Unisex Vornamen: Wenn Mädchen Jungennamen tragen

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Spannend Entwicklung – aus Jungennamen werden Mädchennamen

Unisex Vornamen: Wenn Mädchen Jungennamen tragen
Unisex Vornamen werden vor allem für Mädchen immer beliebter. (Bildquelle: © and.one – Fotolia)

Die typische Frage „Wisst ihr schon, was es wird, und wie soll er oder sie heißen?“, kann bald obsolet werden. Ein neuer Trend sieht nämlich vor, dass Mädchen auch gut Jungennamen tragen können – wenn man so will, Unisex Vornamen. Sie können es bei den Amerikanern, den ewigen Trendsettern, wieder einmal gut erkennen: Sie lösen sich gerade vom Diktat der geschlechtlichen Zuordnung und nennen ihre Kinder munter, wie sie wollen. Das, was bisher Jungennamen waren, sind nun eben auch Mädchennamen. Diesen Trend mag man gewöhnungsbedürftig finden, aber er hat auch den Vorteil der Flexibilität und des freien Denkens. Warum soll ich mein Kind denn festlegen, wenn es auch anders geht? Hier sollen ein paar Beispiele folgen, die diesen Trend untermauern.

Kay – nordisch by Nature

Sie kennen vermutlich die ZDF Moderatorin Kay-Sölve Richter, die auch aufgrund des Namens bisher für Furore sorgte. Bis vor kurzem war es also nötig, noch einen als weiblich deklarierten Namen dem Kay hinzu zu fügen, damit daraus eine Kay werden durfte. Das muss jetzt gar nicht mehr sein, Kay reicht, Der Name ist schlicht und nordisch und das Mädchen darf gerne auch so werden.

Billy – nicht mehr der Lausejunge aus dem Film

Wer mit Billy einen Jungen verknüpft, hat den Trend ganz klar verpasst! Billy war im Grunde schon immer auch ein Mädchen, nämlich eine Sybille in Kurzform. Nun darf sie es auch in der Reinform sein. Sagen Sie schon einmal probehalber Billy zu Ihrer Kleinen im Bauch. Sie werden sehen, wie sie darauf reagiert. Vermutlich wird das mit einem wonnigen Tritt in Richtung Mutter sein.

Michele – Latin Lover goes female

Seien Sie einfach kreativ bei der Wahl des Namens Ihres Kindes. Und wenn Sie finden, dass der Name Michele super klingt, wird er eben zum Mädchennamen. Auch andere Namen dürfen einfach aus einem anderen Sprachraum entnommen werden, in dem andere Endungen als bei uns die Geschlechter bezeichnen. Wie wäre es denn mit dem Mädchennamen Sam oder Lian? Andere Länder, andere Namen, und plötzlich ist das Geschlecht auch gar nicht mehr so wichtig.

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