Gutjahr: Flächendrainagen als Kernkompetenz
Bickenbach/Bergstraße, 14. April 2026. Gut 40 Jahre ist es her, dass die kapillarbrechende Flächendrainage erfunden wurde – von Walter Gutjahr, dem Gründer und langjährigen Geschäftsführer von Gutjahr Systemtechnik. Die Innovation gilt bis heute als Meilenstein für Außenbeläge auf Balkonen, Terrassen, Außentreppen und anderen Flächen, bei denen eine sichere Entwässerung entscheidend ist. Fachleute würdigen den Ansatz nach wie vor als wegweisend.
In den 1980er-Jahren hatte Walter Gutjahr den Mut, das Thema Entwässerung ganz neu zu denken. Denn er erkannte als erster: Bettungsschichten ziehen über ihr Kapillarsystem Sickerwasser an, das über die Fugen in die Konstruktion gelangt – und dann zu Schäden führt. Um diesen Effekt zu unterbrechen, entwickelte er die Idee einer zusätzlichen Luftschicht zwischen Abdichtung und Bettungsschicht, die kapillarbrechend ist. Heute bietet Gutjahr die Flächendrainagen unter dem Markennamen „AquaDrain“ und „Watec“ an, die auf verschiedene Verlegearten und Beläge abgestimmt sind.
Eindringende Feuchtigkeit nach unten abfließen lassen
Bernd Stahl, Vorstandsmitglied und Vorsitzender des Technischen Ausschusses beim Fachverband Fliesen und Naturstein im Zentralverband Deutsches Baugewerbe (ZDB), stellt heraus, wie revolutionär dieser Ansatz war: „Das Wasser unter dem Belag führt vor allem bei Frost zu Schäden an der gesamten Konstruktion. Es sei denn, dass Wasser kann sich in einem feuchtigkeitsunempfindlichen Bereich unter dem Belag sammeln und abfließen.“ Die Flächendrainage greife dieses Prinzip auf: „Eindringende Feuchtigkeit kann durch die Belagskonstruktion nach unten abfließen und der Belag steht durch die Entkopplung auf „trockenen Füßen“. Frostschäden werden dadurch deutlich minimiert.“
Der Geschäftsführer des Deutschen Naturwerkstein-Verbands, Reiner Krug, kann das nur bestätigen: „Kapillarbrechende Flächendrainagen fördern die horizontale Entwässerung von Bettungen und Tragschichten enorm und verhindern so Feuchtigkeitsschäden.“
Deutlich weniger Frostschäden
Experten sind sich einig: Frostschäden durch Staunässe haben seit Einführung der kapillarbrechenden Flächendrainage deutlich abgenommen. „Ausblühungen in den Fugen, Farbtonveränderungen bei Natursteinen und weitere Schäden treten nur noch sehr selten auf“, so Bernd Stahl. Der Fachverband führt die Flächendrainage seit Jahren in seinen Regelwerken und schult entsprechend.
Erich Lanicca von der Schweizerischen Kammer technischer und wissenschaftlicher Gerichtsexperten verweist auf Entwicklungen im Garten- und Landschaftsbau seit den 1990er-Jahren. Unter Natursteinbelägen mit Grobkornbeton entstand eine zusätzliche Entwässerungsebene. „Die Firma Gutjahr entwickelte in diesem Zusammenhang eine Entwässerungsmatte sowohl für begangene als auch für befahrene Flächen. Mit der Drainmatte entstand eine kapillarbrechende Schicht.“ Dadurch kamen Grobkornbeton und Splitt bei loser Verlegung nicht mehr mit stehendem Wasser auf der Abdichtung in Kontakt.
