und die Compliance möglichst effizient sicherzustellen. Dies gilt für Industriestandards sowie für regulatorische Anforderungen wie CBAM oder EUDR – und künftige Rahmenwerke. Aber auch zur Erreichung der eigenen Umwelt-, Sozial- und Governance(ESG)-Ziele setzt TRUMPF auf die Beschaffungsplattform. Die dafür nötige Flexibilität bringt JAGGAER bereits mit.
Über TRUMPF
Das Hochtechnologieunternehmen TRUMPF bietet Fertigungslösungen in den Bereichen Werkzeugmaschinen und Lasertechnik. Die digitale Vernetzung der produzierenden Industrie treibt das Unternehmen durch Beratung, Plattform- und Softwareangebote voran. TRUMPF ist einer der Technologie- und Marktführer bei Werkzeugmaschinen für die flexible Blechbearbeitung und bei industriellen Lasern. 2024/25 erwirtschaftete das Unternehmen nach vorläufigen Zahlen mit rund 18.000 Mitarbeitern einen Umsatz von 4,3 Milliarden Euro. Mit rund 90 Gesellschaften ist die Gruppe in fast allen europäischen Ländern, in Nord- und Südamerika sowie in Asien vertreten. Produktionsstandorte befinden sich in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Österreich und der Schweiz, in Polen, Tschechien, den USA, Mexiko und China.
Weitere Informationen über TRUMPF finden Sie unter: www.trumpf.com
JAGGAER ist ein weltweit führender Softwareanbieter für Enterprise Procurement sowie Supplier Collaboration. Mit seinen KI-gestützten Lösungen setzt das Unternehmen entscheidende Impulse, um menschliche Entscheidungen zu verbessern und Geschäftsergebnisse schneller zu erreichen. JAGGAER hilft Unternehmen, komplexe Prozesse zu automatisieren und zu managen sowie eine resiliente, verantwortungsvolle und integrierte Lieferantenbasis aufzubauen. Seit über 30 Jahren bilden die bewährten, inzwischen KI-gestützten Branchenlösungen, Services und Partnerschaften die Grundlage der JAGGAER One Suite. Überall dort, wo intelligente und umfassende Source-to-Pay-Lösungen benötigt werden, deckt die Plattform sowohl die direkte und indirekte Beschaffung als auch sämtliche Upstream- und Downstream-Prozesse ab. Weltweit konzentrieren sich 1.200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter darauf, die Kunden von JAGGAER dabei zu unterstützen, Mehrwert zu schaffen, ihr Business zu transformieren und ihren Weg zum „Autonomous Commerce“ zu beschleunigen. Weitere Informationen unter https://www.jaggaer.com/de
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- Beschaffung (Wikipedia)
Beschaffung (auch Procurement, Purchasing oder Akquisition) ist in der Betriebswirtschaftslehre eine betriebliche Funktion in Unternehmen, die sich mit dem Einkauf und der Beschaffungslogistik von Material zur Weiterverarbeitung (Produktionsbetriebe) oder zum Weiterverkauf von Handelswaren (Handel) befasst. - Case Study (Wikipedia)
Fallstudie (englisch case study) beschreibt hauptsächlich entweder eine Unterrichtsmethode oder eine Forschungsmethode. Als Unterrichtsmethode wird bei einer Fallstudie dem oder den Lernenden ein „Fall“ vorgelegt, der eine problematische Situation (meist fiktiv oder historisch) schildert. Aufgabe ist es dann, eine Lösung zu erarbeiten. Als Forschungsmethode meint Fallstudie eine empirische Forschung, die einen Untersuchungsgegenstand in seinem realen Umfeld untersuchen soll. Dies wird z. B. in der Sozial- und medizinischen Forschung angewandt. - Digitalisierung (Wikipedia)
