So schützen Sie Ihre Kinder vor einer bakteriellen Meningitis

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Kinder- und Jugendarzt Dr. von Landwüst im Interview

So schützen Sie Ihre Kinder vor einer bakteriellen Meningitis

(Mynewsdesk) Eine Hirnhautentzündung (Meningitis) kann nicht nur viral, beispielsweise durch Zecken, sondern auch durch Bakterien ausgelöst werden. Jedes Jahr infizieren sich in Deutschland ca. 250 – 350 Menschen mit den sogenannten Meningokokken-Bakterien. Besonders betroffen sind Säuglinge und Kleinkinder. Viele tragen lebenslange Folgeschäden durch die Infektion davon.

Herr Dr. von Landwüst, durchschnittlich 315 Meningokokken-Fälle im Jahr(1) klingt nach sehr wenig. Warum sollten sich Eltern trotzdem mit Symptomen und Schutzmöglichkeiten auseinandersetzen?
Eine Infektion ist zum Glück sehr selten. Bei den betroffenen Familien stellt eine Meningokokken-Infektion des Kindes jedoch oftmals das komplette Leben auf den Kopf, denn die Infektion kann bereits innerhalb von wenigen Stunden lebensbedrohlich werden.(2) Mögliche Folgeschäden reichen von Taubheit und Entwicklungsstörungen bis hin zu notwendigen Amputationen und in seltenen Fällen dem Tod des kleinen Patienten.(2) Eltern sollten daher typische Symptome wie Fieber, Erbrechen, Reizbarkeit oder auch Schläfrigkeit und Krämpfe frühzeitig erkennen können und sich im Vorfeld über Schutzmöglichkeiten informieren.

Haben Sie persönlich schon Meningokokken-Fälle erlebt?
Ich selbst habe einen Fall erlebt, bei dem der Säugling glücklicherweise überlebt hat. Ich kenne aber auch einen Kollegen in der Klinik, bei dem mehrere Patienten an Meningokokken gestorben sind. Da die ersten Symptome sehr unspezifisch sind, ist eine Infektion in frühem Stadium sehr schwer zu erkennen. Wartet man jedoch auf klinisch eindeutige Symptome, ist es meist zu spät. Das ist das tückische an Meningokokken. Solche Schicksale möchte man als Arzt nicht miterleben. Deswegen setze ich mich für die Aufklärung über Schutzmöglichkeiten ein.

Wie kann ich mein Kind davor schützen?
Meningokokken werden unbewusst über Tröpfcheninfektion, also beim Husten, Niesen, Sprechen oder Küssen übertragen. Eine vorbeugende Impfung bietet den einzig wirksamen Schutz. Eltern sollten beachten, dass es in Deutschland fünf verschiedene Serogruppen gibt, gegen die man impfen kann. Da besonders Säuglinge und Kleinkinder von Meningokokken-Infektionen betroffen sind, empfehle ich, den Kinderarzt frühzeitig auf die Impfungen anzusprechen.

Werden die Impfungen gegen Meningokokken von der Ständigen Impfkommission (STIKO) empfohlen?
Für alle Kinder ab dem zwölften Lebensmonat empfiehlt die STIKO eine Impfung gegen Meningokokken C. Für Meningokokken B gibt es bisher eine eingeschränkte STIKO-Empfehlung für gesundheitlich gefährdete Personen mit spezifischen Grundkrankheiten. Eine generelle STIKO-Empfehlung steht bislang noch aus. Die Impfung wird jedoch von einigen Bundesländern bereits öffentlich empfohlen und über 60% der gesetzlichen Krankenkassen erstatten die Impfung auf Anfrage.(3) Einen Impfschutz vor den nur selten vorkommenden Serogruppen A, W135 oder Y empfiehlt die STIKO bei Reisen in Risikogebiete.

Wo kann ich mich ausführlicher über das Thema informieren?
Auf der Website der Aufklärungskampagne MENINGITIS BEWEGT. (www.meningitis-bewegt.de) finden Eltern viele Informationen rund um Ansteckungswege, Symptome, Folgen und Schutzmöglichkeiten einer Meningokokken-Infektion. Außerdem kann man dort eine praktische Symptom-Check-Karte für den Geldbeutel downloaden.

(1) Epidemiologisches Bulletin, Nr. 3/2018, (Stand 17.01.2018).
(2) http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/meningokokken/, April 2016. Letzter Zugriff Januar 2018.
(3) https://www.kinderaerzte-im-netz.de/fileadmin/pdf/Meningokokken_B_-_Krankassenliste/UEbersicht_Kostenuebernahme_Meningokokken-B-Impfstoff_-_letzter_Stand.pdf (Stand: 22.01.2018)

DE/BEX/0006/18a; 02/2018

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