Großer Vorteil bei Natursteinbelägen
Das beeindruckende Ergebnis der Gutjahr-Innovationen: Bei Natursteinbelägen sind die Feuchtigkeitsverfleckungen weitgehend verschwunden. „Kapillarbrechende Flächendrainagen sind bei verfärbungsempfindlichen Natursteinen – insbesondere bei großflächigen Natursteinbelägen und Treppenanlagen – von großem Nutzen. Sie haben die Verwendung wasserdurchlässiger Bettungen wesentlich gefördert und ermöglichen schadensfreies Bauen“, so das Fazit von Reiner Krug vom Deutschen Naturwerkstein-Verband. Fachverband-Vorstand Stahl nennt einen weiteren Anwendungsbereich: „Die kapillarbrechende Flächendrainage zeigt die größte Wirkung bei Belägen auf Kiesschüttung oder bei der Verlegung in Drainagebeton. Die Flächendrainage führt dieses Wasser dann schadensfrei ab. So kann die gesamte Konstruktion abtrocknen.“
Das Unternehmen entwickelte die Technologie kontinuierlich weiter und reagiert bis heute auf spezielle Anforderungen im Außenbereich. So entstand mit AquaDrain SD ein Drainmattensystem für Natursteintreppen. „Damit kann auch bei Treppen und Treppenanlagen eine optimale untere Entwässerungsebene ausgeführt werden, die sowohl das Ausscheiden von Kalziumhydroxyd als auch Feuchtigkeitsverfleckungen verhindert“, erläutert Erich Lanicca. Auch für rollstuhlgängige Terrasseneingänge mit Entwässerungsrinne wurden eigene Lösungen entwickelt.
Nutzen auf der Baustelle im Fokus
So zeigt sich: Walter Gutjahr hat mit der Erfindung der kapillarbrechenden Flächendrainage nicht nur die Entwässerung im Außenbereich auf ein völlig neues Level gehoben – sondern langfristige Entwicklungen angestoßen, die bis heute von seinem Unternehmen intensiv vorangetrieben werden. Dabei bleiben immer die Anwendungsfreundlichkeit und der Nutzen für Bauherren, Planer und Verarbeiter auf der konkreten Baustelle im Fokus.
Oder wie Erich Lanicca von der Schweizerischen Kammer es formuliert: „Planern und Ausführenden muss bewusst sein, dass jedes Bauobjekt ein Unikat ist, bei dem immer aufgrund der Nutzung und Belastung geklärt werden muss, wie und was optimal ausgeführt werden kann. Hierfür ist die Firma Gutjahr ein guter Ansprechpartner.“
Gutjahr Systemtechnik mit Sitz in Bickenbach/Bergstraße (Hessen) entwickelt seit 35 Jahren Komplettlösungen für die sichere Entwässerung, Entlüftung und Entkopplung von Belägen – auf Balkonen, Terrassen und Aussentreppen ebenso wie im Innenbereich. Herzstück der Systeme sind Drainage- und Entkopplungsmatten. Passende Drainroste, Randprofile und Rinnen sowie Abdichtungen und Mörtelsysteme ergänzen die Produktpalette. Mittlerweile werden die Produkte von Gutjahr in 26 Ländern weltweit eingesetzt, darunter neben zahlreichen europäischen Ländern auch die USA, Kanada, Australien und Neuseeland. Zudem hat das Unternehmen bereits mehrere Innovationspreise erhalten.
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- Außentreppe (Wikipedia)
Außentreppe steht für: Freitreppe, Treppe zum Hauseingang oder im Stadtraum Treppe #Außenraum, außerhalb eines Gebäudes liegende Treppe Treppenhaus #Außentreppen, außerhalb eines Gebäudes liegender Treppenraum, z. B. Fluchttreppe - Balkon (Wikipedia)
Ein Balkon (Plural Balkone, seltener: Balkons, als Sammelbegriff Balkonage) ragt in der Regel als Plattform aus einer Fassade und ist betretbar. Er ruht über dem Geländeniveau auf Konsolen oder Trägern. Balkone weisen eine Brüstung oder ein Geländer auf und sind, da ohne Bedachung, der Witterung ausgesetzt. - Drainage (Wikipedia)
Drainage, teils fachlich Drainung, steht für: allgemein Entwässerung druckloses Abführen von Wasser, siehe Drainage (technische Systeme) speziell die abschnittsweise Verlegung von Gewässern unter die Erde, siehe Verrohrung (Wasserbau) Ableiten pathologischer Flüssigkeitsansammlungen; siehe Drainage (Medizin) eine Atemhilfstechnik, Autogene Drainage Entlüftung bei der Paukendrainage Siehe auch: - Entwässerung (Wikipedia)