Unter Digitalisierung (von lateinisch digitus ‚Finger‘ und englisch digit ‚Ziffer‘) versteht man die Umwandlung von analogen, d. h. stufenlos darstellbaren Werten bzw. das Erfassen von Informationen über physische Objekte in Formate, welche sich zu einer Verarbeitung oder Speicherung in digitaltechnischen Systemen eignen. Die Information wird hierbei in ein digitales Signal umgewandelt, das nur aus diskreten Werten besteht. Zunehmend wird unter Digitalisierung auch die Nutzung primär digitaler Repräsentationen, zum Beispiel durch Digitalkameras oder digitale Tonaufzeichnungssysteme verstanden. Die Möglichkeit der informationstechnischen (Weiter-)Verarbeitung ist ein Prinzip, das allen Erscheinungsformen der Digitalen Revolution und der Digitalen Transformation im Wirtschafts-, Gesellschafts-, Arbeits- und Privatleben zugrunde liegt. - Einkauf (Wikipedia)
Der Begriff Einkauf bezog sich in der Betriebswirtschaftslehre ursprünglich auf die operativen Tätigkeiten zur Versorgung eines Unternehmens mit Gütern und Dienstleistungen, die zur Durchführung des Produktionsprozesses oder der Handelsfunktion benötigt und von diesem Unternehmen nicht selbst hergestellt werden. Mit zunehmender Bedeutung der Unternehmensfunktion Einkauf werden vermehrt auch strategische Aufgaben unter diesem Begriff zusammengefasst. - Industrie (Wikipedia)
Die Industrie befasst sich als Teil der Wirtschaft mit der gewerblichen Gewinnung, Bearbeitung und Weiterverarbeitung von Rohstoffen oder Zwischenprodukten zu Sachgütern. - Lieferantenmanagement (Wikipedia)
Von Lieferantenmanagement kann gesprochen werden, wenn ein Unternehmen die Beziehungen zu den Lieferanten systematisch steuert. Die Strategie von Unternehmen, sich auf ihre Kernkompetenzen zu beschränken, führt naturgemäß zu einer Verlagerung von großen Anteilen der Wertschöpfungskette auf Lieferanten und demgemäß zu einer steigenden Bedeutung des Einkaufs. Dies gilt insbesondere für Branchen wie den Automobilbau (1990 Anteil der fremdbezogenen Wertschöpfung 54 Prozent; 2005 über ca. 70 Prozent). Nach einer Untersuchung der Unternehmensberatung Roland Berger & Partner klaffen dabei Anspruch und Wirklichkeit in den Unternehmen oft weit auseinander, indem die Angaben über die eingeschätzte Bedeutung und die tatsächliche Implementierung der einzelnen Aspekte von Lieferantenmanagement recht weit auseinanderliegen. Lieferantenmanagement umfasst im Wesentlichen die folgenden Bereiche: die Bewertung und Auswahl der Zulieferer (Lieferantenbewertung) die Entwicklung des Leistungsniveaus der Lieferanten die Entscheidung, auf welcher Stufe der Lieferant in die Wertschöpfungskette einbezogen werden soll. Als Erfolgsfaktoren für das Lieferantenmanagement werden aufgeführt: die Lieferantensystematik (die unternehmensinterne Erfassung von Daten über die Lieferanten) die Leistungslückenanalyse (Defizite in Produktqualität, Lieferzeit, Kosten, Technologie) ein auf die Belange der einzelnen Unternehmenseinheiten abgestimmtes Lieferantenbewertungssystem eine Internetverbindung zum Austausch von Produktions- und Logistikdaten Integration von System- und Modullieferanten Integration von Dienstleistern und Anlagenlieferanten Integration in Produktentwicklung Prozess-Integration Lieferantenkommunikation Personal- und Kapitaltransfer Das Lieferantenmanagement muss sich auch mit behördlichen Vorgaben wie dem Lieferkettensorgfaltspflichtengesetz auseinandersetzen um Lieferanten auszuwählen und zu bewerten. - procurement (Wikipedia)
Beschaffung (auch Procurement, Purchasing oder Akquisition) ist in der Betriebswirtschaftslehre eine betriebliche Funktion in Unternehmen, die sich mit dem Einkauf und der Beschaffungslogistik von Material zur Weiterverarbeitung (Produktionsbetriebe) oder zum Weiterverkauf von Handelswaren (Handel) befasst.