Entwässerung ist ein Begriff der Wasserwirtschaft, gleichermaßen im Bereich der Landeskultur. Unter Entwässerung versteht man neben der natürlichen Entwässerung das gezielte Abführen von Wasser durch künstliche und natürliche Einrichtungen. Es wird zwischen offener (z. B. Entwässerungsrinne, Wassergraben) und geschlossener Entwässerung (z. B. Wasserrohr, Regenrohr) unterschieden. Bei der geschlossenen Entwässerung gibt es die drucklose und die druckbehaftete Entwässerung. Für das Entziehen von Wasser mittels Verdunstung (z. B. aus Schlamm, Kleidung, Mauerwerk) wird als Abgrenzung der Begriff Trocknung verwendet. Der Begriff wird überwiegend in folgenden Zusammenhängen verwendet: Drainage – das Abführen von unerwünschtem Grund- bzw. Niederschlagswasser unterhalb der Geländeoberfläche Entwässerung von Gebäuden, zunächst über Dachrinne und Fallrohr. Die Entwässerungstechnik ist ein Teilgebiet der Abwassertechnik, die sich mit der Sammlung und Ableitung des Abwassers aus Gebäuden, von Grundstücken, öffentlichen Verkehrsflächen usw. befasst. Kanalisation – das meist im freien Gefälle erfolgende Sammeln von Abwässern und Regenwasser in Wohn- oder Industriegebieten sowie von Verkehrsflächen (Straßen, Plätzen). Siehe auch: Abwasserleitung, Abwasserpumpwerk, Abwasserdruckleitung. Regenwasserversickerung von Verkehrsflächen, die oft als „offene Entwässerung“ bezeichnet wird. Sie erfolgt z. B. über Rigolen. Melioration – das Trockenlegen von zu feuchten Wiesen und Feldern - Feuchtigkeit (Wikipedia)
Feuchtigkeit (auch Humidität, von lateinisch humiditas) oder Feuchte (über „feucht“ wie mittelhochdeutsch viuhtecheit von viuhte ‚feucht, nass‘) ist der Gehalt an Wasser, anderen Flüssigkeiten, Gas oder an Dampf in Boden, Luft und Materie oder in Räumen. Gegensatz ist die Trockenheit. - frost (Wikipedia)
Der Ausdruck Frost (mittelhochdeutsch vrost; wie ervriesen für ‚erfrieren‘ eine germanische Ableitung von „frieren“ bzw. gleichbedeutend *freus) bezeichnet das Auftreten von Temperaturen unterhalb 0 °C (Gefrierpunkt von Wasser), insbesondere in der natürlichen Umwelt, wovon vor allem Lebewesen, das Wasser und der Boden betroffen sind. Der Dauerfrost des Winters führt zur Winterruhe der Natur. - fuge (Wikipedia)
Fuge steht für: Fuge (Zwischenraum), allgemein ein schmaler Zwischenraum Fuge (Bauwesen), im Bauwesen ein schmaler Zwischenraum zwischen verschiedenen Bauteilen Fuge (Geologie) oder Gesteinsfuge, eine Trennfläche verschiedener Entstehungsursachen in Gesteinskörpern Fuge (Musik), in der Musik eine kontrapunktische Form Wortfuge, in der Linguistik die Stelle zwischen den Bestandteilen zusammengesetzter Wörter Fuge (Zeitschrift), deutsches religionsphilosophisches Journal Personen: Jens Fuge (* 1963), deutscher Journalist und Autor Siehe auch: Fuga Fugue - Gutjahr (Wikipedia)
Gutjahr ist der Familienname folgender Personen: Chris Gutjahr (* 1926), niederländischer Geologe, Paläontologe, Archäologe Diana Gutjahr (* 1984), Schweizer Politikerin (SVP) und Unternehmerin Elisabeth Gutjahr (* 1960), deutsche Rhythmikerin und Hochschulrektorin Franz Seraph Gutjahr (1854–1929), österreichischer Theologe Gabriele Reich-Gutjahr (* 1957), deutsche Politikerin (FDP), MdL Gert Gutjahr (* 1937), deutscher Marktpsychologe, Autor und Hochschullehrer Herbert Gutjahr (1911–1944), deutscher Studentenführer Karl Gutjahr (Politiker) (1894–1971), deutscher Politiker (KPD, SED) Karl-Heinz Gutjahr (1927–1963), deutscher Politiker (SPD), Mitglied des Abgeordnetenhauses von Berlin Karl-Otto Gutjahr (1895–1975), deutscher Konteradmiral Karl Theodor Gutjahr (1773–1809), deutscher Jurist, Schriftsteller und Hochschullehrer Kathleen Gutjahr (* 1975), deutsche Leichtathletin Klaus Gutjahr (* 1948), deutscher Bandoneonspieler und -bauer Louis Gutjahr (1847–1919), deutscher Unternehmer Nico Gutjahr (* 1993), deutscher Fußballspieler Ortrud Gutjahr (* 1954), deutsche Germanistin Paul Gutjahr (* 1942), Schweizer FIA-Kommissär Peter Gutjahr-Löser (* 1940), deutscher Jurist und Kanzler der Universität Leipzig Rainer Gutjahr (* 1950), deutscher Kameramann Richard Gutjahr (* 1973), deutscher Moderator, Journalist und Blogger Wolf Gutjahr (* 1968), deutscher Bühnenbildner und Szenograph - innovation (Wikipedia)
Innovation (wörtlich „Neuerung“ oder „Erneuerung“; von lateinisch innovare ‚erneuern‘ abgeleitet) wird in der Umgangssprache im Sinne von neuen Ideen und Erfindungen und für deren wirtschaftliche Umsetzung verwendet. Im engeren Sinne resultieren Innovationen erst dann aus Ideen, wenn diese in neue Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren umgesetzt werden, die tatsächlich erfolgreich Anwendung finden und den Markt durchdringen (Diffusion). Der komplementäre Prozess zur Innovation ist die Exnovation, die Abschaffung von nicht mehr wirksamen oder gewünschten Prozessen, Produkten oder Technologien. In die Wirtschaftswissenschaft wurde der Begriff durch Joseph Schumpeter mit seiner Theorie der Innovationen eingeführt; hier ist er als Aufstellung einer neuen Produktionsfunktion definiert. Die Innovation ist ein willentlicher und gezielter Veränderungsprozess hin zu etwas Erstmaligem, „Neuem“. Wirtschaft und Gesellschaft wandeln sich, wenn Produktionsfaktoren auf eine neuartige Art und Weise kombiniert werden. Auch in der Geisteswissenschaft und der Kultur wird der Begriff Innovation verwendet. Das forschende Suchen nach neuen Erkenntnissen oder künstlerischen Lösungswegen und Lösungen setzt Neugier, Kreativität und Lust auf Erneuerung voraus. Merkmal künstlerischer Avantgarden ist es, bisher unbekannte („innovative“) Ausdrucksformen zu finden und zu nutzen. - Meilenstein (Wikipedia)
Ein Meilenstein, auch Postmeilensäule (auch Halbmeilenstein bzw. Posthalbmeilensäule), ist ein in regelmäßigen Abständen an Straßen errichteter Entfernungsanzeiger. Meilensteine gehören wie Wegkreuze oder Bildstöcke zu den Kleindenkmälern und unter diesen zu den Distanzsteinen. - Schaden (Wikipedia)
Der Schaden (veraltet auch Schade, von mittelhochdeutsch schade ‚Schaden, Körperschaden, Wunde, Geschwür‘) ist jeder materielle oder immaterielle Nachteil, den eine Person oder Sache durch ein Ereignis erleidet. Die Begriffe Schädigung und Beschädigung stehen dabei sowohl für das Zufügen beziehungsweise Erleiden eines Schadens wie auch synonym für den Schaden selbst. - sicher (Wikipedia)
Sicher ist der Familienname folgender Personen: Fridolin Sicher (1490–1546), Schweizer Organist und Kalligraph Gustav Sicher (1880–1960), tschechischer Rabbiner, Übersetzer und Schriftsteller Harry Sicher (1889–1974), österreichisch-US-amerikanischer Zahnarzt und Wissenschaftler Lydia Sicher (1890–1962), österreichisch-amerikanische Psychiaterin Siehe auch: Sicherheit - Terrasse (Wikipedia)
Terrasse (von französisch terrasse ‚Erdanhäufung‘) steht für: Terrasse (Architektur), offene Plattform für den Aufenthalt im Freien Terrasse (Geologie), durch geologische Prozesse entstandene oder zur landwirtschaftlichen Nutzung angehäufte Abstufung im Gelände Flussterrasse, durch einen Fluss entstandene Abstufung im Gelände Die Terrasse (La terrazza), italienisch-französischer Spielfilm von Ettore Scola (1980) Wohnterrasse, Bebauung innerhalb eines Häuserblocks Gemeinden in Frankreich: La Terrasse, Département Isère La Terrasse-sur-Dorlay, Département Loire Personen: Claude Terrasse (1867–1923), französischer Komponist Pascal Terrasse (* 1964), französischer Politiker Siehe auch: Dachgarten Terrisse Terrace